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Der Schatzfund von Fuchsenhof

The Fuchsenhof Hoard

Gunter Dimt (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P14017
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2000
  • Projektende 31.10.2002
  • Bewilligungssumme 51.553 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (30%); Andere Naturwissenschaften (30%); Geschichte, Archäologie (40%)

Keywords

    MIDDLE AGES, JEWELLERY, HOARD, COINS, PRECIOUS METAL

Abstract Endbericht

Im Jahr 1997 trat in Fuchsenhof nahe Freistadt (Oberösterreich) ein Hortfundkomplex des 13. Jahrhunderts zutage, der etwa 6000 Münzen, etwa 450 Schmuckstücke in verschiedenen Stadien vom Halbfabrikat bis zum wiederum unbrauchbar gemachten Altstück sowie Rohmaterialien zur Schmuckherstellung (Silberbarren und -drähte, Blattgold, Halbedelsteine) enthielt. Umfang, Alter und Zusammensetzung lassen den Komplex zu einem überaus bedeutenden Dokument zur Kultur- und Alltagsgeschichte des Mittelalters werden. Die diesem Stellenwert des Fundes adäquate wissenschaftliche Dokumentation und Bearbeitung ist Gegenstand des vorliegenden Forschungsprojektes, das in Zusammenarbeit von Wissenschaftern aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Forschungseinrichtungen (Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz; Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien und Krems; Universität Wien, Kunsthistorisches Museum Wien) durchgeführt werden soll. In enger Kooperation von geistes- bzw. kulturwissenschaftlichen Disziplinen (Archäologie, Epigraphik, Germanistik, Numismatik, Realienkunde) und naturwisschenschaftlichen Fächern (Gefügekunde, Metallurgie, Gemmologie, Technologiegeschichte) soll das Fundmaterial im Hinblick auf verschiedene Fragestellungen (Chronologie, Provenienz, Typologie, Funktion, soziologisch und wirtschaftshistorischer Hintergrund etc.) untersucht werden. Abschließend werden die Ergebnisse im Rahmen einer Publikation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Jahr 1997 trat in der Umgebung von Freistadt (Oberösterreich) ein mittelalterlicher Depotfund zu Tage, der etwa 6600 Münzen, 450 Schmuckstücke (340 Ganzstücke, der Rest Halbfabrikate und Fragmente) sowie Rohmaterialien zur Edelmetallverarbeitung (Silberbarren und -drähte, Blattgold, Halbedelsteine) enthielt. Auch Reste der Umhüllung (Bronzegefäß, Stoffteile) wurden geborgen. Ziel des Projektes waren die wissenschaftliche Dokumentation und Auswertung des Fundmaterials. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf eine möglichst enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachgebiete gelegt, um möglichst viele Aspekte des Depotfundes zu bearbeiten. Ein aus Vertretern der Fachdisziplinen Geschichte, Archäologie, Numismatik, Epigraphik, Germanistik aber auch Metallurgie und Chemie bestehendes Team, ergänzt durch Spezialisten für die graphische und restauratorische Dokumentation und Rekonstruktion führte detaillierte Untersuchungen durch. Die Festlegung des Verbergungsdatums konnte auf das Jahrzehnt zwischen etwa 1265 und 1275 eingeengt werden, zugleich ließ sich jedoch eine große zeitliche Tiefenstaffelung des Fundmaterials erkennen, das sich vom 2. vorchristlichen bis in das 13. nachchristliche Jahrhundert erstreckt. Der umfassende Vergleich mit hunderten anderer, über Europa verstreuten Fundkomplexen ließ erkennen, dass der Fund von Fuchsenhof unter den europäischen (!) Depotfunden des 12. bis 16. Jahrhunderts die größte Ansammlung von Schmuckstücken enthält. Auch die Zusammensetzung des numismatischen Fundanteils hat bisher keine vergleichbare Parallele. Die Herkunft der Objekte streut geographisch sehr weit (von England bis Jerusalem) und läßt für den Schmuck einen gewissen Schwerpunkt im ostmitteleuropäischen Raum erkennen, der auch an den Münzen zu beobachten ist. Die Reichhaltigkeit des Fundmaterials ermöglichte nicht nur die Erarbeitung einer neuen Typologie der Schmuckstücke, sondern auch eingehende naturwissenschaftliche Untersuchungen. Sie zeitigten neue Erkenntnisse zum mittelalterlichen Feinschmiedehandwerk, z. B. in der Rekonstruktion von Herstellungsprozessen, aber auch zu metallurgischen Problemen (Legierungen, Feingehalt etc.). Die realienkundliche Untersuchung stellte den Fundkomplex anhand von Vergleichen mit anderen zeitgenössischen Quellen in die Lebenswelten der Zeit um 1300, analysierte die Bedeutung des Schatzes und der Edelmetalle für die mittelalterliche Gesellschaft und untersuchte die Bedeutung der Bilder und Symbole auf Münzen und Schmuckstücken. Die Ergebnisse der Untersuchungen sowie eine umfassende Dokumentation des Fundes werden in Form einer Publikation im Jahr 2004 der Öffentlichkeit vorgelegt werden, ab dieser Zeit wird der Fund in seiner Gesamtheit im Oberösterreichischen Landesmuseum / Schloßmuseum in Linz auf Dauer ausgestellt werden.

Forschungsstätte(n)
  • KHM-Museumsverband - 30%
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 30%
  • OÖ Landes-Kultur GmbH - 40%
Nationale Projektbeteiligte
  • Karl Brunner, Institut für Österreichische Geschichtsforschung (seit 01 Jan 2016 Univ Wien) , assoziierte:r Forschungspartner:in
  • Michael Alram, KHM-Museumsverband , assoziierte:r Forschungspartner:in

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