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Die Entwicklung der deutschen Schriftsprache in Österreich vom 16. bis 18. Jahrhundert

The development of the written German language in Austria from the 16th to the 18th century

Peter Wiesinger (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13153
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.1998
  • Projektende 31.08.2002
  • Bewilligungssumme 143.020 €

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    OBERDEUTSCHE SCHRIFTSPRACHE, ÖSTERREICH, NEUZEIT, GRAPHEMIK, MORPHOLOGIE, SYNTAX

Abstract Endbericht

Das österreichische Deutsch gilt heute als eine eigene Varietät der deutschen Schriftsprache und hat seine eigene Geschichte. Bezüglich der Schriftsprache erfolgte erst in der Mitte des 18. Jh. die schriftsprachliche Einigung des deutschen Sprachraums durch die südliche Übernahme der in Mittel- und Norddeutschland gültigen Form. Diese basierte auf der ostmitteldeutschen Sprachform der reformatorischen Werke Martin Luthers und wurde von den Grammatikern im 16. und 17. Jh. weiterentwickelt. Dagegen erfolgte im Süden und das besonders in Österreich und Bayern die Fortführung der auf die Kanzleisprache Kaiser Maximilians 1. zurückgehenden oberdeutschen Sprachform, was von der 1562 einsetzenden Gegenreformation begünstigt wurde. So standen sich im jüngeren Frühneuhochdeutschen bis um 1750/60 eine oberdeutsche "katholische" und eine mittel- und norddeutsche "protestantische" Schriftsprache gegenüber, wenn es auch seit der 2. Hälfte des 17. Jh. einzelne nördliche Einflüsse auf den Süden gab. Das Projekt beabsichtigt an ausgewählten gedruckten Texten die bislang fehlende systematische Untersuchung der Entwicklung der oberdeutschen Schriftsprache in Österreich und zwar anhand der relevanten Erscheinungen in der Graphemik, der Morphologie und der Syntax. Für Graphemik und Morphologie werden herangezogen Drucke aus Wien als dem kulturellen Mittelpunkt Österreichs und aus den Provinzstädten Linz, Salzburg, Graz, Klagenfurt und Innsbruck sowie zum Vergleich aus den Städten München und Passau im angrenzenden Bayern. Die Untersuchungen sollen im Abstand von jeweils rund 30 Jahren zwischen 1530/40 und 1760/70 erfolgen, was 8 Zeitschnitte ergibt. Für die Syntax sind wegen erwartbarer geringerer Unterschiede in Raum und Zeit nur 5 Zeitschnitte im Abstand von 60 Jahren an den Orten Wien, Salzburg, Innsbruck und München vorgesehen. Dafür wird aber jeweils ein religiöser und ein profaner Text herangezogen, weil textsortenabhängige syntaktische Unterschiede zu erwarten sind. Nur am Rande wird auch der Wortschatz beobachtet, dessen schriftsprachliche Normierung erst am Ende des 18. Jh. und damit nach der gewählten oberen Zeitgrenze einsetzte. Als Ergebnis dieser Untersuchungen wird die im einzelnen unbekannte Entwicklung der oberdeutschen Schriftsprache in Österreich und im angrenzenden Bayern vom 16. bis 18. Jh. in Graphemik, Morphologie und Syntax als Beitrag zur Sprachgeschichte Österreichs erwartet.

Ziel des Projekts war es, die Entwicklungen der deutschen Schriftsprache in Österreich mit zwei Vergleichsorten in Bayern im Zeitraum von 1530-1760 auf den Gebieten der Graphematik, Morphologie und Syntax zu erarbeiten. Auf Grund von Vorarbeiten konnte davon ausgegangen werden, daß einerseits die bairisch-oberdeutsche Sprachform der Kanzleisprache Kaiser Maximilians I. noch wirkt und andererseits im Gefolge der im 16. Jh. überall aufgegriffenen Reformation die ostmitteldeutsch-protestantische Sprachform Martin Luthers Einfluß ausübt. Damit entstand im Kontakt nicht nur eine eigene oberdeutsche Schriftsprache, sondern diese geriet bedingt durch die Gegenreformation, auch ins Spannungsfeld der Konfessionen. Zugrunde gelegt wurden je ein geistlicher und ein profaner Text in 8 Zeitschnitten (1520/30, 1560/70, 1600, 1630, 1660, 1690, 1720/30, 1750/60) aus den österreichischen Länderhauptstädten Wien, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, Salzburg und Linz sowie aus München und Passau in Bayern. Insgesamt umfaßte das Material für die graphematische Untersuchung 1856 Seiten und wurde zur EDV-Auswertung händisch in den PC eingegeben. Die Graphematik wurde vom Mitarbeiter Roessler untersucht. Problemfelder waren im Vokalismus die Bewahrung und Unterscheidung von mhd. : ei als : bzw. Zusammenfall in ; dasselbe für mhd. ie - uo - üe und mhd. Dehnungs-i - u - ü als : : <üe> : - - <ü> bzw. Zusammenfall in : : <ü>; das Verhalten des unbestimmten Artikels und Numerales als ein/ain; die Bewahrung von mhd. u - ü vor Nasal bzw. deren Senkung zu o - ö; das Fehlen des Umlauts von u und au vor bestimmten Konsonanten bzw. deren Umlautung; Umlautentrundungen und hyperkorrekte Rundungen. Im Konsonantismus wurden untersucht k, ck bzw. kh, ckh; die Beibehaltung von p im Anlaut statt b; und der Gebrauch von f und der Geminata ff im In- und Auslaut. Am Übergang zur Morphologie steht das Verhalten des Morphems -e beim Substantiv, Adjektiv, Pronomen und Verbum. Zur Wortbildung gehört das Suffix -nus/-nüs/-nis. An Wortformen wurden untersucht das Verhalten der 1. und 3. Person Plural Präsens des Hilfsverbs sein als sein/seind/sind und die Negation nit/nicht. Als Ergebnis zeigt sich, daß bis 1560 die oberdt. Grundlagen weitgehend bewahrt bleiben und ostmd. Formen nur geringfügig eindringen. Während sie in der 2. Hälfte des 16. Jhs. zunehmen, treten sie in der 1. Hälfte des 17. Jhs. wieder zugunsten des Obdt. zurück, worin sich das Durchdringen der Gegenreformation mit Ablehnung der ostmdt. Sprachform als protestantisch und ketzerisch äußert. In der 2. Hälfte des 17. Jhs. erfolgt wieder eine Öffnung, doch verbleiben bis in die Mitte des 18. Jhs. genügend oberdt. Eigenschaften, so daß Maria Theresia 1750 eine Sprachreform zugunsten der von Gottsched propagierten Sprachform durchführen kann. Zur Untersuchung der Syntax durch den Mitarbeiter Brooks wurden für jeden Zeitschnitt zwei ostmdt. Vergleichstexte hinzugenommen. Untersucht wurden Para- und Hypotaxe, das erweiterte Partizipial- und Adjektivattribut, die Stellung des Verbum finitum in Spannsätzen, der Satzrahmen, ausgewählte Einleitewörter von Nebensätzen, sowie im unteren Frequenzbereich die Polynegation, die tun-Periphrase und die Prolepse. Es zeigten sich je nach Problem überraschend sprachgeographische, textsortenspezifische und schreibstilistische Unterschiede zwischen dem Oberdt. und Ostmdt. Insgesamt konnten auf beiden Untersuchungsgebieten eine Menge von Neuerkenntnissen gewonnen werden. Die Ergebnisse werden voraussichtlich in 3 Bänden publiziert werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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