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Die Hadhramis in Indonesien

Hadhramis in Indonesia

Helmut Lukas (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15996
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2003
  • Projektende 31.08.2006
  • Bewilligungssumme 174.254 €

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (100%)

Keywords

    Hadhrami, Diaspora, Indonesia, Transnationalism, Ethnicity, Globlisation

Abstract Endbericht

Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie stehen die Hadhrami, Araber aus dem Wadi (Tal) Hadhramaut im südlichen Jemen, die vor ungefähr zwei Jahrhunderten in großen Zahlen nach Indonesien eingewandert sind. Die Hadhrami stellen eine kleine, aber im wirtschaftlichen, politischen und religiösen Sinn bedeutsame Minderheit in Indonesien dar. Die folgenden thematischen Bereiche sollen untersucht werden: Die interethnischen Beziehungen zwischen den Hadhrami und indonesischen Bevölkerungsgruppen, nämlich den Javanern, den Malayen und den Balinesen. Es soll auch der Frage nachgegangen werden, wie diese im Vergleich zur indonesischen Mehrheitsbevölkerung verschwindende Minderheit ihre ethnische Identität bewahren konnte. Die inneren Beziehungen der Hadhrami in Indonesien, ihre soziale Schichtung, die Generationenproblematik und ihre ökonomischen Netzwerke. Da das Forschungsprojekt die gegenwärtige Situation der Hadhrami in Indonesien zu seinem Gegenstand hat, werden die Einflüsse von Globalisierung und Transnationalismus auf ihre Diaspora besonders berücksichtigt. Besonders hervorzuheben gilt es, dass diese Untersuchung die erste ethnographische Forschung in diesem Gebiet seit Van den Bergs 1886 erschienen Klassiker darstellt.

Im Mittelpunkt des vorliegenden Projekts "Hadhramis in Indonesia. The Ethnic Identity of Yemeni Diaspora Groups Today. A Social-Anthropological Study of Inter- and Intraethnic Relations and Boundaries" stehen die Hadhramis, Araber aus dem Wadi (Tal) Hadhramaut im südlichen Jemen, die vom Anfang des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Indonesien eingewandert sind. Die Hadhramis stellen eine kleine, aber im wirtschaftlichen, politischen und religiösen Sinn bedeutsame Minderheit in Indonesien dar. Die folgenden thematischen Bereiche wurden untersucht: (1) Die interethnischen Beziehungen zwischen den Hadhramis und den indonesischen Bevölkerungsgruppen in Java (besonders in Solo, Pekalongan, Surabaya; und in Tuban, Pasuruan, Bondowoso, Banyuwangi), in Bali (Denpasar, Negara, Singaraja) und in Sumatra (Palembang, Jambi) als auch auf der Ebene des Nationalstaates (Jakarta). (2) Die intraethnischen Beziehungen der Hadhramis in Indonesien, d.h. die Beziehungen innerhalb der Gemeinschaft, die in zwei Gruppen aufgespaltet ist: die so genannten Alawiyin, die sich vom Propheten Mohammed abstammend sehen und einen vom Sufismus beeinflussten Islam praktizieren, und die anderen Hadhramis, die in der Regel entweder in der reformistisch-islamischen Organisation al-Irsyad aktiv sind oder dieser Organisation nahe stehen. (3) Schließlich begreift das Projekt die Hadhramis als eine Diasporagesellschaft, die von Globalisierung und transnationalen Phänomenen beeinflusst wird. Damit wurden auch die transnationalen Verbindungen der Hadhramis, vor allem in den Hadhramaut, untersucht. Diese drei Forschungsschwerpunkte führten zu den folgenden Resultaten: (1) Die Hadhramis sind sehr gut in Indonesien integriert, sei es auf der lokalen oder auf der nationalen Ebene. Ihre religiöse Praxis, ökonomische Aktivitäten, ihr soziales Engagement und politische Loyalitäten zeichnen dafür verantwortlich. In Jakarta konnten Hadhrami-Familien sogar Teil der nationalen Elite werden. (2) Die ideologischen Differenzen zwischen den Alawiyyin und den Irshadis bestehen bis heute. Obwohl es Ausnahmen in peripheren Gebieten gibt, stellen die Hadhramis in Indonesien nach wie vor eine "geteilte Minderheit" dar, da Alawiyyin und Irshadis unterschiedliche Organisationen betreiben und selten untereinander heiraten. (3) In Zeiten zunehmender globaler Ströme verstärken sich auch die transnationalen Beziehungen der Hadhramis. Besonders die Alawiyyin entdecken den Hadhramaut als ihre spritituelle Heimat wieder. Das Projekt behandelte die aktuell in den Sozialwissenschaften und in einer breiteren Öffentlichkeit diskutierten Themen wie Migration, Diaspora und Globalisierung. Es untersuchte jedoch eine Diasporagesellschaft, die außerhalb der westlichen Welt lokalisiert ist. Das Projekt machte also einen Blick aus nicht-westlicher Perspektive auf Themen wie Migration und Integration möglich.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • NA Faruk, University Gadjah Mada - Indonesien

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