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Musae Benedictinae Salisburgenses (MBS). Lateinisches Drama der Salzburger Benediktineruniversität

Musae Benedictinae Salisburgenses (MBS)

Gerhard Petersmann (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13830
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.1999
  • Projektende 31.05.2003
  • Bewilligungssumme 100.072 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (20%); Sprach- und Literaturwissenschaften (80%)

Keywords

    NEULATEINISCHES DRAMA, BAROCKDRAMA, SALZBURG-THEATER-BENEDIKTINERUNIVERSITÄT, ANTIKEREZEPTION, MYTHENREZEPTION, DRAMATISIERUNG ANTIKER HIST. THEMEN

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 13830Musae Benedictinae SalisburgensesGerhard PETERSMANN28.06.1999 1617 wurde in Salzburg von Erzbischof Marcus Sitticus ein Gymnasium als Vorstufe für eine Universität gegründet. Die Universltät der Benediktiner wurde 1622 feierlich durch Erzbischof Paris Lodron eröffnet. Seit 1617 wurden regelmäßig latelnische Dramen aufgeführt, zum letzten Mal 1778, als der letzte Pater comicus sein Amt niederlegte. In den 160 Jahren wurden - soweit bisher bekannt - 592 Dramen verfaßt und aufgeführt. Davon sind 66 Textdrucke und 131 (nicht immer vollständige) Texthandschriften erhalten. Weiteres Textmaterial ist wegen der weitreichenden Beziehungen der Patres zu anderen süddeutschen Klöstern vermutlich noch aufzufinden. Gute Dokumentationen von Spielstatten, Bühnentechnik und der musikalischen Präsentation liegen vor. Völlig fehlen Untersuchungen zur Sprache, den Inhalten, den motivgeschichtlichen, literarkritischen und rezeptionsbezogenen Aspekten dieses für das Bildungswesen der Zeit bedeutsamen neulateinischen Theaters. Denn dieses neulateinische Drama war nicht nur gesellschaftliches Ereignis und ist damit sozialhistorisch relevant, sondern war vor allem in das Bildungskonzept und in das Studiencurriculum dieser sehr rasch überregional bedeutsamen Unlversitätsneugründung fest eingebaut. Das beantragte Forschungsprojekt soll das bestehende Wissensdefizit in folgendem repräsentativen Teilbereich ausgleichen: das vorhandene Textkonvolut enthält einen relativ großen und kohärenten Komplex von lateinischen Dramen zu Stoffen und Motiven griechischer und römischer Historie und Mythologle. Nach einem detaillierten 3- phasigen Arbeitsplan werden sprachliche, literaturwissenschaftliche, dramenanalytische und rezeptionsgeschichtliche Phänomene erforscht und publiziert. Wichtige qualitätvolle Dramen - vorrangig die bisher unpublizierten dramatischen Texte des bedeutenden österreichischen Barockdichters Simon Rettenpacher - werden ediert, übersetzt und kommentiert. Das dreijährige Projekt soll einerseits einen Beitrag zur vertieften Kenntnis des über ein Jahrhundert gespielten Salzburger lateinischen Barocktheaters des Benediktinerordens leisten und andererseits Antikerezeption und Neolatinität in Österreich im 17. und 18. Jahrhundert beleuchten.

An der 1622 gegründeten Salzburger Benediktineruniversität fanden bis zum Jahr 1778 regelmäßig Aufführungen von vor allem lateinischen Dramen statt. Sie nehmen eine bedeutende Rolle in der Literaturgeschichte ein - nicht nur als Merkmal des Salzburger Literaturbetriebs in Spätrenaissance und Barock, sondern auch überregional als eigene Ausformung des Ordenstheaters. Von beinahe 600 nachweisbaren Stücken sind etwa 200 erhalten, deren Betrachtung durch die Latinistik bisher fehlte. Dieser Aufgabe stellte sich das Forschungsprojekt MBS - Musae Benedictinae Salisburgenses, benannt nach einer Bezeichnung für die Schauspielergruppen der Benediktineruniversität. Das Hauptaugenmerk des Projektes lag auf der Erforschung der Rolle der Antike innerhalb dieses Theaters. Die Fülle des Materials ergab die Beschränkung auf mythologische Themen. Aus der Beschäftigung mit einer repräsentativen Textauswahl entstanden kritische Texteditionen (moderne Editionen fehlten bisher beinahe völlig) und zeitübergreifende Studien. So gehört das Werk Simon Rettenpachers (17. Jh.) zwar zu den bekannteren Texten dieses Theaters, seine typischen Eigenheiten in der Stoffbearbeitung, wie Einführung einer allegorischen Ebene bei historischem Stoff sowie enge Anlehnung an die literarische Renaissance-Satire im Frühwerk, wurden aber erst durch eine überregional vergleichende Studie und eine kommentierte Ausgabe im Rahmen des Projektes erstmals dargestellt. So hatte sich die Musikwissenschaft zwar mit der Dramenvertonung beschäftigt, nicht zuletzt, da diese auch durch Berühmtheiten wie H. I. Biber und Michael Haydn erfolgte; aber das Drama Rufin Widls (18. Jh.), in das W. A. Mozarts Jugendoper `Apollo et Hyacinthus` als Intermezzo eingelegt war und das mit der Oper ein Gesamtkunstwerk bildet, `Clementia Croesi`, wurde erst im Projekt kritisch betrachtet, erstmals ediert und übersetzt. Ebenfalls durch Mozart bekannt wurde der Mythos vom Gelübde des Kreterkönigs Idomeneus; die frühere, christlich geprägte Motivgestaltung im Schaffen des Benediktiners Marian Wimmer bearbeitete das Projekt. Weitere Bearbeitungen von Dramentexten (Damon et Pythias, Siventus, Synorix et Camma im Vergleich mit Thomas Corneille), der Demetrios-Stoff sowie allgemeine Darstellungen der Rolle des Mythos im Benediktinerdrama von Salzburg bilden Resultate des Projektes in Publikationen sowie Workshops und Tagungen (Salzburg, Großbritannien, Irland, Italien, Deutschland und Belgien). Für eine breitere Öffentlichkeit wurden am 13.5.2003 erstmals Widls `Clementia Croesi` und Mozarts `Apollo et Hyacinthus` von Studierenden der Universität Mozarteum in der Originalform vom 13.5.1767 aufgeführt. Weiters 2002 eine szenische Darbietung des `Idomeneus, Cretensium rex` Marian Wimmers (1764) anlässlich eines interdisziplinären Symposions über Kultur des Barock in Salzburg.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Franz Witek, Universität Salzburg , assoziierte:r Forschungspartner:in

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