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Die Überlieferung von Augustinus, ´Enarrationes in psalmos 1-50´: Edition von Enarratio 1-32

Augustin, Enarrationes in psalmos 1-50: Edition of en. 1-32

Adolf Primmer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13832
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2000
  • Projektende 31.05.2002
  • Bewilligungssumme 74.353 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (40%); Sprach- und Literaturwissenschaften (60%)

Keywords

    AUGUSTINUS, ENARRATIONES IN PSALMOS, CSEL-EDITION, PSALMENERKLÄRUNG, KLASSISCHE PHILOLOGIE, PATROLOGIE

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 13832Augustinus, Enarrationes in psalmos 1-50: Edition von 1-32Adolf PRIMMER28.06.1999 Die Predigten bzw. Kommentare des hl. Augustinus zu sämtlichen 150 Psalmen sind nicht nur sein umfangreichstes Werk, sondem gehörten im Mittelalter zu den einflußreichsten Schriften der lateinischen Kirchenväter. Ihre Beliebtheit schlägt sich in der reich fließenden handschriftlichen Überlieferung nieder (bis zum 12. Jh. sind uns ca. 400 Handschriften bekannt). Trotzdem oder vielmehr gerade wegen der weiten Verbreitung fehlt eine kritische Ausgabe des Textes, die modernen wissenschaftlichen Ansprachen gentigen würde. Nach und neben der Arbeit an dem mittleren und dem letzten Werkdrittel wurde in zwei Projekten (P 11226-SPR und P 12708-SPR) die Arbeit an den Enarrationes 1-50 begonnen. Diese erweisen sich als sehr heterogenes: Gebilde mit unterschiedlichen Kommentarformen. Der bereits fast fertiggestellte Text zu den Psalmen 15-32, die in einer neuentdeckten literarischen Form, nämlich einer allegorischen Paraphrase, erklärt sind, soll gemeinsam mit den im Rahmen des hier beantragten Projekts zu bearbeitenden Enarrationes 1-14 erscheinen. Somit wird an dessen Ende die erste textkritisch gesicherte Edition der frühesten Psalmenerklärungen (en. 1-32) Augustins stehen, die einen tieferen Einblick in die theologische Entwicklung und literarische Leistung des Bibelexegeten Augustinus bieten kann.

Zum ersten Mal seit mehr als 300 Jahren liegt der Kommentar des Augustinus (354-430) zu den Psalmen 1-32 in einer kritischen Textausgabe vor. In den Jahren 392-395 n. Chr. als ältester Teil der Enarrationes in Psalmos verfaßt, sind sie erstmals in einer um 700 geschriebenen Handschrift greifbar und gehören, wie zahlreiche spätere Handschriften beweisen, zu den weitestverbreiteten Texten des Mittelalters. Durch Vergleich der handschriftlich (bis einschließlich 11. Jh.) bezeugten Textvarianten wurde die Verwandtschaft der verschiedenen Textfassungen ermittelt und der ursprüngliche Text, dessen Geschichte für die ersten 300 Jahre weitgehend im Dunkeln liegt, rekonstruiert. Der Überlieferungsbefund zeigt deutlich, daß der Psalmenkommentar des Augustinus ein lebendiger Gebrauchstext war, der teils unbewußt durch Abschreibfehler entstellt, teils bewußt durch Verbesserungsversuche kontinuierlich den Bedürfnissen der mittelalterlichen Benutzer angepaßt wurde. Derartige Änderungen betreffen nicht nur den Wortlaut (z.B. die Anpassung von Bibelzitaten an die gebräuchliche Version), sondern vor allem die äußere Form und die Anordnung der Texte: Der gravierendste Eingriff konnte für den Kommentar zu den Psalmen 15-32 nachgewiesen werden, die in einer neuentdeckten literarischen Form erklärt sind: Augustinus hatte diese Psalmen jeweils als ganze paraphrasiert, ohne diese Erklärung durch den jeweils behandelten Psalmvers zu unterbrechen; stattdessen hatte er den ganzen Psalm seiner Erklärung vorangestellt und die eindeutige Zuordnung zwischen Psalmvers und Verserklärung durch ein numerisches Verweissystem gewährleistet (die ursprüngliche Anordnung lautet also z.B. für Psalm 15: Vers I, II, III ... Kommentar zu Vers I, II, III ...). In allen Handschriften aber sind die einzelnen Psalmverse jeweils vor die entsprechende Verserklärung gestellt und unterbrechen den ursprünglichen Kontext (die traditionelle Anordnung lautet für Psalm 15: Vers I + Kommentar zu Vers I, Vers II + Komm., Vers III + Komm. ...). Durch Beachtung des Kontexts und verschiedener Indizien konnte die ursprüngliche Textgestalt rekonstruiert werden, die in Vergessenheit geraten ist und nur in wenigen Handschriften in Spuren erhalten ist. Außerdem konnte gezeigt werden, daß im Zuge der Überlieferung einerseits Texte, die nichts mit der Psalmenerklärung zu tun haben, aus den Handschriften der Enarrationes ausgeschieden wurden (z.B. ein Konzilsdokument in en. 36/2/18-23), andererseits aber verwandte Texte aufgenommen wurden: So konnten vier Predigten aus den zwei wichtigsten Bibelkommentaren des Augustinus, den Enarrationes in psalmos und den Tractatus in Iohannis evangelium (en. 25/2; Io. ev. tr. 20-22), als Fremdkörper enttarnt und als selbständige Predigten erkannt werden, die uns nur deswegen erhalten sind, weil sie in die zwei exegetischen Großwerke aufgenommen worden sind.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

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