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Diffusion und Implementierung von umweltorientierten Prozeßtechnologien in der österreichischen Grundstoff- und Produktionsgüterindustrie unter besonderer Berücksichtigung von Klein- und Mittelbetrieben

Diffusion of ecologically beneficial technologies

Erich Johann Schwarz (ORCID: 0000-0003-3151-4381)
  • Grant-DOI 10.55776/P12995
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 16.06.1999
  • Projektende 31.03.2001
  • Bewilligungssumme 43.894 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Wirtschaftswissenschaften (100%)

Keywords

    PROZESSINNOVATION, PRODUKTION, ÖKOLOGIE

Abstract Endbericht

Die Kapazitätsgrenzen der "natürlichen Umwelt" sowohl als Lieferant von Rohstoffen als auch als Senke für Rückstände stellen eine unmittelbare oder mittelbare Restriktion für alle Industriebetriebe dar. Denn die Verknappung natürlicher Ressourcen bzw. das Wissen um diese verändern das politisch-rechtliche, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche System und damit die Rahmenbedingungen für die gesamte Produktionswirtschaft. Die dadurch erzwungenen Handlungsfelder für produzierende Unternehmungen liegen unter anderem in einer verstärkten umweltorientierten Innovationstätigkeit im Werkstoff-, Produkt- sowie Verfahrensbereich. Es läßt sich jedoch ein deutliches Forschungsdefizit bei den Fragen der umweltorientierten Prozeßinnovationen nachweisen, da allgemeine und Produktinnovationen bislang Schwerpunkt der Forschung waren. Ziel des Projektes ist es, die entscheidenden Größen zu ermitteln, die Unternehmen zu umweltorientierten Prozeßinnovationen bewegen (Variablenanalyse) und deren Durchführung erfolgreich machen (Prozeßanalyse). Ebenfalls von Interesse sind dabei die Unterschiede zwischen Groß-, Mittel- und Kleinbetrieben. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe sind bislang kaum empirisch untersucht worden, wodurch sich auch der Schwerpunkt dieses Projektes ergibt. Folgende Aspekte werden dabei einer eingehenden Analyse unterzogen: Variablenanalyse: 1. unternehmensinterne und -externe sowie technologische Gründe, die zu umweltorientierten Prozeßinnovationen führen. 2. Beziehungen zwischen den Variablen und den gewählten Technologieformen (integrierte Technologien versus End-of-pipe-Technologien). Prozeßanalyse: 1. Darstellung des Zielbildungs-, Bewertungs und Entscheidungsvorgangs in einem innovierenden Unternehmen und 2. die Art der durch die umweltorientierte Innovation bewirkten Veränderung (technologisch, organisatorisch) Um die für die Analyse notwendigen Daten zu erhalten wird eine schriftliche empirische Erhebung in 600 Unternehmen der österreichischen Grundstoff- und Produktionsgüterindustrie durchgeführt werden, die aufgrund der hohen Schadstoffemissionen (absolut und relativ) und der hohen Umweltschutzaufwendungen für das Thema der Untersuchung besonders geeignet ist. Dabei werden auch Klein- und Mittelbetriebe untersucht. Die Daten der Befragung werden mit SPSS ausgewertet und durch Clusterbildung werden eventuelle Unternehmenstypologien abgeleitet. Im weiteren Verlauf des Projektes ist geplant, mit ausgewählten Unternehmen persönliche Interviews zu führen, um Faktoren der Innovationsimplementierung in besonders erfolgreichen Betrieben zu ermitteln und einen Kriterienkatalog zu erarbeiten, der in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße jene Faktoren enthält, die den Erfolg einer umweltorienten Prozeßinnovation entscheidend begünstigen oder behindern.

Die Verringerung der Umweltwirkungen eines Unternehmens kann durch den Einsatz umweltverträglicher Prozesstechnologien im Produktionsbereich erfolgen. Die als Diffusion bezeichnete Verbreitung dieser Technologien wird wesentlich von den Entscheidungen der einzelnen Unternehmen über die erstmalige Nutzung determiniert (Adoption). Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde die Einführung umweltorientierter Prozesstechnologien analysiert, wobei einerseits die Technologiewahl determinierende Einflussfaktoren und andererseits Aspekte des Implementierungsprozesses untersucht wurden. Dazu wurden 21 in Zusam-menhang mit dem Untersuchungsgegenstand stehende Studien analysiert und eine empirische Untersuchung in der österreichischen Grundstoff- und Produktionsgüterindustrie durchgeführt. Die Untersuchung besteht aus einem schriftlichen Teil in Form einer Fragebogenerhebung mit 642 Unternehmungen (Rücklaufquote 53%) und 18 mündlichen Interviews, die zu acht Fallstudien zusammengefasst wurden. Aufgrund der erhobenen Daten konnten mehrere voneinander unabhängige Faktoren, die den Adoptionsprozess beeinflussen, wie etwa die Bedeutung ökonomischer, ökologischer und produktionsstrategischer Zielsetzungen oder die ökologische Betroffenheit identifiziert werden. Anhand der jeweils verfolgten Zielvorstellungen konnten die Unternehmungen vier Clustern zugeordnet werden, wobei je nach Unternehmenstyp ökologische, technische oder Kosten- und Erlösaspekte im Vordergrund stehen. Es zeigt sich auch, dass die Wahl der Technologie primär vom (wahrgenommenen) Technologieangebot und erst in weiterer Folge von den Charakteristika der Technologieart selbst determiniert wird, ein Sachverhalt, der in früheren Untersuchungen aufgrund partialanalytischer Betrachtungsweisen kaum Beachtung fand. Auslöser für die Adoption additiver oder integrierter umweltorientierter Prozesstechnologien stellen, neben erwarteten Faktoren wie Umweltgesetzgebung bzw. Antizipation strengerer Umweltstandards, vor allem die Verfügbarkeit einer neuen Technologie und unternehmerische Zielsetzungen wie "Verbesserung des Unternehmensimage" und "Kostenreduktion" dar. Ein wesentliches Problem stellt bei der Einführung von Umwelttechnologien zum Zeitpunkt der Entscheidung die Einschätzung der Wirtschaflichkeit der neuen Technologie dar. Das oftmals geäußerte hohe Ausmaß an Unsicherheit kann als Ursache dafür angesehen werden, dass trotz der hohen Investitionsausgaben bei der Implementierung umweltorientierter Prozessinnovation Amortisationsüberlegungen relativ geringe Bedeutung aufweisen. Die Fallstudien unterstreichen auch im Bereich der Implementierung von Umwelttechnologien die Bedeutung von Kooperationsbeziehungen als wesentliche "Informationsquelle" sowie die Notwendigkeit des persönlichen Einsatzes von Organisationsmitgliedern (Promotoren) für den Fortgang des Innovationsprozesses. Die vorliegende Untersuchung bildet durch die Identifikation und Analyse der adoptionsrelevanten Faktoren nicht nur die Basis für eine erfolgreiche Entwicklung und Markteinführung neuer Umweltschutztechnologien, sondern ermöglicht auch eine Abschätzung des Einflusses einzelner Faktoren auf Geschwindigkeit und Verlauf des Diffusionsprozesses sowie eine Abschätzung des Marktpotentials von Technologiearten. Weiter gibt sie Hinweise für einen gezielten Einsatz von Fördermaßnahmen bzw. die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für die Verbreitung umweltverträglicher Produktionstechnologien.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Heinz Strebel, Universität Graz , assoziierte:r Forschungspartner:in

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