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Elterliche Einflußvariablen auf die kognitive Entwicklung Frühgeborener

Longterm Followup of VLBW Infants: Parental Influence on the Cognitive Outcome of the Children

Renate Fuiko (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13147
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.1998
  • Projektende 31.10.2001
  • Bewilligungssumme 87.129 €

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (100%)

Keywords

    LBW, ELBW, LONGTERM FOLLOW UP, COGNITIVE DEVELOPMENT, PARENT-CHILD-INTERACTION

Abstract Endbericht

Die Überlebensrate von frühgeborenen Kindern ist ständig im Steigen, doch parallel dazu weisen diese Kinder gegenüber Gleichaltrigen eine Reihe von kognitiven, sozialen und verhaltensmäßigen Defiziten auf, die bis in das Schulalter oder darüber hinaus persistieren. Im vorliegenden Projekt möchten wir nun den Einfluß elterlicher Variablen (Persönlichkeit, Interaktionsverhalten) auf die kognitive Entwicklung von Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm untersuchen. Eine Kontrollstichprobe mit reif geborenen Kindern wird parallel dazu getestet werden. Eine differenzierte Entwicklungsbeurteilung der Kinder mit dem Aufzeigen von möglichen Defiziten ist Vorbedingung für diese Untersuchung und wird mit Hilfe modernster Entwicklungstest (Bayley Scales of Infant Development - Second Edition) durchgeführt werden. Im Anschluß daran wird basierend auf diesen Ergebnissen ein Frühförderungsprogramm mit zwei Schwerpunkten (maßgeschneiderte funktionelle Förderung des Kindes, Elternberatung) erstellt und dessen Effekte erhoben werden. Der erste Vergleich dreier Entwicklungstests (Denver II, Griffiths-Entwicklungsskalen, Bayley Scales of Infant Development - Second Edition) an frühgeborenen Kindern und einer Kontrollstichprobe an reif geborenen Kindern im Alter von 24 Monaten soll einerseits die Brauchbarkeit international verwendeter englischsprachiger Tests für den deutschsprachigen Raum überprüfen und weiters mögliche Vorzüge einzelner Tests aufzeigen. In den weiteren Jahren wird ein analoger Testvergleich mit Entwicklungstests und Screeningverfahren (Kaufman Assessment Battery for Children, Wiener Entwicklungstest, Denver II) für 3 bis 6jährige Kinder durchgeführt und der Frage eines möglichen prognostischen Wertes von Entwicklungstests in den ersten fünf Lebensjahren für den weiteren schulischen Erfolg Frühgeborener nachgegangen.

In Übereinstimmung mit der Literatur konnten auch wir in dem vorliegenden Projekt nachweisen, dass circa ein Drittel bis ein Viertel der zu früh geborenen Kinder (Geburtsgewicht <1500 Gramm und Gestationsalter <32 Schwangerschaftswochen) bleibende Entwicklungsbeeinträchtigungen aufweist. Verantwortlich dafür sind vor allem medizinische Faktoren. Persönlichkeitsfaktoren der Eltern, deren Interaktion mit dem Kind und deren soziale Verhältnisse haben hingegen auf die Entwicklung dieser Kinder in den ersten Lebensjahren keinen signifikanten Einfluss. Trotz großer Fortschritte auf dem Gebiet der Neonatologie weist ein Teil der sehr früh geborenen Kinder Entwicklungsbeeinträchtigungen auf, die, wie man inzwischen weiß, bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben können. Davon betroffen sind vor allem die neuromotorische Entwicklung aber auch die Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsfähigkeit und die räumliche Vorstellung. Neben der differenzierten Erfassung dieser Beeinträchtigungen mit Entwicklungstests, die in der Folge auch in Bezug auf ihre Güte verglichen wurden, sind wir der Frage nachgegangen, inwieweit Persönlichkeitsfaktoren der Eltern Einfluss auf die Entwicklung dieser Kinder haben. In unserer Untersuchung hat sich gezeigt, dass für die Entwicklung in den ersten Lebensjahren medizinische Faktoren und nicht die Persönlichkeit der Eltern oder deren Interaktionsverhalten mit dem Kind verantwortlich sind. Besonders gefährdet für Entwicklungsbeeinträchtigungen sind demnach Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm, mit langer Aufenthaltsdauer im Krankenhaus und den damit verbundenen medizinischen Komplikationen. Die Persönlichkeit der Eltern, wobei vor allem Ängstlichkeit und Depressivität der Mütter immer wieder als Risikofaktoren beschrieben werden, aber auch deren Interaktionsverhalten mit dem Kind und deren soziale Situation hatten hingegen keinen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder in den ersten Jahren. Auch konnten wir keine Unterschiede in der Persönlichkeit zwischen Müttern frühgeborener und Müttern gesunder, reif geborener Kinder finden. Mütter frühgeborener Kinder sind als Folge des traumatischen Erlebnisses der Frühgeburt stärker belastet und können daher im Umgang mit ihrem - oft kranken - Kind ängstlicher und auch depressiver reagieren. Der sozialen Unterstützung und Begleitung dieser Familien kommt daher eine extrem hohe Bedeutung zu. Das Ausmaß der Beeinträchtigungen kann nur zu einem Teil durch Förderung kompensiert werden können. In späterem Alter können vor allem Kinder aus unterem sozialem Milieu von Fördermaßnahmen noch profitieren, da bei dieser Gruppe die Kapazitäten des Kindes meist nicht voll ausgeschöpft sind. Voraussetzung für die Etablierung einer gezielten Förderung ist eine differenzierte Entwicklungsdiagnostik. Wir empfehlen die Verwendung standardisierter Entwicklungstests. Prognosen über die spätere Intelligenzentwicklung aufgrund von Entwicklungstests sind jedoch mit Ausnahme der schweren Behinderungen die mit einem Jahr feststehen, nur sehr bedingt möglich.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Christina Kohlhauser-Vollmuth, Missionsärztliche Klinik in Würzburg , assoziierte:r Forschungspartner:in

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