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Archäologie und soziale Bedeutung von Triftwegen Süditaliens

The archaeology and social significance of drove-roads

Christian Heitz (ORCID: 0000-0002-4369-7085)
  • Grant-DOI 10.55776/M1563
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2013
  • Projektende 31.10.2015
  • Bewilligungssumme 134.540 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (10%); Geschichte, Archäologie (60%); Soziologie (30%)

Keywords

    GIS, Drove-Roads, Transhumance, Cultural Encounter, Acculturation

Abstract Endbericht

Triftwege sind seit jeher Verkehrsrouten nicht nur von Tieren und ihren Hirten, sondern auch von anderen Waren und Gütern sowie von Ideen. In vielen Fällen sind diese Routen die Vorläufer der späteren Straßen, die direkt über ihnen errichtet wurden. So dienten sie fast identischen Zwecken wie ihre Nachfolger und teilten ihre Funktion als (im wahrsten Sinne) Mittler zwischen den verschiedenen Regionen. Die transhumante Wirtschafts- und Lebensweise ist in Mittel-und Süditalien spätestens seit der Römerzeit und in der Folge bis in die Moderne sehr gut belegt. Die umherziehenden Hirten und ihre Herden wurden im Laufe ihrer Bewegungen permanent zu "Grenzüberschreitern" - und sind daher ideale Untersuchungsobjekte zur Ergründung von kulturellem Austausch. Das Ziel der Studie ist es, alte Viehtriftweg-Systeme zu rekonstruieren, und betreffs ihres Alters und ihres Verlaufs zu untersuchen. Wenn nachgewiesen werden kann, dass ein Netzwerk von alten Triftwegen in Süditalien bereits in archaischer Zeit existierte, dann müssen alte, oft nur implizit gebrauchte Annahmen über die Mechanismen und den Charakter der "Hellenisierung" der indigenen Stämme in Frage gestellt werden. Das Mittel, durch das dieses Ziel erreicht werden soll, ist GIS-Modellierung. Relevante Merkmale, sowohl archäologische als auch natürliche, sollen untersucht und kartiert werden. Auf dieser Basis und damit verbunden aufgrund einer wissenschaftlichen Beurteilung des Charakters einer großen Anzahl von Stätten und Objekten und ihrer Verteilung sollen mögliche Triftwegverläufe modelliert und zum Objekt kritischer Analyse gemacht werden. Das Ergebnis wird eine diachrone Visualisierung des Systems der indigenen pastoralen Bewegungen sein. Mit diesen neuen Untersuchungsergebnissen kann die zumindest saisonal hohe Mobilität der einheimischen Bevölkerung sehr scharf mit dem scheinbar recht stabilen und fast introvertiert territorialen Siedlungsmuster, das durch archäologische Forschungen hinsichtlich der griechischen Poleis in Magna Grecia nahegelegt wird, kontrastiert werden: Städte, die von einem eher kleinen Streifen (landwirtschaftlich) kultivierten Bodens umgeben sind und deren Chora mit Hilfe von Heiligtümern markiert und abgegrenzt wird. Mit dem Modell einer transhumanten Lebensweise scheint für den indigenen Bereich das genaue Gegenteil der Fall sein: Hier war ein größerer Teil der Bevölkerung (und nicht nur Händler) unterwegs in der Landschaft, vielleicht sogar aktiv involviert in der Versorgung der griechischen Städte mit pastoralen Produkten im Austausch für griechische Objekte. In diesem Modell würde nicht die Griechen, sondern die Indigenen die Hauptakteure des Prozesses der "Akkulturation" was zu einem neuen, radikal unterschiedlichem aber wahrscheinlicherem Szenario von kulturellem Wandel hinführt

Im Rahmen des Projektes wurden neue Ansätze zum Nachweis und zur Beurteilung der Bedeutung der mobilen Viehhaltung für das vor- und frühgeschichtliche Süditalien herausgearbeitet und an Beispielen getestet. Die materiellen Zeugnisse wandernder Hirtengemeinschaften sind ephemerer und vergänglicher Natur. Deshalb wurde im Rahmen des Projekts ein Ansatz entwickelt, solche Gemeinschaften aufgrund anderer Kennzeichen zu erkennen: a) Größe und Struktur der sozialen Grundeinheiten, b) Organisation dieser Einheiten untereinander und c) Überlegungen zur generellen demographischen Struktur und deren Implikationen für mögliche Nichtsesshaftigkeit bzw. Wanderherdenhaltung. Demgegenüber wurden Merkmale der materiellen Kultur (Objekte, Ikonographie) aufgrund ihres nicht klar an Hirtengesellschaften gebundenen Charakters nur als sekundäre Indizien gewertet. Dazu wurden ethnologische und ethnoarchäologische Studien aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten ausgewertet und überkulturelle Merkmale dieser Gemeinschaften identifiziert. Die auf dieser Basis gewonnenen Kriterien wurden auf die nur in ihrer Nekropole bekannte süditalisch-archaische (6./5. Jh. v. Chr.) Stätte Ripacandida angewandt. Die Analyse zeigte, dass die Struktur der lokalen Gemeinschaft viele Züge mobiler Hirtengesellschaften aufweist. Zudem ließ sich wahrscheinlich machen, dass sich die Stätte sehr wahrscheinlich von einem Gebiet kurzzeitigen Aufenthaltes zu einer permanenter besiedelten Zwischenstation zu entwickeln scheint, wobei parallel die egalitäre Familiengruppenstruktur zugunsten überfamiliär autoritärer Individuen (pastorale camp headmen?), die als Repräsentanten überregionaler Autorität (chiefs?) fungieren, verändert wird. Zudem wurden im Rahmen des Projektes Untersuchungen im Ripacandida nahegelegenen Gebiet von Venosa unternommen, wo die beste regionale Aufnahme von Fundstätten vorliegt, um mittels GIS-Berechnungen (least cost path-Analysen) mögliche Wegerouten zu rekonstruieren. Dies erfolgte in Zusammenarbeit mit Spezialisten des Instituts für Raumbezogene Informations- und Messtechnik (i3) an der Hochschule Mainz. Einige der so produzierten Routen wurden im Verlauf der Projektlaufzeit abgegangen. Die Untersuchungen werden über das Förderungsende für das Projekt fortgeführt und weitere Untersuchungen und Wegemodellierungen sind geplant.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

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