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Toxinresistente Histon Deacetylasen filamentöser Pilze

Drug-resistant histone deacetylases in filamentous fungi

Gerald Brosch (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13209
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.1999
  • Projektende 30.04.2003
  • Bewilligungssumme 165.080 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (90%); Gesundheitswissenschaften (10%)

Keywords

    CHROMATIN, GENE EXPRESSION, HISTONE DEACETYLASE, ASPERGILLUS, COCHLIOBOLUS, CHEMOTHERAPY

Abstract Endbericht

Die DNA eukaryontischer Organismen wird mit Hilfe kleiner basischer Proteine, den Histonen organisiert. Histone können z.B. durch Phoshorylierung, Glykosilierung, Ubiquitinierung, ADP-Ribosylierung oder Acetylierung postsynthetisch modifiziert werden. Die reversible Histon Acetylierung wird durch Histon-Acetyltransferasen (HAT) bzw. Histon-Deacetylasen (HD) katalysiert. HATs spielen für die Aktivierung der Transkription eine wesentliche Rolle, HDs sind für deren Reprimierung mitverantwortlich, wobei der genaue Mechanismus aber noch ungeklärt ist. Verschiedene Hemmstoffe von HDs (z.B. Butyrat, Trichostatin, zyklische Tetrapeptide) besitzen u.a. antineoplastische Wirkung. Interessanterweise sind HDs aus dem maispathogenen, filamentösen Pilz Cochliobolus carbonum im Gegensatz zum nahe verwandten Aspergillus nidulans gegenüber solchen Toxinen unempfindlich. C. carbonum besiedelt Maiszellen, indem Mais HDs vermutlich durch das vom Pilz synthetisierte HC-Toxin gehemmt werden. Wir werden deshalb toxinresistente HDs aus C. carbonum und toxinempfindliche HDs aus A. nidulans untersuchen, um mehr über deren Struktur (aktives Zentrum, Toxin-Bindungsstelle) und ihre Wirkungsweise zu erfahren. Das Ziel dieses Projektes wird es deshalb sein, Histon-Deacetylasen aus diesen beiden Organismen biochemisch, immunologisch und enzymatisch zu charakterisieren und zu isolieren, um weiters deren kodierende Gene zu analysieren und die aktiven Zentren und die Toxin-Bindungsstellen dieser Enzyme zu identifizieren. Dadurch sollte es möglich sein, den Resistenzmechanismus aufzuklären und eventuell die Grundlage für die Synthese spezifischer Hemmstoffe als Chemotherapeutika zu liefern.

Die Histonacetylierung stellt einen wichtigen Mechanismus für wesentliche zelluläre Prozesse wie der Transkription oder der Replikation dar. Zusätzlich konnte ein direkter Zusammenhang zwischen einer fehlgeleiteten Histonacetylierung und bestimmten malignen Krankheiten nachgewiesen werden. Ein wichtiges Hilfsmittel für solche Untersuchungen sind spezifische Hemmstoffe von Histondeacetylasen (HDACs). Zu diesen Hemmstoffen gehört auch das HC-Toxin, das vom maispathogenen Pilz Cochliobolus carbonum produziert wird. Aufgrund der Tatsache, dass C. carbonum neben hemmstoffempfindlichen auch HC-Toxin resistente HDACs exprimiert, wurde im Laufe dieses Projektes der Frage nachgegangen, um welche HDAC es sich bei der resistenten Aktivität handelt. Weiters wurde versucht, Hinweise für die Aufklärung des Resistenzmechanismus zu erhalten. Verschiedenste biochemische Untersuchungen und Analysen von Mutanten in C. carbonum erbrachten Hinweise für eine Beteiligung von HDC4 (homolog zum Hefeprotein HOS3) an der Resistenz. Eine Deletionsmutante des HDC4 führt nämlich zu einem Verlust der resistenten Aktivität nach einer biochemischen Aufreinigung. Für eine mögliche Beteiligung von HDC4 an der Resistenz spricht weiters die ungewöhnliche Länge des Gens: das hdc4 kodiert für ein 128 kDa Protein während die homologen Enzyme aus Hefe und Aspergillus wesentlich kürzer sind. Folglich könnte HDC4 eine Struktur aufweisen, die es gegenüber Hemmstoffen schützt. Neben dieser "intrinsischen" Resistenz scheint es aber auch einen oder mehrere externe Faktoren in C. carbonum zu geben, die unabhängig von der HDC4-Aktivität einen Schutz vor HDAC-Hemmstoffen verleihen. Es konnte nämlich gezeigt werden, dass die Unempfindlichkeit von HDACs gegenüber HC-Toxin in C. carbonum ein integraler Bestandteil der HC-Toxin Produktion und folglich der Pathogenität ist. Die Expression von hemmstoffresistenten HDACs und externer Faktoren repräsentieren folglich wichtige Schutzmechanismen gegenüber dem wirtseigenen Toxin.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Innsbruck - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Peter Loidl, Medizinische Universität Innsbruck , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 573 Zitationen
  • 9 Publikationen
Publikationen
  • 2003
    Titel Discovery of (Aryloxopropenyl)pyrrolyl Hydroxyamides as Selective Inhibitors of Class IIa Histone Deacetylase Homologue HD1-A
    DOI 10.1021/jm034167p
    Typ Journal Article
    Autor Mai A
    Journal Journal of Medicinal Chemistry
    Seiten 4826-4829
  • 2003
    Titel 3-(4-Aroyl-1-methyl-1H-2-pyrrolyl)-N-hydroxy-2-alkylamides as a New Class of Synthetic Histone Deacetylase Inhibitors. 1. Design, Synthesis, Biological Evaluation, and Binding Mode Studies Performed through Three Different Docking Procedures
    DOI 10.1021/jm021070e
    Typ Journal Article
    Autor Mai A
    Journal Journal of Medicinal Chemistry
    Seiten 512-524
  • 2002
    Titel Characterization of Inhibitor-Resistant Histone Deacetylase Activity in Plant-Pathogenic Fungi
    DOI 10.1128/ec.1.4.538-547.2002
    Typ Journal Article
    Autor Baidyaroy D
    Journal Eukaryotic Cell
    Seiten 538-547
    Link Publikation
  • 2001
    Titel A Gene Related to Yeast HOS2 Histone Deacetylase Affects Extracellular Depolymerase Expression and Virulence in a Plant Pathogenic Fungus
    DOI 10.1105/tpc.010168
    Typ Journal Article
    Autor Baidyaroy D
    Journal The Plant Cell
    Seiten 1609-1624
    Link Publikation
  • 2000
    Titel Characterization of two putative histone deacetylase genes from Aspergillus nidulans
    DOI 10.1016/s0167-4781(00)00093-2
    Typ Journal Article
    Autor Graessle S
    Journal Biochimica et Biophysica Acta (BBA) - Gene Structure and Expression
    Seiten 120-126
  • 2020
    Titel Endothelial sprouting, proliferation, or senescence: tipping the balance from physiology to pathology
    DOI 10.1007/s00018-020-03664-y
    Typ Journal Article
    Autor Mühleder S
    Journal Cellular and Molecular Life Sciences
    Seiten 1329-1354
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Arterialization requires the timely suppression of cell growth
    DOI 10.1038/s41586-020-3018-x
    Typ Journal Article
    Autor Luo W
    Journal Nature
    Seiten 437-441
    Link Publikation
  • 2004
    Titel 3-(4-Aroyl-1-methyl-1H-pyrrol-2-yl)-N-hydroxy-2-propenamides as a New Class of Synthetic Histone Deacetylase Inhibitors. 3. Discovery of Novel Lead Compounds through Structure-Based Drug Design and Docking Studies † , ?
    DOI 10.1021/jm031036f
    Typ Journal Article
    Autor Ragno R
    Journal Journal of Medicinal Chemistry
    Seiten 1351-1359
  • 2004
    Titel 3-(4-Aroyl-1-methyl-1H-2-pyrrolyl)-N-hydroxy-2-propenamides as a New Class of Synthetic Histone Deacetylase Inhibitors. 2. Effect of Pyrrole-C2 and/or -C4 Substitutions on Biological Activity †
    DOI 10.1021/jm030990+
    Typ Journal Article
    Autor Mai A
    Journal Journal of Medicinal Chemistry
    Seiten 1098-1109

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