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Die Politik des Kulturellen

The Politics of Culture

Friedrich Stadler (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15555
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2002
  • Projektende 30.04.2005
  • Bewilligungssumme 92.568 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (10%); Philosophie, Ethik, Religion (70%); Politikwissenschaften (20%)

Keywords

    KULTURWISSENSCHAFTEN, BIRMINGHAM GROUP, CULTURAL STUDIES, POPULAR CULTURE, AUSTROMARXISM, IDEA OF CULTURE

Abstract Endbericht

Im Unterschied zur zum Teil noch verdeckten Geschichte der Kulturwissenschaften im deutschsprachigen Raum ist die Geschichte der britischen cultural studies umfassend analysiert worden. Deren Ursprünge sind in der Erwachsenenbildung im Großbritannien der dreißiger und vierziger Jahre zu finden, ihre Etablierung als wissenschaftliche "Transdiszipln" erfolgte in den sechziger Jahren in Birmingham. Sie entstanden im außeruniversitären Bildungsbereich, interpretierten Kultur als Lebensweise und als Ort gesellschaftlicher Konflikte. Das Cultural-Studies-Projekt befasste sich mit den Phänomenen Popularkultur und Massenkultur und formulierte den Anspruch, Kultur und Bildung zu demokratisieren. Der Versuch, Verbindungen zwischen den Traditionen der britischen Cultural Studies und den deutschsprachigen Kulturwissenschaften aufzuzeigen, wurde bislang nicht unternommen. Dies ist das Ziel des Forschungsprojektes. Der Austromarxismus als kulturelle und intellektuelle Bewegung soll neu kontextualisiert werden. Im Folgenden wird dieses wissenschaftsgeschichtliche Phänomen als austrmarxistisches cluster bezeichnet werden. Dieses cluster ist eng mit Namen wie Otto Neurath und Edgar Zilsel und dem kulturellen Milieu der österreichischen Sozialdemokratie im Wien der zwanziger und dreißiger Jahre verbunden verbunden. Im Hinblick auf die Arbeiterklasse interpretierten austromarxistisch orientierte Wissenschaftler Kultur als Lebensweise und formulierten eine politische Theorie innerhalb der intellektuellen Tradition des kulturellen Marxismus und des kulturellen Materialismus. Sie verbanden ihre wissenschaftlichen Aktivitäten in der Erwachsenenbildung mit politischem Engagement. Bemerkenswerte Parallelen zwischen dem austromarxistischen cluster und der Birmingham Group werden deutlich. Um dies herauszuarbeiten, werden die beiden Formationen auf den Ebenen von Text, kontext und sozialer Praxis vergleichend analysiert. Die Analysen von Parallelen soll dabei wesentliche Unterschiede, die sich auf die geschichtliche Periode und die verschiedenen kulturellen Traditionen beziehen, nicht negieren. Aber der Vergleich ermöglicht es uns, die Bedeutung des austromarxistischen clusters in der Geschichte der Kulturwissenschaften zu verdeutlichen - und folglich diese Geschichte in einem neuen Licht zu betrachten.

Im Rahmen des Projektes wurde die Frühgeschichte der britischen cultural studies mit einer kulturwissenschaftlichen Tradition im intellektuellen Milieu des Austromarxismus verglichen. Als Vergleichsobjekte wurden zwei wissenschaftliche Gruppen definiert. Die erste Gruppe umfasst die in der Literatur als "founding fathers" der cultural studies bezeichneten Wissenschaftler Richard Hoggart, Raymond Williams, Edward P. Thompson und Stuart Hall. Die zweite setzte sich aus den mit dem Austromarxismus verbundenen WissenschaftlerInnen Otto Neurath, Edgar Zilsel, Paul Lazarsfeld und Marie Jahoda zusammen, die auf unterschiedliche Weise einen spezifischen Kulturdiskurs prägten. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich im ersten Fall über die 1950er und 1960er Jahre, im zweiten lag der zeitliche Schwerpunkt auf den 1920er und 1930er Jahren. Der systematische Vergleich wurde auf zwei unterschiedlichen Ebenen durchgeführt, zwischen denen aber ein Zusammenhang bestand. Einerseits ging es um den kulturwissenschaftlichen und kulturtheoretischen Diskurs und andererseits um die institutionellen und politischen Strukturen, in denen die Wissenschaftlergruppen agierten. Dabei zeigte sich, dass trotz gewisser Verbindungen zum universitären Bereich beide Gruppen außeruniversitäre Phänomene waren. Institutionen ihres Wirkens waren Einrichtungen der Wissenschaftsvermittlung und der Arbeiter- und Erwachsenenbildung. In beiden Fällen handelte es sich folglich um Modelle einer alternativen Institutionalisierung. In diesem Kontext änderten sich Gegenstand und Ausrichtung von Kulturstudien erheblich. Kultur wurde im Kontext von Soziologie und Gesellschaftstheorie, von Wirtschaft und Politik analysiert; sie geriet als Massen- und als Popularkultur, als Klassen- und als Jugendkultur ins Blickfeld einer Wissenschaft, die transdisziplinär arbeitete und sich explizit auch an ein nicht-wissenschaftliches Publikum wandte. Im Projekt wird durch eine Fülle von Beispielen ein klarer Zusammenhang zwischen dem Modell außeruniversitärer (alternativer) Institutionalisierung und einer Innovation in den Kulturwissenschaften, die auch wegweisend für das heutige Kulturverständnis war, nachgewiesen. Die vergleichende Perspektive ermöglichte es zudem, eine bisher angenommene Gegensätzlichkeit der kulturwissenschaftlichen Traditionen im deutschsprachigen und angelsächsischen Raum entscheidend zu relativieren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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