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Ein Karbonatitkomplex auf der Ägäisinsel Anafi?

A Carbonatite Complex on the Aegean Island of Anafi?

Ewald Hejl (ORCID: 0000-0003-3011-9232)
  • Grant-DOI 10.55776/P15802
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2002
  • Projektende 09.10.2004
  • Bewilligungssumme 55.934 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (100%)

Keywords

    Carbonatite, Plutonism, Back Arc, Hellenides, Greece

Abstract Endbericht

Am Donnerstag, den 31. August 2000, hat der Antragsteller (E. HEJL) einen karbonatitischen Gang im Südwesten der Ägäisinsel Anafi entdeckt. Im Zuge einer mehrtägigen Geländebegehung im September 2001 offenbarte sich das enorme Ausmaß mutmaßlicher Karbonatite auf dieser Insel. Diese Gesteine sind auf einer Fläche von ungefähr 4 Quadratkilometern aufgeschlossen. Sie umfassen Sövite, Rauhaugite und kieselige Karbonatite. Es könnte sich um das größte Karbonatit-vorkommen Europas handeln (in Fläche und Volumen). Wahrscheinlich gehört dieses Vorkommen zu den 50 größten der Welt. Die Karbonatite Anafis waren vorher nicht als solche erkannt worden. Aber schon die bisherigen Untersuchungen des Antragstellers lassen kaum noch Zweifel an der magmatischen Entstehung dieser Karbonatgesteine aufkommen. Für die Ansprache als Karbonatite sprechen folgende Beobachtungen: offenbar intrusive Gesteinsverbände im Aufschlußbereich; häufiges Vorkommen typisch magmatischer Brekzien und/oder Agglomerate; eindeutig plutonische Xenolithe sowie magmatische Strukturen und Texturen im Dünnschliff. Das beantragte Forschungsprojekt soll zur Klärung der folgenden Fragen beitragen: 1. Was ist das tatsächliche Ausmaß der Karbonatite ? Wie können Sie in Zweifelsfällen von Marmoren unterschieden und abgegrenzt werden ? 2. Existiert eine petrogenetische Beziehung zwischen den Karbonatiten und den begleitenden silikatischen Intrusivgesteinen ? Wenn ja, gibt es Argumente für die Herleitung der Schmelzen aus einem gemeinsamen Magmenstamm ? 3. Welche magmatische Chronologie läßt sich erkennen bzw. mittels Datierungen nachweisen ? 4. Woher bzw. aus welcher Tiefe stammen die Magmen und Xenolithe ? 5. Wie läßt sich der Karbonatitkomplex in die orogene Entwicklung der Helleniden einordnen ? Das geplante Untersuchungsprogramm umfaßt Kartierungen im Gelände, Auswertung von Satellitenbildern, polarisationsmikroskopische Beobachtungen an Gesteinsdünnschliffen, geoche-mische Analysen mittels Röntgenfluoreszenz und Elektronenstrahlmikrosonde, Ar-Ar-Datierungen an Glimmern und massenspektrometrische Bestimmung der Sr-Isotopenverhältnisse. Die zuletzt genannte Untersuchungsmethode ist als Auftragsarbeiten außer Haus (Univ. Wien) geplant. Für die Probenaufbereitung und die chemische Analytik wird eine ganze Wissenschaftlerstelle (Dr. Jaromir LEICHMANN) für ein Jahr beantragt.

Im Zuge dieses Projekts gelang erstmals der Nachweis eines jungen Vulkanismus auf der Kykladeninsel Anafi. Diese Insel befindet sich 20 km östlich der Insel Thera, die dem vulkanischen Archipel von Santorin angehört. Im Gegensatz zum jungen explosiven Vulkanismus von Santorin war junger Vulkanismus auf Anafi bisher unbekannt, obwohl sich auch diese Insel auf dem südägäischen vulkanischen Inselbogen befindet. Anafis Vulkanismus umfaßt Intrusionen saurer Magmen (Rhyolithe) entlang tektonischer Spalten sowie Tufflagen in jungen Sedimenten. Der Vulkanismus wurde durch tektonische Dehnung und tief zirkulierende meteorische Wässer ausgelöst, wobei die Förderung saurer Magmen z. T. von phreatischen Explosionen begleitet war. Eine spätere tektonische Kompression beendete den Vulkanismus und verhinderte die Entstehung eines größeren Vulkans. Das reichliche Wasserangebot während der vulkanischen Phase bewirkte eine starke hydrothermale Alteration der vulkanischen Gesteine und ihrer Umgebung. Dadurch entstanden natürliche Vorkommen von Rötel und Ocker, die in früheren Zeiten bergmännisch gewonnen wurden. Die Erdfarben von Anafi weisen eine sehr ähnliche chemische und mineralogische Zusammensetzung wie manche Pigmente der bronzezeitlichen Wandmalereien von Thera auf. Höchstwahrscheinlich stammen diese Pigmente von den Farblagerstätten auf Anafi.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

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