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Eine Pinus cembra Jahrring-Chronologie für die Ostalpen

Establishing a Holocene Pinus cembra tree-ring chronology as a basis for investigations of glacial and climatic history in the central Eastern Alps

Kurt Nicolussi (ORCID: 0000-0002-1737-4119)
  • Grant-DOI 10.55776/P13065
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.1998
  • Projektende 30.04.2002
  • Bewilligungssumme 75.362 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (100%)

Keywords

    DENDROCHRONOLOGY, HOLOCENE, PINUS CEMBRA, CLIMATE CHANGE, EASTERN ALPS, GLACIER HISTORY

Abstract Endbericht

Die Kenntnis der holozänen Klimageschichte stellt eine wesentliche Grundlage für die Beurteilung aktueller und möglicher Klimaschwankungen dar. Hochgebirgsräume mit ihren typischen Naturraumphänomenen, z.B. Gletscher bzw. Waldgrenze, sind für paläoklimatische Arbeiten besonders geeignet, da Veränderungen dieser Phänomene relativ einfach klimatisch interpretierbar sind. Obwohl die Alpen zu den weltweit besterforschten Hochgebirgen zählen, ist noch eine Reihe von Fragen der alpinen Klimageschichte unklar. Mit dem beantragten Projekt zum Aufbau einer holozänen Jahrring-Chronologie sollen neue Kenntnisse zum Zeitpunkt, der zeitlichen Andauer und der Intensität von Klimaschwankungen gewonnen werden. Obwohl bereits vor ca. 50 Jahren erste dendrochronologische Untersuchungen an typischen alpinen Hochgebirgsbäumen (Larix decidua, Pinus cembra) durchgeführt wurden, existiert bis heute keine durchgehende holozäne Jahrring- Chronologie in den Alpen. Bisher vor allem in der Schweiz durchgeführte Arbeiten, die sich meist auf Lanx decidua stützten, erbrachten nur eine Reihe von "schwimmenden" Jahrringserien. Für die Ostalpen soll diese Lücke mit dem Aufbau einer Pinus cembra Chronologie für das Holozän geschlossen werden. Mit ostalpinen Pinus cembra Chronologie sollen zum einen durch den Einbezug von Hölzern aus Gletschervorfeldern klimarelevante Ereignisse wie Gletschervorstöße und -hochstände datiert werden, zum anderen sollen durch die direkte Analyse der Jahrringreihen frühere klimatische Verhältnisse rekonstruiert werden. Die Ergebnisse werden die Kenntnis der holozänen Klimaschwankungen verbessern.

Mit dem Projekt P13065-GEO gelang der Aufbau einer der weltweit längsten Jahrringreihen. Diese Jahrringreihe wurde für Untersuchungen zur Gletscher- und Klimaentwicklung der letzten Jahrtausende in den Ostalpen verwendet. Obwohl Jahrringuntersuchungen an alpinen Baumarten wie Zirbe (Pinus cembra L.) und Lärche (Larix decidua Mill.) bereits seit Jahrzehnten durchgeführt werden, fehlte in den Alpen eine mehrere Jahrtausende lange Jahrringreihe als das FWF-Projektes P13065-GEO 1998 begonnen wurde. Das Hauptziel diese Projektes war der Aufbau einer ultra-langen Jahrringreihe, die auf subfossilen Zirben-Holzproben von Hochlagenstandorten der zentralen Ostalpen basieren sollte. Mit dieser Jahrringreihe als Basis sollten vor allem Gletschervorstöße der letzten Jahrtausende jahrgenau datiert sowie sehr lange Klimarekonstruktionen ausgearbeitet werden. Innerhalb des Projektes wurden Feldarbeiten für die Suche nach und Bergung von subfossilen Hölzern an Hochlagenstandorten der zentralen Ostalpen durchgeführt. Die Arbeiten konzentrierten sich besonders auf das westliche Tirol. Insgesamt wurden 700 Proben von subfossilen Hölzern an 34 Standorten (zwischen 1900 und 2500 m SH gelegen) geborgen. Diese Holzproben verteilen sich auf drei Baumarten: Zirbe: 93%, Lärche: 6%, Fichte: 1%. Nach Radiokarbon-Daten sind die ältesten gefundenen Proben ca. 10.500 Jahre alt. Mit den in diesem Projekt analysierten Proben konnte erstmals in den Alpen eine mehr-tausendjährige, kontinuierliche Jahrringreihe (zurück bis 5125 v.Chr.) erstellt werden. Diese ca. 7100 Jahre lange Reihe basiert auf rund 730 Proben von lebenden Bäumen sowie subfossilen oder subrezenten Hölzern. Derzeit ist die ostalpine Zirben-Jahrringreihe eine der weltweit etwa 10 längsten Jahrringserien. Erstmals in den Alpen konnten auch für die frühe Nacheiszeit weitere, teilweise bis zu ca. 1900 Jahre lange Jahrringmittelkurven erstellt werden. Diese Reihen sind derzeit mit 14C-Daten zeitlich bestimmt. Hauptsächlich können die erstellten Chronologien für Untersuchungen zur nacheiszeitlichen Umwelt- und Klimageschichte der Alpen verwendet werden. Mit der ultra-langen Zirben-Jahrringreihe als Basis wurde eine kalender-datierte Gletschervorstoß-Chronologie für den Gepatschferner, den zweitgrößten Gletscher Österreichs, für die letzten vier Jahrtausende erarbeitet. Ebenfalls mit der ostalpinen Zirben-Jahrringreihe wurde eine Rekonstruktion der Schwankungen Sommertemperatur (Juni bis August - Mittel) wurde für die letzten beiden Jahrtausende erstellt. Ein Vergleich dieser alpinen Rekonstruktion mit einer publizierten, die letzten tausend Jahre abdeckenden Temperaturrekonstruktion für die Nordhemisphäre zeigt eine deutliche Übereinstimmung. Diese Ergebnis belegt, daß diese Jahrringreihe eine mehr als nur regionale Bedeutung aufweist. Die ostalpine Zirben-Jahrringreihe kann auch als Basis für dendrochronologische Datierungen von archäologischen Holzproben verwendet werden: der Einbaum vom "Obersee", 2016 m SH, Osttirol, konnte damit in das 11. Jh. AD datiert werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 156 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2005
    Titel Holocene tree-line variability in the Kauner Valley, Central Eastern Alps, indicated by dendrochronological analysis of living trees and subfossil logs
    DOI 10.1007/s00334-005-0013-y
    Typ Journal Article
    Autor Nicolussi K
    Journal Vegetation History and Archaeobotany
    Seiten 221-234

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