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Die gotische Tafelmalerei Österreichs von 1330 - 1460/70 im europäischen Kontext. Probleme der Entwicklungs- und Stilgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des Kolorits

Gothic panel painting in Austria; special emphasis on its coloration

Günter Brucher (ORCID: 0000-0001-7702-0489)
  • Grant-DOI 10.55776/P13119
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.1999
  • Projektende 30.11.2003
  • Bewilligungssumme 55.667 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (5%); Kunstwissenschaften (80%); Philosophie, Ethik, Religion (5%); Psychologie (10%)

Keywords

    ÖSTERREICHISCHE, GOTIK, STILANALYSE, TAFELMALEREI, KOLORIT, ENTWICKLUNGSGESCHICHTE

Abstract Endbericht

Ziel vorliegenden Projekts ist die Erforschung der gotischen Tafelmalerei in Österreich (von 1330 bis ca. 1460/70), unter besonderer Berücksichtigung des Kolorits. Leider stellt die Beschäftigung mit Österreichs gotischer Tafelmalerei - über die zwar etliche Einzelabhandlungen (vor allem in Ausstellungs- und in Museumskatalogen) existieren, die aber nur selten den Kontext mit der Farbgebung berücksichtigen - in bezug auf das Kolorit ein dringendes Desideratum dar. Mit dem Problem "gotischer" Farbgebung hat sich bisher lediglich E. Frodl-Kraft wissenschaftlich auseinandergesetzt. Mit der Auflistung von "Elementen der gotischen Farbsprache" setzt Frodl- Kraft den Grundstein eines analysedienlichen Kriterien-Apparats, auf den sich jede weiterführende Erforschung des "gotischen" Kolorits zu beziehen hat. Basierend auf einer quantitativ sehr bescheidenen Werkreihe, betont die Autorin, daß ihren Bemühungen lediglich ein "Entwurf"-Charakter eignet, gipfelnd in einem an die künftige Kunstgeschichtsforschung gerichteten Appell, sich mit der Koloritproblematik näher zu beschäftigen. Im Unterschied zu Frodl-Krafts rein phänomenologischem Ansatz, in dem das Kolorit getrennt von allen übrigen Analyseaspekten behandelt wird, zielen vorliegende Bestrebungen darauf hin, die einzelnen Kunstwerke (abgesehen von der Herausbildung eines Kolorits-Schwerpunkts) in gestaltlich-ganzheitlicher Weise - stilanalytische, ikonographische, topologische, historische, geistesgeschichtliche, soziologische und kirchlich- organisatorische Prämissen inbegriffen - zu analysieren. Was die Koloritforschung im besonderen betrifft, erscheint es methodologisch legitim, die vor allem im 19. und 20. Jahrhundert entwickelten Farbenlehren zu berücksichtigen. Diese dann mutatis mutandis auch zur Erkundung einer möglichen Regelhaftigkeit mittelalterlicher Malerei heranzuziehen, kann als innovative Methodenerweiterung angesehen werden. Auszugehen ist von einer katalogmäßigen Bestandsaufnahme der Tafelmalerei in Österreich von 1330 bis ca. 1460/70 aus Sammlungen innerhalb und außerhalb der Grenzen Österreichs. Intendiert sind ganzheitliche Analysen der einzelnen Werke nach historischen, ikonographischen und formalen Kriterien. Als vorherrschende Analysemethode dient die deskriptiv-komparative Stilanalyse, unter Zuhilfenahme der von der Gestaltpsychologie (ein moderner Methodenansatz) entwickelten Sehgesetze. Daraus resultieren stilistisch analoge Werkgruppenbildungen und Lösungsvorschläge für Datierungsprobleme. Zu erläutern sind weiters die zwischen Farbe, Form und Ikonographie bestehenden Beziehungen, kulminierend in der Frage, inwiefern sich hier eine typisch österreichische Kolorit-Idiomatik herauskristallisieren läßt - begleitet vom entwicklungsgeschichtlichen Aspekt einer im Wandel begriffenen Farbsprache. Einen wichtigen, in der österreichischen Kunstgeschichtsforschung nur sehr vereinzelt und wenig konkret angedeuteten Stellenwert hat die Frage nach genetischen Beziehungen zwischen der österreichischen und überregionalen Tafelmalerei der Gotik. Nach Aufdeckung außerösterreichischer Einflüsse stellt sich dann jeweils die Frage, inwiefern diese im lokalen Bereich Transformationsprozessen mit entsprechender Ausdruckseigenständigkeit unterzogen wurden.

In der Projektbeschreibung wurde die Beschäftigung mit Österreichs gotischer Tafelmalerei mit Bezug auf das Kolorit als ein dringendes Desideratum dargestellt. Im Laufe der Arbeit stellte es sich heraus, dass die bisherige Forschung - von der Vernachlässigung des Kolorits abgesehen - nur äußerst bescheidene Versuche unternommen hat, die entsprechenden Werke wenigstens formal-analytisch darzustellen. So gesehen war es erforderlich - über die Projektbeschreibung hinausgehend - die zur Besprechung vorliegenden Werke analytisch darzustellen. Dazu ist anzumerken, dass jeder koloritgeschichtliche Forschung eine fundierte Bilduntersuchung, die auch interdisziplinäre Aspekte (Geschichte, Kirchengeschichte, Soziologie usw.) zu berücksichtigen weiß, voranzugehen hat. Was die phänomenologische Analysepraxis anlangt, war es notwendig, sich des methodologischen Hilfsmittels der wahrnehmungsgestützten Gestalttheorie zu bedienen - einer für die Kunstwissenschaft innovativen Vorgehensweise. Erst nach Berücksichtigung dieser Prämissen konnte mit einer systematischen Erforschung des Kolorits - auf Basis der gängigen Farbenlehren - begonnen werden. Dass dieser Prozess noch nicht abgeschlossen ist, hängt mit dem enormen Zeitauf-wand bezüglich der oben erwähnten Vorfeld-Forschungen zusammen; zu einer erschöpfenden Behandlung der zentralen Thematik wäre eine zeitliche Projektverlängerung notwendig gewesen. Trotzdem existieren dazu bereits zahlreiche Notizen und Katalogbeiträge (die Ektachrome-Aufnahmen sind gescannt und können in eine CD-ROM eingearbeitet werden), ausreichend dafür, um weiteren Forschungen eine solide Grundlage zu bieten. Einen erheblichen Kosten- und Zeitaufwand beanspruchte die mit zahlreichen Reisen verbundene Sichtung und fotografische Fixierung eines Ouvres, das sich als umfangreicher erwies als ursprünglich angenommen. In Summe sind es etwa siebzig Werke österreichischer Provenienz. Nur in dreißig Fällen war die Farbqualität der Fotoreproduktionen zureichend, was die Folge hatte, dass für etwa vierzig Gemälde fotografische Neuaufnahmen (farbgetreue Ektachrome) produziert werden mussten. Hinzu kommen etwa hundertachtzig überregionale Gemälde, die meine Mitarbeiterin großteils im Original studiert hat. Auch aus Denkmal pflegerischer Sicht war eine autoptische Begegnung mit den Werken - unter Berücksichtigung von Restaurierungsberichten - unverzichtbar. Wider Erwarten hat die bisherige Forschung auch hinsichtlich Quellenstudium lückenhafte Erkenntnisse hinterlassen - ausgedehnte Archivreisen waren die Folge. - Besonders erfolgreich waren Trattners Reisen nach Prag und Budapest und vor allem nach Troppau. Dies hatte insofern Folgen, als einerseits das Trop-pauer Museum seinen bisherigen Wissensstand bezüglich der gotischen Tafelmalerei in Österreich revidiert, andererseits das Budapester Museum eine Neuaufstellung der gotischen Gemälde österreichischer Provenienz vorgenommen hat. - Der Diskurs über den "Meister der St.Lambrechter Votivtafel" nimmt im vorliegenden Projekt eine zentrale Stellung ein; genauere Information darüber in der ausführlicheren Version des Schlussberichts. Diesbezüglich hat Frau Trattner ein etwa zweihundert Seiten umfassendes Manuskript verfasst, das für eine Veröffentlichung vorgesehen ist. - Bemerkenswert ist, dass meine Mitarbeiterin zahlreiche, im engsten Kontext mit dem FWF- Projekt erarbeitete Forschungsergebnisse bereits veröffentlicht hat - eine diesbezügliche Bibliographie ist im beiliegendem Schlussbericht aufgelistet. - Inhaltlich parallel zum FWF-Projekt wurde Frau Trattner von der Universität Salzburg mit einem zweisemestrigen Lehrauftrag betraut, der - nicht zuletzt wegen seiner Web- basierten Präsentation (power point) - großen studentischen Beifall gefunden hat. Erfolgreich war ferner ihre Beteiligung an einer Ring-Vorlesung zur Mittelalter-Forschung. Ebenso nützlich waren Beteiligungen an Symposien in Linz ("Gotik-Schätze in Oberösterreich", 2001) und Ljubljana ("Bayern und Slowenien in der Spätgotik",2001). Resümee: Schon vor dem ausstehenden Endergebnis des Koloritvorhabens ist nachweisbar, dass es in Österreichs gotischer Tafelmalerei in Grundzügen eine eigenständige Farbauffas-sung gibt. Trattners Bemühungen um die Koloritproblematik sind jedenfalls so weit gediehen, dass weitere entsprechende Forschungen hier einen soliden und ausbaufähigen Anknüpfungspunkt finden können.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

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