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Zivilisationswortschatz im südeuropäischen Raum 1840-1870: Herrschaft und Staat (Rumänisch)

Vocabulary of Civilization in Romania: Rule and State

Michael Metzeltin (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13629
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2000
  • Projektende 30.09.2003
  • Bewilligungssumme 92.916 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (25%); Geschichte, Archäologie (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    RUMÄNIEN, SÜDOSTEUROPA, BEGRIFFSGESCHICHTE, IDEENGESCHICHTE, RUMÄNISCH, MASSENMEDIEN

Abstract Endbericht

Das geplante Projekt dient der Untersuchung des rumäischen Zivilisationswortschatzes in der Zeit von 1840-1870. Diese Zeitspanne ist in hohem Maße entscheidend für die Herausbildung der einheitlichen und staatlichen Identität Rumaniens (Vereinigung der Rumänischen Länder, Moldau und Walachei 1856; erste stärker rumänisch konzipierte Verfassungen ab 1864). Der Prozeß der rumänischen Staatsbildung verläuft im wesentlichen über die Ebene der Sprache und ist aus heutiger Sicht besonders deutlich anhand des medialen bzw. publizistischen Sprachgebrauchs in der genannten Zeit zu rekonstruieren. Als Quellen der Untersuchung dienen daher eine Reihe von ausgewählten Zeitschrift- und Zeitungsartikeln einerseits und von Verfassungstexten andererseits, die die politisch-sozialen Veränderungen der rumänischen staatlichen Identität des 19. Jahrhunderts mit besonderer Deutlichkeit reflektieren. Die Untersuchung wird sich primär den semantischen Feldern der sozial-politischen und staatlichen Ordnung (wie etwa "Staatsanwaltschaft") widmen. Die ausgewähten "massenmedialen" Texte werden primär aus semasiologischer Perspektive, untersucht und die sich neu etablierenden Konzepte des rumänischen staatlichen Gemeinschaftlebens und die für sie verwendeten lexikalischen Ausdrücke fokussiert. Im Detail wird zu untersuchen sein, welche neuen Begrifflichkeiten des sozialen Lebens (Signifié) mit welchen lexikalischen Ausdrücken (Termini/Signiflant) kreiert bzw. welche neue Begrifflichkeiten aus welchen Sprach(räum)en bzw. mit welcher Morphologie (rumänisches, französiches Wortmuster, etc.) in die rumänische Sprache übernommen werden. Aufgrund der jahrhundertelangen tiefen Verwurzelung der Rumkäschen Länder in der byzantinisch- orientalischen Kultur und die phasenweise intensive Okzidentalisierung durch die Aufnahme westlicher, insbesonderer französischer Kulturmodelle im 19. Jahrhundert, ist zu erwarten, daß die Untersuchung der Entwicklung des rumänischen Zivilwortschatzes als mögliches Kontrastbeipiel für die Wortschatz- und Kulturgeschichte anderer südosteuropäischer Staaten besonders aufschlußreich ist.

Das vorliegende Projekt veranschaulicht in detaillierter Weise den Auf- und Ausbau von Sprache im Allgemeinen und der rumänischen Sprache im Speziellen anhand des Staatlichkeitswortschatzes im modernen Rumänien des 19. Jahrhunderts (Kern-Zeitraum 1840-1870). Der Aufbau der rumänischen Sprache in der genannten Zeitspanne erfolgt parallel zur allmählichen staatlich-zivilen Identitätsfindung des modernen Rumänien. Daher zeigt die vorliegende, sprachwissenschaftlich orientierte, Studie über die Modernisierung des rumänischen Staatlichkeitswortschatzes auch den politischen und sozialen Umbruch, der im 19. Jahrhundert die rumänischen Länder erfasst. Der lexikalische Aufbau des Rumänischen, der Aufbau also des Wortmaterials (oder der Termini) wird parallel zum Ausbau der Inhalte von Wörtern des rumänischen Staatlichkeitswortschatzes (Begriffen / Begrifflichkeiten) dargestellt. Gleichzeitig werden diese lexikalischen und inhaltlichen Entwicklungen von Termini des Rumänischen, wo es relevant ist, als rumänische Entlehnungen aus anderen Sprach- und Kulturräumen dargestellt. Mit den rumänischen Übernahmen von Wort- und damit auch Denk-Mustern (Begriffe und Begrifflichkeiten) vor allem aus westlichen Sprachräumen rekonstruiert die vorliegende Studie detailliert den kulturellen Transfer, der sich im modernen rumänischen Nationalstaat des 19. Jahrhunderts vollzieht. Die Studie beschreibt zentrale Begriffe des heutigen Staatswesens, seiner Prinzipien, Aufgaben, Funktionen und fokussiert dabei vor allem jene Begriffe, die die Relation von Staat und Bürger festlegen in ihrer "Einführung", Verwortung und ihrem - sich ändernden - lexikalisch-semantischen Gebrauch. So wird beispielsweise gezeigt, wie sich grundlegende Begriffe der Menschenrechtserklärungen (Gleichheit, Sicherheit, Eigentum, etc.), aber auch Begriffe der drei verfassungstragenden Begriffsfelder (der Bevölkerung, Territorialität, Staatsgewalt) entwickelt haben und allmählich zu den heutigen Kern-Begriffen (wie etwa "der" Gleichheit, "der" Sicherheit, "des" Eigentums) kondensierten. Die vorliegende Studie enthält also Begriffsgeschichten einiger der wichtigsten Termini der modernen Staatlichkeit. Die Art der mentalitätsgeschichtlichen Darstellung von Begriffen lässt die (Selbst- )Integration Rumäniens nach seiner langen Ankerung in einer eher byzantinisch geprägten Zivilisation in stärker westlich geprägte Kulturen rekonstruieren. In der vorliegenden Studie wird transstaatlicher Austausch von Kulturen und Zivilisationsmustern anhand historischer Beispiele nachvollzogen. Dieses Szenarium kann z.B. zur Reflexion und für Lösungsansätze der soziopolitischen Fragen der jetzigen und zukünftigen Europäischen Union nutzbar gemacht werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Marius Sala, Rumänische Akademie der Wissenschaften - Rumänien

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