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Vernunft und Offenbarung bei Meister Eckhart

Natural reason and revealed theology in Meister Eckhart

Martina Roesner (ORCID: 0000-0003-1130-0116)
  • Grant-DOI 10.55776/M1472
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2012
  • Projektende 30.11.2014
  • Bewilligungssumme 133.360 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Medieval Philosophy, Meister Eckhardt, Anthropology, Philosophy of religion, Architectonic of sciences, Individuality/Universality

Abstract

Die Frage nach dem Verhältnis zwischen natürlicher Vernunftwahrheit und theologischer Offenbarungswahrheit hat das Christentum von seinen Anfängen an begleitet. Bei aller Hochschätzung der antiken Wissenschaften und Philosophie sind die christlichen Denker der Spätantike und des Frühmittelalters doch davon überzeugt, dass die auf der Hl. Schrift basierende Theologie die unüberbietbare Höchstform menschlicher Weisheit darstelle, der sich das Erkenntnisinteresse aller anderen Wissenschaften in teleologischer Weise unterzuordnen habe. Die im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert einsetzende Wiederaneignung der Aristotelischen Philosophie führt zu einem grundlegenden Umbruch dieses epistemologischen Paradigmas. Der von Aristoteles verfochtene Pluralismus der wissenschaftlichen Gegenstandsbereiche und Erkenntnisprinzipien hat zur Folge, dass die Theologie den übrigen Disziplinen nicht mehr hierarchisch übergeordnet ist, sondern nur noch eine Wissenschaft unter anderen darstellt. Die Scholastiker des 13. Jahrhunderts versuchen einem Kompetenzstreit dadurch vorzubeugen, dass sie der Philosophie gewisse grundlegende Erkenntnisse über das Wesen Gottes zubilligen, der Theologie hingegen zentrale Glaubenswahrheiten, wie Dreifaltigkeit und Inkarnation, als inhaltliches Proprium vorbehalten. Meister Eckhart entwirft dagegen in seinen lateinischen Schriften ein wissenschaftstheoretisches Grundschema, das nicht mehr auf dem Gedanken einer inhaltlichen Abgrenzung, sondern auf dem einer formal-methodologischen Unterscheidung beruht. Das Alte Testament, das Neue Testament und die Aristotelische Philosophie haben demnach genau denselben Inhalt und unterscheiden sich nur hinsichtlich ihrer Darlegungsweise. Die in der Hl. Schrift erwähnten Personen und Ereignisse können insofern Anspruch auf Wahrheit erheben, als sie exemplarische Ausprägungen von Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien darstellen, die in universaler Form im Bereich der Metaphysik, Naturphilosophie, Ethik und Kunst ebenfalls Gültigkeit besitzen. Das Projekt geht von der Hypothese aus, dass diese besonders geartete Verhältnisbestimmung von Theologie und Profanwissenschaften durch eine neuartige Fassung der wissenschaftstheoretischen Grundkategorien von Individualität und Universalität, Kontingenz und Notwendigkeit ermöglicht wird, die letztlich in Eckharts anthropologischer Grundthese der komplexen Einheit von singulärem, überkontingentem Ich und empirischer, geschaffener Person wurzelt. Darüber hinaus will das Projekt der Frage nachgehen, inwiefern Eckharts Auffassung von der bruchlosen Konvertibilität zwischen offenbarungstheologischen und profanwissenschaftlichen Wahrheiten von der Vorstellung einer Performativwissenschaft getragen ist, die mit keiner der bestehenden Disziplinen zusammenfällt, sondern ihren transzendentalen Bezugsrahmen abgibt. Um den philosophiegeschichtliche Ort wie auch die Originalität von Eckharts Ansatz aufzuzeigen, soll sein anthropologischer und epistemologischer Grundansatz zu zwei Hauptströmungen des damaligen Denkens, dem lateinischen Averroismus sowie der Franziskanerschule, in Beziehung gesetzt und vor diesem Hintergrund gedeutet werden.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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