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Das Ptolemaion von Limyra: Bauhistorische und archäologisch-kunsthistorische Untersuchungen zu einem Bau des städtischen Herrscherkultes

The Ptolemaion of Limyra

Jürgen Borchhardt (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13896
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.1999
  • Projektende 30.04.2003
  • Bewilligungssumme 172.768 €

Wissenschaftsdisziplinen

Bauwesen (30%); Geschichte, Archäologie (60%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)

Keywords

    ARCHÄOLOGIE, HELLENISMUS, ANTIKE KUNSTGESCHICHTE, HERRSCHERKULT, ARCHITEKTUR, BYZANTINISTIK

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 13896Das Ptolemaion von LimyraJürgen BORCHHARDT28.06.1999 Zwischen den Jahren 1984 und 1993 wurden mit Unterstlüzung des FWF in der ostlykischen Stadt Limyra Grabungen an einern hellenistischen Monument durchgeführt, welches als Monument des Herrscherkultes gedeutet wird. Das hier vorgestellte Projekt hat die Klärung noch offener Fragen zu Gesamtanlage, Architektur und Skulpturenschmuck des sogenannten Ptolemaions sowie die Untersuchung und Dokumentation von dessen Zerstörungsphasen zum Ziel. Weiters soll die Datierung des Baus verfeinert und seine Interpretation abgesichert werden. Angestrebt ist es, die feldarchäologischen Grundlagen für eine Veröffentlichung des Monumentes zu schaffen Im Zentrum der baugeschichtlichen Untersuchungen soll der Podiumbau stehen, wobei folgenden Fragen besondere Bedeutung beigernessen wird: Höhe des Sockels; Vorhandensein und Deckung eines Innenraurnes im Bereich der Tholoszone; Aufstellungsort der überlebensgroßen, männlichen und weiblichen Statuen; Gewichtsableitung am Übergang der Dachzone zurn Tholosbereich. Besondere Bedeutung kommt der Klärung offener Fragen zur architektonischen Gestaltung des Bereiches um das Monument zu: Hervorzuheben ist etwa Frage nach dem Vorhandensein. einer räumlichen Abgrenzung, etwa in Form einer Temenosmauer, und deren Zugänglichkeit über ein Propylon, welche mit der Problematik der Einbindung des Monumentes in das urbanistische Gefüge der Stadt Limyra während des Hellenismus und der römischen Kaiserzeit verbunden ist. Weiters wird einer Untersuchung der architektonischen Gestaltung des Raumes um den Podiumbau große Bedeutung zukommen, wobei die Fragen nach dem Vorhandensein eines Altars und von Hallenbauten sowie nach der Zahl und Art der aufgestellten Skulpturen im Vordergrund stehen. Wichtig ist auch die Klärung noch offener Fragen zum Skulpturenschmuck des Podiumbaus, wobei insbesondere stilistische Untersuchungen eine gesicherte kunsträumliche Anbindung ermöglichen sollen. Desgleichen ist zu hoffen, daß durch Neufunde von Bauskulptur und freistehender Skulptur die Kenntnis des Skulpturenschmucks verbessert wird. Von besonderem Intersse ist die Frage nach der Thematik der Metopen auf den Ost- Süd- und Westseiten des Sockels. Die künstgeschichtlichen Analysen der Bauplastik des Podiumbaus und der kolossalen Statuengruppe >gepanzerter Stralege neben einem gesattelten Roß< versprechen durch den Nachweis des asianischen Barock eine neue Beurteilung der vielfältigen Stilrichtungen. im Frühhellenismus in der Nachfolge des Lysipp. Für die Geschichte des Monumentes und der Stadt Limyra kommt einer Klärung der Zerstörungsgeschichte große Bedeutung zu; in diesem Zusammenhang ist auch die nachträgliche Nutzung des Raumes um das Ptolemaion zu nennen. Die Errichtung einer Kirche an der Südostseite des Monumentes mag mit Kultkontinuität in Zusammenhang stehen. Die Aufarbeitung der spätantik-frühbyzantinischen Befundes, insbesondere Untersuchungen am Kirchenbau im Bereich Ptolemaion Ost, welcher wahrscheinlich das Propylon überlagert, werden weitergeführt.

Ziel des Projekts war es, die feldarchäologischen und bauhistorischen Untersuchungen am Ptolemaion in Limyra abzuschließen und damit die Grundlagen für die Publikation des Monuments zu schaffen. Die Forschungen erbrachten nicht nur neue Aufschlüsse zur Architektur und zur statuarischen Ausstattung des Gebäudes, sondern auch zu seiner Zerstörungs- und Abbaugeschichte sowie zur Einbindung des Monuments in das urbanistische Gefüge der Stadt Limyra von der hellenistischen bis in byzantinische Zeit. Darüber hinaus wurden südöstlich des Ptolemaions zwei bislang nur teilweise angeschnittene Gebäude, ein kaiserzeitlicher Torbau und eine kleine frühbyzantinische Kirche, freigelegt und untersucht. Neue Erkenntnisse ergaben sich zu den Gesamtproportionen und zur Gestalt des Ptolemaions durch die Neubestimmung und Reduzierung der Höhe des Sockelgeschosses und durch die Positionierung eines Waffenfrieses mit den Darstellungen von Rundschilden und Rüstungen im oberen Drittel der Podiumswand. Neu zutage getretene Blöcke der Tholos des Obergeschosses belegen, dass der Innenddurchmesser der theoretisch erwogenen Cella höchstens 4 m betragen haben kann. Der Gruppe der überlebensgroßen Statuen der ptolemäischen Königsfamilie, für die entsprechend der Arbeitshypothese die Cella als Aufstellungsort erschlossen wird, kann der neu gefundene, kolossale, marmorne Porträtkopf Ptolemaios III zugeordnet werden. Die Qualität, die Stilformen des asianischen Barocks und die Kolossalität des Weihgeschenks eines gepanzerten Strategen, der sein gesatteltes und gezäumtes Pferd führt, weisen in die Originalphase der Konstituierung des städtischen Herrscherkults in Limyra. Im gepanzerten Pferdeführer darf möglicherweise der hohe ptolemäische Offizier und vermutliche Stifter des Ptolemaions, Patroklos, erkannt werden. In der Kaiserzeit errichtete man südöstlich des Ptolemaions einen Torbau, der nun den architektonischen Abschluss der auf das Monument zulaufenden römischen Säulenstraße bildete. Dreifachsäulen rahmten den Durchgang des eintorigen Monuments, dessen Archivolte sich über dem bemerkenswerten Architekturglied eines Halbgiebels spannt. Die fragmentarisch erhaltene Inschrift an den Bogensteinen gibt das späte 2. Jh. n. Chr. als terminus ante quem für die Errichtung des Torbaus wieder. Nördlich des Torbaus wurde eine kleine dreischiffige Basilika freigelegt. Sie kann aufgrund der erhaltenen Architekturfragmente in die 1. H. d. 6. Jhs. n. Chr. datiert werden. Besonders erwähnenswert ist die Vielzahl der gefundenen Bruchstücke der dekorativen und liturgischen Ausstattung. Sie lassen eine Rekonstruktion des Kircheninneren zu.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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