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La Habana Bruja. Stadtethnologische Untersuchung zur kubanischen Umbruchgesellschaft am Beispiel des Stadtteils San Isidro, Havanna, Kuba

La Habana Bruja. Urbananthropology, ritual interaction and ´Periodo Especial´ transformations in the San Isidro neighborhood of La habana Vieja, Cuba

Walter Dostal (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15148
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2002
  • Projektende 30.03.2006
  • Bewilligungssumme 89.552 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (30%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (70%)

Keywords

    URBANANTHROPOLOGY, RITUAL INTERACTION, CULTURAL GEOGRAPHY, LATE SOCIALIST TRANSFORMATIONS, CUBA

Abstract Endbericht

Gegenstand meiner stadtethnologischen Untersuchung sollen die Strukturen und Entwicklungen in der Altstadt von La Havana Vieja und ihre Transformation in der Periodo Especial (Ausnahmezustand in Friedenszeiten als Wirtschaftsstrategie Kubas seit 1991) sein. Der sachlich-methodische Fokus der Untersuchung liegt in einer Perspektive, welche die kubanische Umbruchsgesellchaft aus einer "bottum up" Perspektive analysieren will. Diese Übergänge werden auf der Basis einer "small scale community-study" im Stadtteil San Isidro anhand der Bedeutung von Brujeria, ritueller Interaktion und sozialer Raum wie folgt analysiert. Der Stadtteil San Isidro dient als exemplarischer Bezugspunkt für die gesamte Untersuchung, da er einen wichtigen sozialer Brennpunkt (historisch bedeutendes Viertel in der Altstadt, demographische Struktur) und einen wichtigen Aktionspunkt (Teil des UNESCO Altstadt-Renovierungsprojektes, hoher Anteil an Praktikanten afrokubanischer Gläubiger im Stadtviertel) darstellt. Die sozialen Institutionen der Gläubigen der Regla de Ocha (Cabildos, Casa Templos) möchte ich unter dem Aspekt "ziviler Gesellschaften" ( in a sence inspired by Gramsci) untersuchen. D.h. Die religiösen Organisationen (Cabildos de Nacion und Casa Templos) sollen in einem gesamtgesellschaftlichen Funktionzusammenhang untersucht werden. Dabei möchte ich den Focus auf jene rituelle Praxen richten, die mit Brujeria bezeichnet werden. In meiner Beschäftigung mit der Brujeria Cubana wende ich mich jener Seite der afrokubanischen Glaubensvorstellungen zu, die sich mit Konflikten unter ihren Mitgliedern beschäftigt und hierfür gemeinschaftsbezogene Lösungsverfahen anbietet. Brujeria verwende ich als ethnologischen Arbeitsbegriff (im Sinne von Laura Bohannan?, Turner 1967,1968, et. al.), der sich auf die strukturellen Zusammenhänge von mythologischen, sozialen und materiellen Raumkonzepten bezieht. Dabei soll ihr sozialer Aktionsradius, ihre sozial-politischen Bedeutung und kontextuelle Reichweite für die kubanische Gesellschaft thematisiert werden. Ausgehend von den materiell gegebenen räumlichen Erscheinungsbild des Stadtteils San Isidro möchte ich signifikante Aspekte der Raumorganisation herausarbeiten. Signifikant bezieht sich hier auf indigene Kategorien der Raumwahrnehmung und Raumnutzung durch die Gläubigen der Regla Ocha, die sich ihre städtische Umgebung durch symbolische Gestaltung und sichtbare Performance aneignen. Vorstellungen von Landschaft und ritueller Raumordnung sind ein wesentlicher Bestandteil der afrokubanischen Mythologie und Weltvorstellung (Cabrera 1983, Thompson 1983, Verger 1978, Brown 1989). Als eine weitere Komponente des sozialen Raumes soll das Casa Templo analysiert werden. Das Casa Templo markiert das rituelle Zentrum eines weitreichenden rituellen Verwandtschaftssystems. Das Haus dient hier als metaphorisches Zentrum für soziale und rituelle Interaktionen, die der Herstellung von Verwandtschaftsverhältnissen und anderer Allianzverhältnisse in und zwischen sozialen Gruppen dienen (Levi Stauss, Carsten/Hugh-Jones, 1985).Über die Analyse der stratifizierten Sozialorganisation der Casas, die ihre Repräsentation in den Altären der Casas haben (horizontale und vertikale Gliederung der Altäre, vgl. auch C.Bell, 1992 sowie J. W. Fernandez, 1982) gelange ich zu Genealogie und Geschichte des einzelnen Casas: jeder Altar integriert und repräsentiert in visialisierbarer Ikonographie und Hagiographie die Geschichte dieses Hauses seit der Diaspora.

Im Zentrum dieses Forschungsprojektes steht eine theoriegeleitete Auseinandersetzung mit Prozessen lokaler Stadtentwicklung im Zuge der Ernennung zum "Weltkulturerbe". Zentral ist eine kritische Analyse der lokalen, nationalen und internationalen Dynamiken, die mit der Anerkennung der Stadt als "Weltkulturerbe" einhergehen. Die Herausbildung zirkulierender Stadtlandschaften wurde am Beispiel des spätsozialistischen Havanna im Stadtviertel San Isidro untersucht. Kaum eine Stadt im lateinamerikanischen Raum hat in den letzten zehn Jahren ihr Aussehen so grundlegend verändert wie das Stadtzentrum von Havanna. Das völlig neue Antlitz ihrer Stadtlandschaft macht unmissverständlich klar, dass die Entwicklungen in der Stadt in Verbindung mit internationalen Kapitalinvestitionen stehen, die die vormals desolate Altstadt in einen "gehobenen" Konsumtionsraum für verschiedenste hochpreisige Dienstleistungen verwandelt. Teile der ehemals überbevölkerten Wohnquartiere stehen unter Aufwertungsdruck, und werden mit finanzieller Unterstützung internationaler Firmen in Hotels, und Shoppingmalls umgebaut. Nach dem Zusammenbruch des Comecon und einer damit einhergehenden Finanzierungskrise der kubanischen Regierung resultierte eine neue Prioritätensetzung in der Stadtentwicklung. Diese steht in engem Zusammenhang mit der Erhaltung, sowie einer Ideologisierung von Geschichte und Kulturerbe, und einer damit einhergehenden neuen "Gedächtnispolitik" in der Stadt. Im vorliegenden Forschungsprojekt werden Mikro- mit Makro-Ebenen städtischer Kontexte verbunden. Das verbindende Thema sind Fragen nach der Rolle von Gedächtnispolitiken in der Stadt. Es konnte gezeigt werden konnte, dass verschiedene Themen, unterschiedliche kulturelle Praktiken und Repräsentationen von Erinnerung nebeneinander stehen und von unterschiedlichen Gruppen spezifisch instrumentalisiert werden. Unterschiedliche Repräsentationssysteme in der Stadt, die in der Gestaltung von zulässigen und ausgegrenzten, bzw. verdrängten Formen der Sinnproduktion in der Stadt beteiligt sind, werden unter dem Aspekt von Erinnerungslandschaften analysiert. Die vorliegende Studie leistet einen methodischen und analytischen Beitrag zur anthropologischen Stadtforschung, indem sie Prozesse der Herausbildung interessensgeleiteter Images und kognitiver lokaler Vorstellungsbilder über die städtische Umgebung erarbeitet Es konnte gezeigt werden, dass die Verschränkung als auch das Wechselverhältnis beider Ebenen für die Fragen von "Kultur und Erbe" in der spätsozialistischen Stadt Havanna gesellschafts- und erkenntnistheoretisch interessant sind.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 107 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2018
    Titel CXCL5 Facilitates Melanoma Cell–Neutrophil Interaction and Lymph Node Metastasis
    DOI 10.1016/j.jid.2018.01.035
    Typ Journal Article
    Autor Soler-Cardona A
    Journal Journal of Investigative Dermatology
    Seiten 1627-1635
    Link Publikation
  • 2018
    Titel CXCL5 as Regulator of Neutrophil Function in Cutaneous Melanoma
    DOI 10.1016/j.jid.2018.07.006
    Typ Journal Article
    Autor Forsthuber A
    Journal Journal of Investigative Dermatology
    Seiten 186-194
    Link Publikation

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