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Das Aufkommen der Sachverhaltsontologie im 14. Jh.

The Rise of a States of Affairs Ontology (14th Century)

Wolfgang L. Gombocz (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15718
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2002
  • Projektende 30.06.2004
  • Bewilligungssumme 81.454 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Medieval Ontology, State of Affairs, Complexe Significabile, Ens Secundum Verum, Adam Wodeham, Medieval Semantics

Abstract Endbericht

Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt Gregor von Rimini (c1300-1358) für etliche Jahrzehnte in der einschlägigen Forschung als Urheber der, jedenfalls einer neuen Sachverhaltsontologie, während nach heutigem Kenntnisstand der sich als orthodoxen Aristoteliker ausgebende Ockham-Schüler Adam Wodeham (c1298-1358) der tatsächliche Begründer dieser Lehre ist. Wie rezente Forschung belegt, kann Adam sich dabei auf die aus der Kontroverse zwischen Walter Chatton und Wilhelm Ockham hervorgegangenen Möglichkeiten einer Urteils- bzw. Zustimmungstheorie innerhalb einer aristotelischen Dingontologie beziehen und das Arsenal an Argumenten jener beiden Autoren sichten und bewerten - mit dem Ergebnis, dass ihm die kategoriale Welt-Inventarisierung in Substanzen und Akzidentien angesichts der Problemstellung nicht ausreicht. Neben den quer durch die scholastischen Schulen akzeptierten aristotelischen Grundbausteinen des Universums postuliert Adam die Existenz von Sachverhalten (von ihm "sic esse" etc. genannt) zusätzlich zu den Dingkategorien, wobei er entgegen seiner eigenen Aussage eine aristotelische "Heterodoxie" begründet: Hier liegt der Ursprung der Lehre von den complexe significabilia, die de facto eine Vergegenständlichung der Aristotelischen entia secundum verum darstellen. Es ist Ziel des Forschungsprojektes, diese Neuerung in wenigstens zweierlei Hinsichten zu explorieren: 1. Die Leistung Adams und auch Gregors so präzise wie möglich zu erheben und darzulegen, wobei die Grundlegung durch die Vorgängergeneration um Ockham und Chatton die gleiche Aufmerksamkeit verdient. Dafür kann erfreulicherweise auf moderne Editionen der Primärquellen zurückgegriffen werden; die Erarbeitung der neuesten Titel aus der stetig anwachsenden Sekundärliteratur kann auf den in bescheidenem Ausmaße vorliegenden Forschungsergebnissen des Antragstellers und des in Aussicht genommenen Projektmitarbeiters aufbauen. 2. Nach und aufgrund der Erhebung des tatsächlichen Zustandes der Lehre von den complexe significabilia um die Mitte des 14. Jahrhunderts ist der mögliche Hintergrund der Innovation zu erforschen, nämlich der "Philosoph" selbst, insbesondere seine Metaphysik und dort namentlich die Lehre von der mannigfachen Bedeutung des Seienden, hier wiederum das relevante Stück vom ens secundum verum. Sodann soll eine Untersuchung der nach der Hochblüte der complexe significabilia schreibenden Gelehrten, Philosophen sowohl wie Theologen, die Geschichte der Rezeption und Kritik dieser Theorie erhellen, da die aktuelle Forschung deren Brisanz bezüglich Aristotelismus und christlicher Theologie noch nicht hinreichend gewürdigt hat.

Im Forschungsprojekt wurden an Hand von modernen Editionen der Primärquellen Texte von mittelalterlichen Autoren wie des Ockham-Schülers Adam de Wodeham (c1298-1358), Gregors von Rimini (c1300-1358) und Alberts von Sachsen (c1320-1390) erarbeitet und dahin gehend bewertet, ob und inwiefern es eine Beziehung zwischen der von diesen Autoren vertretenen Theorie der complexe significabilia (Sachverhaltstheorie) und der Aristotelischen Lehre vom ens secundum verum (vom Sein gemäß dem Wahren) und vom Begriff des pragma (des Dinges, der Sache) gibt. Im Speziellen hat sich Harald Berger mit den Aristotelischen Ausführungen bezüglich des Gegenstandes der Metaphysik bzw. der Lehre von der mannigfachen Bedeutung des Seienden auseinandergesetzt. Der andere Mitarbeiter Krist Shtufi hat sich auf jene Aristotelischen Texte, wo von pragma(ta) die Rede ist, konzentriert und sie dann mit der Lehre der complexe significabilia des 14. Jahrhunderts verglichen. Dabei haben die beiden Forschungsprojektanten einerseits auf Grund unterschiedlicher Zugänge und teilweise variierender Methoden bei der Bearbeitung ihrer Quellen andrerseits konkurrierende Befunde erzielt, die sich aber in wesentlichen Teilen ergänzen. Harald Berger vertritt in Übereinstimmung mit den Kommentatoren Thomas von Aquin und Franz Brentano die Hypothese, dass in der Ontologie des Aristoteles keine realen Sachverhalte vorgesehen sind, sondern nur Dinge im Sinne von Substanzen und Akzidentien. Krist Shtufi ist, gestützt auf Aristotelische Ausführungen über pragma(ta) und auf "kanonische" Sekundärliteratur der letzten 30 Jahre und mit Blick auf die Wohehamsche Theorie der complexe significabilia, zu der Deutung gelangt, dass der Begriff des complexe significabile (= des komplex Bezeichenbaren, d.h. des Sachverhalts) dem Aristotelischen Begriff des pragma gleichzusetzen ist, da sie zudem in ihren ontologischen Eigenschaften und in ihrer logischen Form koinzidieren. Wenn auch eines der unbestrittenen Ergebnisse von P15718 darin liegt gezeigt zu haben, die Aristotelische Vorläuferschaft für die Neuerungen bzw. Erweiterungen des 14. Jahrhunderts mit Recht in Anspruch nehmen zu können, so muss festgehalten werden, dass einerseits der Metaphysiker Aristoteles keine realen (weder kategorial noch außerkategorial wirklichen) Sachverhalte zulassen kann, dass er aber andrerseits in einer Anzahl von Stellen im "Organon" und in der "Metaphysik" die Eigenschaften von pragmata in einer Weise zu verstehen scheint, dass man die Complexe-significabilia-Theorie des 14. Jahrhunderts als (plausible?) Weiterbildung ansehen kann.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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