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Die Südtirolfrage 1959-1969 (Aktenedition)

The South Tyrol Conflict 1959-1969

Rolf Steininger (ORCID: 0000-0002-7245-4285)
  • Grant-DOI 10.55776/P12878
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.1999
  • Projektende 28.02.2002
  • Bewilligungssumme 114.896 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    SÜDTIROL, "PAKET", TERROR, ÖSTERREICH, AUTONOMIE, ITALIEN

Abstract Endbericht

Von 1959 bis 1969 war die Südtirolfrage das zentrale Thema der österreichischen Außenpolitik. Die Außenminister Bruno Kreisky (1959-1966), Lujo Toncic-Sorinj (1966-1968) und Kurt Waldheim (1968/69) sowie die verschiedenen Bundeskanzler haben dies immer wieder intern und auch öffentlich festgestellt. Es ging um die Lebensrechte der deutschsprachigen Minderheit in Südtirol. Im Pariser Abkommen von 1946 war den Südtirolern implizit eine Autonomie zugesagt worden. Das erste Autonomiestatut vom Jahr 1948 erwies sich in den folgenden Jahren als Scheinautonomie. Während Italien behauptete, das Pariser Abkommen erfüllt zu haben, behaupteten die österreichische Bundesregierung und die Südtiroler das Gegenteil. 1960 beschloß die Bundesregierung, das Thema vor die UNO zu bringen. Die UN-Vollversammlung forderte beide Parteien auf, das Problem durch "Verhandlungen" zu lösen und den Streit zu beenden. Die anschließenden Verhandlungen in Mailand, Klagenfurt und Zürich verliefen ergebnislos. Begleitet wurden diese Verhandlungen im Jahre 1961 von schweren Bombenattentaten, die sich in den folgenden Jahren verschärften. Es wurde gezielt auf Menschen geschossen; es gab Tote, Verwundete und schweren Sachschaden, Südtirol wurde zum. "Tummelplatz" von Geheimdiensten, Terroristen, Neonazis etc. Eine mühsam ausgehandelte Einigung zwischen Kreisky und seinem sozialistischen Kollegen Saragat wurde Anfang 1965 von den (Süd-) Tirolern abgelehnt. Es wurde vier Jahre weiterverhandelt. Dabei ging es in erster Linie um eine wirksame internationale Absicherung jener Maßnahmen, die Italien den Südtirolern zugesagt hatte. Begleitet wurden diese Verhandlungen von immer brutaler werdenden Attentaten. Die Bundesregierung wurde in diesem Zusammenhang von Italien der Komplizenschaft mit den Attentätern beschuldigt und eine Änderung der österreichischen Strafgesetze verlangt. Gleichzeitig legte Italien im Sommer 1967 sein Veto ein bei den Verhandlungen zwischen Österreich und der EWG. Die österreichisch-italienischen Beziehungen erreichten damals den tiefsten Punkt seit 1945. Am Ende stand dann 1969 das "Paket" mit dem "Operationskalender". Die Geschichte dieser zehn Jahre war bislang wegen fehlender Quellen nur in ganz großen Umrissen bekannt. Nunmehr sind diese Quellen zugänglich (Wien, Innsbruck, Bozen, Rom, München, Bonn, London, Washington, New York). Eine Auswahl der wichtigsten Dokumente soll in vier Bänden veröffentlicht werden.

Das Ergebnis des Projektes sind vier Dokumentenbände mit etwa 2.400 Manuskriptseiten. Erstmals wird auf der Basis bislang nicht bekannter bzw. nicht zugänglicher österreichischer und deutscher, italienischer und anglo- amerikanischer Materialien ein zentrales Thema der internationalen Politik dokumentiert: Südtirol als europäisches Problem. Die Dokumente stammen aus insgesamt 12 Archiven in Wien, Innsbruck, Rom, Bozen, Bonn, München, London, Washington und New York. In Abweichung vom ursprünglichen Antrag wurde nur der Zeitraum 1959 bis 1963 bearbeitet (beantragt war die Zeit bis zum Abschluß des "Pakets" 1969). Dafür waren zwei Gründe ausschlaggebend, die bei Projektbeginn nicht vorhersehbar waren: 1. Der Zugang zum Archiv der Südtiroler Volkspartei (im Südtiroler Landesarchiv, Bozen) sowie die Freigabe der italienischen Ministerratsprotokolle (im Archivio Centrale dello Stato, Rom). Ergänzend auch noch ÖVP- Materialien aus dem Karl von Vogelsang-Institut, Wien. Dies führte insgesamt zu einer beträchtlichen Erweiterung der Materialbasis. 2. Eine Vereinbarung zwischen dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, dem Südtiroler Landesarchiv und dem Museo Storico in Trient, eine elfbändige Edition zur Südtirolfrage 1945/46-1969 herauszubringen (die Bände 1-5 für den Zeitraum 1945/46 bis 1958 bearbeitet Univ.-Prof. Dr. Michael Gehler). Die vier o.g. Bände sind: - Band 6: "1959: Aufbruch im Andreas-Hofer-Jahr" (zwei Teilbände,286 Dokumente) - Band 7: "1960/61: Vor der UNO" (312 Dokumente) - Band 8: "1962/63: Stillstand" (110 Dokumente) Insgesamt wurden 20 % italienische und 5 % englischsprachige Dokumente in der Originalsprache aufgenommen. Für den Zeitraum 1964 bis 1969 sind drei weitere Bände vorgesehen: 1964/65, 1966/67, 1968/69. Hierfür wurde ein neuer Antrag gestellt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

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