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Achtung, Selbstachtung und Naturrecht, 1670-1780

Esteem, Self-Esteem and Natural Law, 1670-1780

Andreas Blank (ORCID: 0000-0002-7470-097X)
  • Grant-DOI 10.55776/M2097
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2017
  • Projektende 31.07.2020
  • Bewilligungssumme 161.220 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Esteem, Self-Esteem, Natural Law, Respect, Self-Knowledge

Abstract Endbericht

Unter den möglichen Antworten auf die Frage, was moralisches Handeln motivieren könnte, hat die Einsicht, dass Menschen ein Bedürfnis nach Achtung haben immer eine Rolle gespielt. Das Thema war besonders prominent im ethischen und politischen Denken der frühen Neuzeit, und in den beiden vergangenen Jahrzehnten wurde es wieder belebt in einer philosophischen Debatte, die von Geoffrey Brennan und Philip Pettit angestossen wurde. Brennan und Pettit verwenden den Begriff der moralischen Ökonomie, um die Mechanismen der Achtung zu analysieren. Damit nehmen sie Bezug auf die Verwendung von Ökonomie im 18. Jahrhundert, die für alle wertorientierten Austauschbeziehungen von Gütern steht. Achtung ist ein Gut, das nicht in einem buchstäblichen Sinn für andere Güter eingetauscht werden kann, aber es ist ein Gut, das oft eine Belohnung für das eigene Handeln darstellt und oft ein Gegenstand des Wettbewerbs ist. Ausserdem kann Achtung anderen verliehen werden dadurch, dass man ihnen Aufmerksamkeit schenkt, sie lobt oder in eine Verbindung mit ihnen tritt. Die entscheidende Frage, die von jeder Theorie einer moralischen Ökonomie der Achtung beantwortet werden muss, lautet: Wie können achtungsbezogene Mechanismen, die die Befolgung von Normen motivierenunabhängig davon, wie kontingent diese Normen sein mögen eine Motivation für genuin moralisches Handeln bilden? Die Beantwortung dieser Frage verlangt die Lösung dreier Probleme: (1) Wie kann das Bedürfnis nach Achtung über blossen Konformismus hinausweisen? (2) Wie kann das Bedürfnis nach Achtung wirksam sein, wenn die eigenen Handlungen nicht öffentlich sind? (3) Wie kann das Bedürfnis nach Achtung wirksam sein in Situationen der Unterdrückung? Das vorliegende Projekt verfolgt das Ziel zu zeigen, dass frühneuzeitliche Theorien der Achtung Ressourcen für eine Lösung dieser Probleme bereitstellen. Dies liegt daran, dass die Verbindung zwischen Achtung, Selbstachtung und naturrechtlichen Normen, die in frühneuzeitlichen Texten hergestellt wird, Hinweise darauf geben kann, wie die Probleme des Fehlens von Öffentlichkeit, der Unterdrückung und des Konformismus gelöst werden können. Die Aspekte der frühneuzeitlichen Auffassungen von Achtung, die auf naturrechtliche Überlegungen gegründet sind, können aufzeigen, in welcher Weise eine Pluralität von moralisch neutralen Qualitäten, die Anlass zu positiven Bewertungen führen, ergänzt werden können durch Werte, die sich aus der menschlichen Natur ergeben. Solche naturrechtlich fundierten Werte koenne dazu dienen, den Begriff der gerechtfertigten Achtung auszufüllen und den Bereich der zulässigen relativistischen Normen von Achtung zu begrenzen. 1

Unter den möglichen Antworten auf die Frage, was moralisches Handeln motivieren könnte, hat die Einsicht, dass Menschen ein Bedürfnis nach Achtung haben, immer eine Rolle gespielt. Das Thema war besonders prominent im ethischen und politischen Denken der frühen Neuzeit, und in den beiden vergangenen Jahrzehnten wurde es wieder belebt in einer philosophischen Debatte, die von Geoffrey Brennan und Philip Pettit angestossen wurde. Brennan und Pettit verwenden den Begriff der "moralischen Ökonomie", um die Mechanismen der Achtung zu analysieren. Damit nehmen sie Bezug auf die Verwendung von "Ökonomie" im 18. Jahrhundert, die für alle wertorientierten Austauschbeziehungen von Gütern steht. Achtung ist ein Gut, das nicht in einem buchstäblichen Sinn für andere Güter eingetauscht werden kann, aber es ist ein Gut, das oft eine Belohnung für das eigene Handeln darstellt und oft ein Gegenstand des Wettbewerbs ist. Ausserdem kann Achtung anderen verliehen werden dadurch, dass man ihnen Aufmerksamkeit schenkt, sie lobt oder in eine Verbindung mit ihnen tritt. Die entscheidende Frage, die von jeder Theorie einer moralischen Ökonomie der Achtung beantwortet werden muss, lautet: Wie können achtungsbezogene Mechanismen, die die Befolgung von Normen motivieren, eine Motivation für genuin moralisches Handeln bilden? Die Beantwortung dieser Frage verlangt die Lösung dreier Probleme: (1) Wie kann das Bedürfnis nach Achtung über blossen Konformismus hinausweisen? (2) Wie kann das Bedürfnis nach Achtung wirksam sein, wenn die eigenen Handlungen nicht öffentlich sind? (3) Wie kann das Bedürfnis nach Achtung wirksam sein in Situationen der Unterdrückung? Das vorliegende Projekt verfolgt das Ziel zu zeigen, dass frühneuzeitliche Theorien der Achtung Ressourcen für eine Lösung dieser Probleme bereitstellen. Dies liegt daran, dass naturrechtliche Normen eine Grundlage für gerechtigtigte Achtung und Selbstachtung bieten und dadurch die Faktoren des Konformismus, des Fehlens von Öffentlichkeit und der Unterdrückung ausgleichen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Klagenfurt - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Ohad Nachtomy, Bar-Ilan University - Israel

Research Output

  • 21 Zitationen
  • 13 Publikationen
Publikationen
  • 2019
    Titel Helvétius's challenge: Moral luck, political constitutions, and the economy of esteem
    DOI 10.1111/ejop.12471
    Typ Journal Article
    Autor Blank A
    Journal European Journal of Philosophy
    Seiten 337-349
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Marquard Freher and the presumption of goodness in legal humanism
    DOI 10.1080/01916599.2022.2095524
    Typ Journal Article
    Autor Blank A
    Journal History of European Ideas
    Seiten 491-505
    Link Publikation
  • 2019
    Titel "Christian Wolff on Common Notions and Duties of Esteem."
    Typ Journal Article
    Autor Blank
    Journal Journal of Early Modern Studies
    Seiten 171-193
    Link Publikation
  • 2017
    Titel "D'Holbach on Self-Esteem and the Moral Economy of Oppression."
    Typ Journal Article
    Autor Blank
    Journal British Journal for the History of Philosophy
    Seiten 1116-1137
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Wolff on duties of esteem in the law of peoples
    DOI 10.1111/ejop.12593
    Typ Journal Article
    Autor Blank A
    Journal European Journal of Philosophy
    Seiten 475-486
    Link Publikation
  • 2018
    Titel "Complaisance and the Question of Autonomy in the French Women Moralists, 1650-1710."; In: Women Philosophers on Autonomy
    Typ Book Chapter
    Autor Blank
    Verlag Routledge
    Seiten 43-60
    Link Publikation
  • 2018
    Titel "Anne-Thérèse de Lambert on Aging and Self-Esteem."
    Typ Journal Article
    Autor Blank
    Journal Hypatia
    Seiten 289-304
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Self-knowledge and varieties of human excellence in the French moralists
    DOI 10.1080/09608788.2018.1524366
    Typ Journal Article
    Autor Blank A
    Journal British Journal for the History of Philosophy
    Seiten 513-534
    Link Publikation
  • 2020
    Titel D’Holbach on (Dis-)Esteeming Talent
    DOI 10.32881/jomp.70
    Typ Journal Article
    Autor Blank A
    Journal Journal of Modern Philosophy
    Link Publikation
  • 2022
    Titel The Morality of Self-Acceptance: La Rochefoucauld and the Augustinian Challenge
    DOI 10.1080/20563035.2022.2115867
    Typ Journal Article
    Autor Blank A
    Journal Early Modern French Studies
    Seiten 131-149
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Christoph Besold on confederation rights and duties of esteem in diplomatic relations
    DOI 10.1080/17496977.2021.2001886
    Typ Journal Article
    Autor Blank A
    Journal Intellectual History Review
    Seiten 51-70
    Link Publikation
  • 2021
    Titel The morality of the desire for esteem: Gassendi and the Augustinian challenge
    DOI 10.1080/01916599.2021.1883090
    Typ Journal Article
    Autor Blank A
    Journal History of European Ideas
    Seiten 1228-1242
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Pufendorf and Leibniz on duties of esteem in diplomatic relations
    DOI 10.1177/17550882211002225
    Typ Journal Article
    Autor Blank A
    Journal Journal of International Political Theory
    Seiten 186-204
    Link Publikation

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