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Das Konzept des "intrinsice malum"

The Concept of Intrinsic Evil

Nenad Polgar (ORCID: 0000-0002-2631-0707)
  • Grant-DOI 10.55776/M1946
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 08.02.2016
  • Projektende 07.02.2018
  • Bewilligungssumme 147.020 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Intrinsic Evil, Tradition, Absolute Moral Norms, Magisterium of the Catholic Church, Traditionalist and Revisionists

Abstract Endbericht

Der Ausgangspunkt des Projekts liegt in der Beobachtung, dass der normative Begriff des intrinsisch Bösen (intrinsice malum), der vorwiegend mit der katholischen Sexualethik verbunden ist, in letzter Zeit eine erweiterte Anwendung erfährt. So findet er mittlerweile auch in anderen theologischen Disziplinen, in kirchlichen Kontexten und sogar in kirchlichen Stellungnahmen zu politischen Debatten Verwendung. Weit gefasst wird der Begriff des intrinsisch Bösen zur Bezeichnung von Handlungen verwendet, die immer moralisch schlecht sind, unabhängig von ihren Umständen und den Intentionen der Akteure. Die jüngere Entwicklung im Gebrauch des Begriffs verlangt nach einer sorgfältigen Untersuchung des Begriffs und der mit dem Begriff verbundenen ethischen Denkweise. Zum einen gilt es, die Herkunft und Bedeutung des Begriffs innerhalb der theologischen Tradition mittels historisch-kritischer Analyse näher zu bestimmen, zum anderen, die gegenwärtige Verwendung des Begriffs in den unterschiedlichen Kontexten kritisch zu überprüfen. Da das Forschungsvorhaben auf ein umfassendes Verständnis eines der wirkmächtigsten Konzepte der theologischen Ethik und der Morallehre der Katholischen Kirche bis heute abzielt, können die Ergebnisse dieser Untersuchung weitreichende Folgen nach sich ziehen. So wird in der geplanten Studie zumindest die Berechtigung der beschriebenen Tendenz, die Verwendung des Begriffs des intrinsisch Bösen auszuweiten, hinterfragt, indem seine methodologische Relevanz als Instrument zur ethischen Analyse überprüft wird. Da ein mögliches Untersuchungsergebnis darin besteht, dass sich das Konzept des intrinsisch Bösen und die theologisch-ethische Struktur, die es stützt, in zahlreichen Kontexten als nicht hilfreich erweisen und einer ernstzunehmenden Neuinterpretation bedürfen, werden die Ergebnisse der Arbeit mit großer Sicherheit dazu beitragen, die wissenschaftliche Diskussion in verschiedensten Themenbereiche der theologischen Fundamentalethik sowie der speziellen Ethik neu zu entfachen. Darüber hinaus dürfte ein klareres theologisches Verständnis des Konzepts des intrinsisch Bösen auch für die Beurteilung der Motive und Ziele derer, die sich in politischen Debatten darauf beziehen, von erheblichem Nutzen sein. Die genaue Überprüfung des Konzepts des intrinsisch Bösen lässt sich als Projekt im größeren Rahmen der Bemühungen in der zeitgenössischen theologischen Ethik verorten, welche die katholische Sexualethik und das diesbezügliche Engagement der katholischen Kirche auf eine angemessenere, zeitgemäße Basis stellen möchten.

Ausgangspunkt dieses Projekts war die Beobachtung, dass das Konzept des intrinsisch Bösen, welches in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem mit der Katholischen Sexuallehre in Verbindung gebracht wurde, ein grundlegendes Werkzeug der ethischen Analyse in der katholisch-theologischen Ethik geworden zu sein scheint. Im Verlauf dessen wurde die Verwendung des Konzepts so ausgeweitet, dass es heute oft in anderen theologischen Disziplinen, in der kirchlichen Praxis und sogar in der Politik aufgegriffen wird. Innerhalb der Sexualethik wird das Konzept für gewöhnlich so verstanden, dass es Handlungen oder gewisse Arten von Handlungen gibt, die moralisch immer falsch sind, unabhängig von der Absicht, den Umständen oder dem Kontext, in dem sie ausgeführt werden. Vor diesem Hintergrund hat sich das Projekt zunächst mit der Untersuchung der historischen Ursprünge dieses Konzepts innerhalb des theologischen Denkens befasst. Obwohl jene Personen, die das Konzept des intrinsisch Bösen heute auf theologische Autoritäten wie Augustinus (4.-5. Jh.) oder Thomas von Aquin (13. Jh.) beziehen, wurde der Begriff selbst erst im 14. Jahrhundert in den theologischen Schriften aufgegriffen. Das erste signifikante Ergebnis des Projekts war, dass die historische Entwicklung des Konzepts des intrinsisch Bösen zeigt, dass es sich dabei um ein übergreifendes Konzept handelt, dass es geschafft hat, Elemente verschiedener theologischer Systeme zu integrieren. Trotz der Tatsache, dass im 14. Jahrhundert das Auftreten des Konzepts auf der theologischen Bühne eng mit dem Verweis auf das Was einer Handlung (isoliert vom Warum) verbunden war, ging diese konzeptionelle Präzision in den folgenden Jahrhunderten verloren. So wurde es schon zur Zeit von Francisco Suarez (16. Jh.) und besonders während der Zeit der Manualien in der Katholischen Kirche (16.-20. Jh.) unmöglich, die bestimmenden Merkmale von intrinsisch bösen Handlungen, z. B. was das Konzept des intrinsisch Bösen eigentlich meint, festzumachen. Das zweite bedeutende Ergebnis ist, dass die Verwirrung um das Konzept des intrinsisch Bösen in die offiziellen Dokumente des Katholischen Lehramtes mitaufgenommen wurde. Dies wird in dem Projekt durch die Analyse der Dokumente deutlich, welche die Vielfalt der verwendeten Terminologie (in Bezug auf das Konzept) zeigt, also etwa das Fehlen einer eindeutigen Definition dessen, was mit diesen Begriffen gemeint ist, sowie eine starke Orientierung an den Manualien und das damit einhergehende Verständnis von der ethischen Beschreibung und Evaluierung menschlicher Handlungen. Aus diesem Grund ist die These, dass am Konzept des intrinsisch Bösen als Teil der moralischen Doktrin der Kirche unbedingt festzuhalten ist war, äußerst problematisch. Schließlich ist das dritte Ergebnis des Projekts das Resultat einer Untersuchung jener (theologischer und anderer) Gründe, die verschiedene TheologInnen und andere Personen wie etwa SchriftstellerInnen, PolitikerInnen usw. dazu veranlassen, das Konzept in ihren Arbeiten oder öffentlichen Auftritten weiterhin zu verwenden. Die Gründe für eine solche Verwendung liegen nicht nur in der Unwissenheit über die historischen Ursprünge des Konzepts und dessen Ambiguität, sondern haben auch besonders in den verschiedenen traditionalistisch-theologischen und reaktionär-politischen Vorhaben zu tun, in denen das Konzept als Symbol für eine bestimmte Denkweise verwendet und als ethische Analyse kontroverser (z. B. theologisch und politisch interessanter) Kategorien des Handelns dargestellt wird.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Edward Vacek, Loyola University New Orleans - Vereinigte Staaten von Amerika

Research Output

  • 1 Zitationen
  • 2 Publikationen
Publikationen
  • 2018
    Titel On the Relevance of the Concept of Intrinsic Evil: Francisco Suárez and Contemporary Catholic Virtue Ethics Approaches
    DOI 10.3384/de-ethica.2001-8819.185121
    Typ Journal Article
    Autor Polgar N
    Journal De Ethica. A Journal of Philosophical, Theological and Applied Ethics
    Seiten 21-36
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Reframing Catholic Theological Ethics from a Scotistic Perspective
    DOI 10.3390/rel8100200
    Typ Journal Article
    Autor Polgar N
    Journal Religions
    Seiten 200
    Link Publikation

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