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Die syrische Basiliusanaphora nach den Handschriften

The Syriac Anaphora of St Basil according to the Manuscripts

Erich Renhart (ORCID: 0000-0002-8457-7960)
  • Grant-DOI 10.55776/P15763
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2002
  • Projektende 30.06.2005
  • Bewilligungssumme 84.954 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (60%); Philosophie, Ethik, Religion (40%)

Keywords

    Syrology, Manuscripts, Edition Of Sources, Liturgy

Abstract Endbericht

Die dem Basilius d. Gr. (gest. 379) zugeschriebene Anaphora ist eine der interessantesten liturgischen Quellen innerhalb der christlichen Tradition. Dieses liturgische Formular war über den gesamten orbis christianus verbreitet. Die handschriftliche Überlieferung schließt alle alten Liturgiesprachen ein (Armenisch, Arabisch, Koptisch, Georgisch, Griechisch, Latein, Syrisch...). Wiewohl in allen diesen Sprachen eine beachtliche Anzahl von relevanten Handschriften bekannt sind, gibt es nur wenige kritische Texteditionen. Dieses Manko trifft im besonderen auf die syrische Tradition zu. Wir kennen die handschriftliche Tradition der syrischen Basiliusanaphora nicht wirklich. Die Geschlossenheit der textlichen Überlieferung ist nicht bekannt, auch nicht die Variantenbildungen. Und es müssen auch in Hinsicht auf die syrische Tradition wichtige Varianten vermutet werden, jedenfalls im Bereich der sprachlichen Formulierung, möglicherweise aber auch hinsichtlich einzelner struktureller Teile. Diese Tatsache ist von höchster Bedeutung für die Vergleichende Liturgiewissenschaft, welche die Entwicklungsgeschichte dieser so alten und bedeutenden Liturgie nachvollziehen muß. Die Methode der Vergleichenden Liturgiewissenschaft aber ist eine hauptsächlich philologische. Das vorliegende Forschungsprojekt soll die Vorarbeiten liefern, damit ein sauberer wissenschaftlicher Kommentar ermöglicht wird, der diese syrische Tradition, welche einen Eckpfeiler in der Überlieferungsgeschichte darstellt, gebührlich berücksichtigt. In diesem Sinne ist es eines der wichtigsten Ziele des Projektes, die handschriftliche Tradition der syrischen Basiliusanaphora zu ermitteln, die Quellen zu klassifizieren und quellenkritisch zu evaluieren, um deren textliche Kohärenz zu ermitteln. Mit dem Projekt sind die Vorarbeiten für die kritische Textedition, für die Übersetzung und für den philologischen bzw. strukturkritischen Kommentar zu erbringen.

Erstes Ziel des Projektes war es, so viele wie möglich von den ältesten syrischen Handschriften, welche die dem Basilius zugeschriebene Liturgie enthalten, zu finden. Diese Liturgie ist von größter Bedeutung, sie ist uralt und weitestverbreitet. In manchen Kirchen ist sie heute noch im Gebrauch. Wir untersuchten den Text dieser überaus langen Liturgie, machten eine Übersetzung anhand des textus receptus (eine Druckausgabe aus dem Jahre 1922, im Libanon hergestellt) und führten vergleichende Textstudien anhand des Handschriftenmaterials durch. Die Ergebnisse waren geradezu erstaunlich. In einem viel größeren Ausmaß als in der koptischen und armenischen Tradition (wovon wir die handschriftliche Überlieferung kennen), erwies sich die Geschichte des syrischen Textes als komplex und von Brüchen und Amalgamierungen gekennzeichnet. Sie weist nicht nur geringfügige Textvarianten, die durch Übersetzungsvorgänge zustandekommen, auf. Ganz unerwartet hatten wir zur Kenntnis zu nehmen, daß es in der syrischen Textüberlieferung grundlegende Überarbeitungen gegeben hat, indem gänzlich neue Passagen eingefügt wurden, indem ganze Passagen gestrichen wurden und somit auch die herkömmliche Textgestalt aufgegeben wurde. Solche Textumformungen scheinen in den Handschriften seit dem 15. Jahrhundert auf. Aber bereits die ältesten erhaltenen Handschriften des 12. und des 13. Jahrhunderts zeigen große Abweichungen, die wichtigsten davon innerhalb der unterschiedlichen Konfessionen, der syrisch-orthodoxen und der melkitischen. Zu einer Anzahl von besonders alten Handschriften in Sammlungen des Mittleren Ostens konnte noch kein Zugang gefunden werden, vor allem zu jenen im Katharinenkloster am Sinai. Die erstaunlich vielfältige und schwierige Textgeschichte der syrischen Basiliusliturgie, sowie die Unzugänglichkeit einiger wichtiger Handschriftensammlungen im Vorderen Orient macht die beabsichtigte und notwendige kritische Textausgabe zu einem delikaten Abenteuer, dem zu einem bestimmten Grad auch der Charakter des Vorläufigen anhaftet.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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