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Testosteron u. die Entwicklung der Persönlichkeit bei Gänsen

Early testosterone exposure and coping style in geese

Kurt Kotrschal (ORCID: 0000-0001-7254-4347)
  • Grant-DOI 10.55776/P12914
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.1998
  • Projektende 30.09.2001
  • Bewilligungssumme 223.905 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    COPING STYLES, STEROID HORMONES, MATERNAL INFLUENCE, STRESS, ONTOGENY, TESTOSTERONE

Endbericht

Mütter sind bezüglich der Eigenschaften ihrer Nachkommen nicht einfach "Sklavinnen der genetischen Rekombination", sie können etwa die Verhaltensneigungen ("Persönlichkeit") Ihrer Nachkommen über Hormone erheblich manipulieren. Dies zeigte das eben abgeschlossene FWF-Projekt der Konrad Lorenz Forschungsstelle P12914-BIO. Im Zusammenhang mit den Verhaltensmechanismen der evolutionären Veränderung wurde bislang vor allem an jenen Faktoren geforscht, die alle Individuen einer Population/Art betreffen. So bestimmen vor allem Geschlecht, Alter, Ernährungs- und reproduktiver Zustand, sowie genetischer Hintergrund die Entscheidungen von Individuen in ihren ständigen Interaktionen mit physikalischer, ökologischer und sozialer Umwelt. Der Rest wurde gewöhnlich wenig erkenntnisträchtig, als "individuelle Variabilität" verbucht. Nun sind Individuen in Population schon allein wegen ihrer genetischen Verschiedenheit in ihren Verhaltensdispositionen unterschiedlich. Darüber hinaus weiß man schon seit Anfang der 1960er Jahre, dass Steroidhormone in der frühen Embryonalentwicklung den individuellen Verhaltensphänotyp ("Persönlichkeit") nachhaltig formen können. In den letzten Jahren fand man, dass unter den Steroidhormonen mütterlicher Herkunft im Eidotter insbesondere die Androgene (z.B. Testosteron) entscheidend die Konkurrenzfähigkeit und andere Merkmale der Schlüpflinge beeinflussen. Ziel von P12914 war es daher, durch Injektion von Testosteron in befruchtete, aber noch unbebrütete Eier von Graugänsen und, in Ergänzung dazu in die (viel rascher "getakteten") japanischen Zwergwachteln hohe mütterliche Androgeneinlagerungen zu simulieren (J. Daisley et al.). Wir wollten damit klären, ob mütterliches Dotter- Androgen bei Nestflüchtern ähnliche Auswirkungen auf das Verhalten der Schlüpflinge zeitigt, wie bei Nesthockern. Unsere Hypothese war, dass Individuen aus Eiern mit viel Testosteron (T+) lebenslang einen im Vergleich zu Kontrolltieren eher "proaktiven" (forsch, aggressiv) Verhaltensstil zeigen. Die aus T+ Eiern und Kontrolleiern geschlüpften Gössel und Wachtelküken wurden einer Serie von Verhaltenstests unterworfen, nicht-invasiv (über Kot) ihre Streß-und Androgenhormone untersucht und, im Falle der Wachteln, das Sexualverhalten der geschlechtsreifen Tiere untersucht. Es zeigte sich, dass Tiere aus T+ Eiern tatsächlich dem "proaktiven" Typ entsprechen, rascher an neue Objekte herangehen, weniger sozial bezogen und generell in ihrem Verhalten, sowie hormonell weniger stark auf Herausforderungen der Umwelt reagieren, als Kontrolltiere. Im Gegensatz dazu zeigten T+ Wachtelmännchen signifikant schwächer ausgeprägtes Sexualverhalten und höhere Latenzzeiten, als Kontrolltiere, produzierten aber für Weibchen attraktiveres Krähen. Diese zunächst widersprüchlich scheinenden Befunde sind wahrscheinlich durch das unterschiedliche Timing in der Differenzierung von Hirngebieten mit sexueller/asexueller Funktion zu erklären. Publikationen Erste Pilotuntersuchungen zur Rolle der (durch frühe Steroide modulierten) Persönlichkeitsstile bei der Partnerwahl und bezüglich evolutionärer Funktionen wurden an Graugänsen durchgeführt (R. Nowotny et al.), die Daten sind allerdings noch nicht vollständig ausgewertet. Es wird Ziel eines Nachfolgeprojekts sein, die Auswirkungen der Verpaarung unterschiedlicher Persönlichkeitsstile auf Fortpflanzungserfolg und Eigenschaften der Nachkommen (epigenetische und genetische Komponenten der Persönlichkeitsentstehung) zu untersuchen. Zudem wollen wir die Bedeutung der Persönlichkeit im Zusammenhang mit "sozialer Unterstützung" ("social support", Verhalten und Streßhormone) zeigen. Mit P12914 konnten wir einen Beitrag zur Erforschung des letzten "großen weißen Flecks" auf der Erkenntniskarte der Verhaltensbiologie leisten. Unsere Ergebnisse unterstreichen, daß Mütter verfügen über Steroidhormone die Persönlichkeiten ihrer Nachkommen manipulieren können. Damit ist es nun möglich einen erheblichen Teil der "individuellen Variabilität" des Verhaltens zu erklären und vorhersagbar zu machen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • John P. Dittami, Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
  • Erich Möstl, Veterinärmedizinische Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in

Research Output

  • 331 Zitationen
  • 4 Publikationen
Publikationen
  • 2004
    Titel Excreted corticosterone metabolites co-vary with ambient temperature and air pressure in male Greylag geese (Anser anser)
    DOI 10.1016/j.ygcen.2004.02.013
    Typ Journal Article
    Autor Frigerio D
    Journal General and Comparative Endocrinology
    Seiten 29-36
  • 2004
    Titel Enhanced yolk testosterone influences behavioral phenotype independent of sex in Japanese quail chicks Coturnix japonica
    DOI 10.1016/j.yhbeh.2004.09.006
    Typ Journal Article
    Autor Daisley J
    Journal Hormones and Behavior
    Seiten 185-194
  • 2004
    Titel Experimentally elevated testosterone increases status signalling in male Greylag geese (Anser anser)
    DOI 10.1007/s10211-004-0091-3
    Typ Journal Article
    Autor Frigerio D
    Journal acta ethologica
    Seiten 9-18
  • 2003
    Titel Distribution and origin of steroid hormones in the yolk of Japanese quail eggs (Coturnix coturnix japonica)
    DOI 10.1007/s00360-003-0339-7
    Typ Journal Article
    Autor Hackl R
    Journal Journal of Comparative Physiology B
    Seiten 327-331

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