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Namenbuch des Großen Walsertales in Vorarlberg

Namebook of the Großes Walsertal

Hermann Scheuringer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P12781
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.1998
  • Projektende 15.10.2001
  • Bewilligungssumme 52.034 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    NAMENKUNDE, FLURNAMEN, SPRACHKONTAKT, RÄTOROMANEN, MUNDARTKUNDE, GROßES WALSERTAL

Endbericht

Das Vorhaben und somit das Ziel eines Namenbuches ist es, die Namen einer Landschaft zu sammeln, zu belegen, zu erklären und zu kartieren. Die Fläche des Großen Walsertals umfasst 192,15 km2, die sich auf sechs Gemeinden zwischen 872 m und 1146 m über dem Meer erstrecken. Bei sechs Gemeinden gibt es eine Fülle von Datenmaterial. Die Darstellung und Anordnung des Namenkorpus wurde in diesem Projekt geografisch nach den Gemeinden und innerhalb dieser alphabetisch gewählt. Die Namenartikel werden über ein Lexikon erschlossen, das die in den Namen vorkommenden Wörter etymologisch, dialektologisch und sprachlich darstellt. Das Große Walsertal wird gerne als von den Walsern erschlossene, wilde Landschaft dargestellt. Die Flurnamen dieses Raumes hingegen zeichnen ein ganz anderes Bild: die Namenschicht ist in eine romanische und eine deutsche einzuteilen. Die romanischen Toponyme sind von der Siedlungsgeschichte her gesehen die älteren. Aus den deutschen Namen lassen sich keine augenfällig walserischen Besonderheiten ableiten. Die vorkommenden Wörter sind allgemein alemannisch bzw. oberdeutsch. Das Besondere ist vielmehr die Mischung aus romanischen und deutschen Namen. Diese Zweisprachigkeit ist überhaupt charakterisierend für die Namenwelt in Südvorarlberg und den angrenzenden Gebieten in der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und auch im westlichen Tirol. Flurnamen bilden sich mit Wörtern der Alltagssprache, wie Bühel, Garten oder Gaden. Obwohl solche Bildungen, solange das Wort noch verwendet wird, nicht sehr identifizierend sind (Bühel gibt es mehrere), werden sie als Bezeichnungen herangezogen. Wenn der Wortinhalt geschwunden ist, wie bei Bleike, steht der Identifizierung nichts mehr im Wege. Die weitaus beliebtere Form ist aber das Mittel der Zusammensetzung: Pfistergut, Hälschlucht, Hennensedel und Tobeljoch. Daneben gibt es auch einige übertragene Namen, wie Bettelkräze, Russland oder Schwabenland, die einen Einblick in die Gedanken- und Vorstellungswelt der ansässigen Bevölkerung geben. Inhaltlich spiegeln die Namen die Natur- bzw. Kulturwelt wider, in der sie gegeben worden sind. Beispielsweise schlägt sich die Geomorphologie der Landschaft in der Namenwelt nieder: Es gibt kaum Wörter für Ebene oder ebene Flächen, dafür aber viele für Mahdwiesen, Bergweiden und Erhöhungen. Das Große Walsertal verfügt über ein Bündel an Synonymen, die den Begriff `Berghang, steiles Mahd` umschreiben: Berg, Bleika, Bühel, Eck, Fall, Ger, Grat, Halde, Lita, Stutz, Wang. Ganz allgemein kann man gegenwärtig feststellen, dass die Namenwelt sich neu strukturiert bzw. von der Bevölkerung neu strukturiert wird. Die Landschaft wird neu eingeteilt. Die Bergnamen erhalten neue Impulse durch den Tourismus und werden wichtiger als in früheren Zeiten. Demgegenüber nimmt die landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes ab und die kleinräumige Benennung des Geländes ist nicht mehr erforderlich. Die Namen werden nur noch großflächig wahrgenommen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Guntram A. Plangg, Universität Innsbruck , assoziierte:r Forschungspartner:in

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Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF
Georg-Coch-Platz 2
(Eingang Wiesingerstraße 4)
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