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Marienkirche von Ephesos

St Mary´s Church of Ephesus

Stefan Karwiese (ORCID: 0000-0002-6471-6193)
  • Grant-DOI 10.55776/P16010
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2002
  • Projektende 30.11.2004
  • Bewilligungssumme 53.949 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Kunstwissenschaften (10%); Philosophie, Ethik, Religion (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)

Keywords

    Archäologie, Byzantinistik, Ephesos, Marienkirche, Architektur, 3. Konzil

Abstract Endbericht

Als am Beginn des 20.Jh.s der langgestreckte Bau im Nordwesten der antiken Stadt Ephesos frei-gelegt und untersucht wurde, erfolgte auch seine Identifizierung mit jener Marienkirche, in der i.J. 431 n. Chr. das 3.ökumenische Konzil abgehalten worden sei, in dessen Verlauf Maria als theoto-kos (Gottesgebärerin) dogmatisiert wurde. Seit der entsprechenden Erstpublikation i.J. 1932 war diese Auffas-sung Allgemeingut : Gewisse Zweifel führten jedoch 1984 zum Start einer Nachun-tersuchung unter den Böden der Kirche, die schließlich bis 1998 andauerten. Hier waren zunächst zwei Ergebnisse wichtig, nämlich 1., daß die über 260m lange Vorgängerhalle sich als südliche Ringhalle des hadrianischen Olympieion-Tempels entpuppte, in die die Kirche später eingebaut wurde, und daß 2. die Osthälfte den Bischofspalast beherbergte. Das 3. wichtige Ergebnis war die Erkenntnis, daß zwar die Kirche in ihrer monumentalen Ausgestaltung erst ca.70 Jahre nach dem Konzil errichtet wurde, es hier aber 431 einen ersten Sakralbau gab. In der Folge wurde eine prächtige, mit Marmor und Mosaiken ausgestattete, Basilika auf einer langen Säulen-Doppelreihe und mit großer Ostapsis aufgeführt, bald jedoch, wohl infolge von Erdbeben, durch einen Ziegelbau mit hohen Kuppeln ersetzt. Als solche bestand sie bis zum großen Araber-Einfall i.J.654/5, wonach sie nur noch als bescheidene Restkirche das Zentrum eines Friedhofes bildete, der sich ringsum ent-faltete und bis ins hohe Mittelalter belegt wurde. Die neue, nach heute gültigen modernen Untersuchungsmethoden durchgeführte, Erforschung des Gebäudes brachte eine ganze Reihe wichtiger Evidenzen und Befunde zutage, mit deren Hilfe vor allem die einzelnen Böden und Schichten und damit die Bauphasen datiert werden können, so daß die entsprechende Abfolge fixierbar wurde. Doch auch das reiche Fundmaterial selbst erbrachte eine Vielzahl neuer Erkenntnisse zum einen auf den Gebieten der Keramik- und Glasforschung, die sowohl für die mittlere Kaiserzeit als auch insbesondere Spätantike und die byzantinische Epoche lokale und überregionale Beispielhaftigkeit besitzt; zum anderen ermöglichte die exakte Aufnahme und Bearbeitung auch der dekorierten Architekturteile (wie Schrankenplatten, Gebälk und Reliefs) deren Einordnung in den gesamtmittelmeerischen byzantinischen Kontext, so daß eine einigermas-sen gute Vorstellung von der Ausstattung der einzelnen Phasen zu gewinnen ist. Die wissenschaftliche Analyse und Aufbereitung des Gesamtbefundes ist inzwischen mehr oder minder abgeschlossen, weshalb die Vorbereitung einer endgültigen umfassenden Publikation begon-nen werden kann. Diese wird neben der Interpretation der Schichtenzusammenhänge und den da-raus zu ziehenden bauhistorischen Schlüssen vor allem umfangreiche Kataloge der einzelnen Fund-gruppen, darunter auch die anthropologische Auswertung des Friedhofes sowie einen Exkurs zu den Konzilsakten enthalten.

Das Ziel des Projektes war es, die in den Grabungsjahren 1984 bis 1997 gewonnenen diversen materiellen Evidenzen abschließend zu analysieren und interpretieren. Die Bearbeitung zerfiel dabei in mehrere Themenkreise, von denen zwei der wichtigsten (Kleinfunde und Architek-turdekor) durch zwei internationale Wissenschaftlerinnen (P.Turnovsky/A und A.Degasperi/I) betreut und abgeschlossen wurden; ihren Einsatz hat der FWF finanziert. Die Ergebnisse da-raus haben der grundlegenden archäologischen Bearbeitung durch den Ausgräber und Projekt-leiter Impulse und Entscheidungshilfen geliefert : So wurden die aus den Fundmünzen eruier-ten Datierungselemente durch die Keramik korroboriert, und durch die intensive Analyse der Architekturteile die Innenausstattung faßbar gemacht. Aber auch umgekehrt können jetzt z.B. bestimmte Keramiktypen und Schrankenmotive aufgrund der stratigraphischen und der daraus folgenden historischen Gegebenheiten besser eingegrenzt werden. Über diese Arbeiten hinaus gelang es vor allem, die anthropologische Bearbeitung der im umgebenden byzantinischen Friedhof erfaßten Individuen vornehmen zu lassen, so daß praktisch zum ersten Male ein sol-cher in archäologisch-humanbiologischer Synopsis vorgelegt wird. Das Bild, das die ephesi-sche Marienkirche heute vermittelt, hat sich als Gesamtresultat aus dieser Gemeinschafts-arbeit stark gewandelt, denn selbst die schon während der Projekt-Laufzeit modifizierte Inter-pretation bisheriger Forschungsmeinungen konnte weiter verändert bzw. geschärft werden : So ließ sich der Urbau, die Südhalle des großen "hadrianischen" Olympieions, in seinen Ein-zelteilen besser erfassen und etwas später als bisher angenommen datieren. Auch die erste Wiederverwendung scheint tatsächlich mit dem Konzil von 431 n.Chr. in Zusammenhang zu stehen, doch die große Marien-Metropolis (und mit ihr der angeschlossene Bischofspalast mit Bädern und Gästehaus) entstand hier erst viele Jahrzehnte später (um 500). Wohl infolge des Erdbebens von 557 kam es zu einem vollkommenen Neubau und in der Folge zu weiteren Än-derungen im liturgisch wichtigen Bereich, dem Presbyterion. Die Zerstörung im Zuge des Araber-Einfalls von 655 brachte nicht das Ende, sondern die Reduzierung der Baureste auf eine verkleinerte Kirche, die weiterhin der Verehrung der Muttergottes, aber auch als Zentrum eines Friedhofes diente, der sich nicht nur außerhalb, sondern auch im Inneren ausdehnte. Als solcher war er bis ins Spätmittelalter in Betrieb.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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