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Wiener Studie zur Genetik von Suizidalität bei affektiven Erkrankungen

Vienna Study on Genetics of Suicidal Behaviour in Affective Disorders

Alexandra Schosser (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/KLI220
  • Förderprogramm Klinische Forschung
  • Status beendet
  • Projektbeginn 12.11.2012
  • Projektende 11.01.2018
  • Bewilligungssumme 325.577 €

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (40%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (60%)

Keywords

    Suicidal Behaviour, Affective Disorders, Genetics, Epigenetics, Gene Expression, Candidate Genes

Abstract Endbericht

Die beantragte Studie "Wiener Studie zur Genetik von Suizidalität bei affektiven Erkrankungen" ist unseres Wissens die erste genetische Studie welche suizidales Verhalten bei affektiven Erkrankungen als primären Phenotyp prospektiv untersucht. Um die Ätiologie von suizidalem Verhalten zu untersuchen und potentielle diagnostische Biomarker zu identifizieren, wenden wir einen kombinierten genetischen, epigenetischen und Genexpressions-Ansatz an, um der multifaktoriellen Ätiologie suizidalen Verhaltens gerecht zu werden. Wir planen detaillierte phänotypische Informationen (inklusive drei validierter Suizidalitätsfragebögen), Blutproben (für genetische, epigenetische und Genexpressions-Analysen), und Serumproben (für die Untersuchung von Protein-Spiegeln) von 840 Patienten/innen mit affektiver Erkrankung, sowohl Major Depression (MDD, ca. 420 Patienten/innen) als auch Bipolar Affektive Erkrankung (BPD, ca. 420 Patienten/innen), zu sammeln. Die Sammlung wird an der "Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie" der Medizinischen Universität Wien und am "Landesklinikum Donauregion Tulln" in Niederösterreich erfolgen. Während einige frühere Untersuchungen zu suizidalem Verhalten Patienten/innen mit Suizidversuchen und gesunden Kontrollen verglichen haben, entschieden wir uns stattdessen Patienten/innen mit affektiver Erkrankung zu untersuchen und bei diesen solche mit und ohne suizidalem Verhalten zu vergleichen. Dieser Ansatz erlaubt uns Risikogene für suizidales Verhalten zu identifizieren, und nicht solche die das Risiko für affektive Erkrankungen vermitteln. Da wir nicht die statistische Power für hypothesenfreie genomweite Assoziationsanalysen haben, werden wir stattdessen, basierend auf gefundenen Assoziationen mit suizidalem Verhalten, eine Auswahl von serotonergen, neurotrophen, noradrenergen und HPA-Achse Kandidatengene untersuchen. Darüber hinaus wird das Sample für zukünftige groß angelegte Assoziationsstudien (inklusive genomweite Assoziation und Sequenzierungsstudien der nächsten Generation), welche die Genetik und Epigenetik suizidalen Verhaltens untersuchen, im Rahmen von nationalen und internationalen Kollaborationen zur Verfügung gestellt. In einer zweiten Stufe (nicht Teil dieses Projektantrages) werden wir jährliche Telefoninterviews über einen Zeitraum von 10 Jahren durchführen, um aktualisierte Informationen über psychische Gesundheit und suizidales Verhaltens zu erhalten. Da sich ein Teil der Patienten/innen möglicherweise suizidiert haben könnte, wären detaillierte Daten zur Genetik und Epigenetik von vollendetem Suizid erhebbar.

Die Wiener Studie zur Genetik von Suizidalität bei affektiven Erkrankungen (VieSAD) untersucht suizidales Verhalten in PatientInnen mit affektiver Störung. Während vorausgehende Studien nicht darauf ausgelegt waren primär Suizidalität zu untersuchen, ist die detaillierte Definition von suizidalem Verhalten die vorrangige Stärke dieser Studie. Weiters wurden unter anderem Daten bezüglich Lebensereignissen und Kindheitstraumata erhoben, wodurch deren Einfluss auf suizidales Verhalten abhängig vom individuellen Genotyp untersucht werden kann. Im Rahmen des Projektes wurden Blutproben und ausführliche diagnostische Informationen von 846 Patienten mit affektiver Störung (Unipolare Depression und Bipolar Affektive Störung) erhoben. Circa zwei Drittel der PatientInnen waren Frauen (65.6%), 34.4% waren Männer. Unter der Verwendung von sechs unterschiedlichen Fragebögen wurden aktuelles Suizidrisiko und lebenslange Suizidalität erhoben, und in sechs Kategorien suizidalen Verhaltens unterteilt, wodurch sowohl dimensionale (Ausmaß des Suizidrisikos) und kategoriale (z.B. Suizidversuch ja/nein, Suizidrisiko ja/nein) Analysen ermöglicht wurden. Wir untersuchten unter anderem den Einfluss von Kindheitstraumata auf Suizidversuche in PatientInnen mit affektiver Störung (Bernegger et al. 2015), wobei Frauen mit Suizidversuchen signifikant mehr (p<0.001) Kindheitstraumata als nicht-suizidale Kontrollen hatten. Weiters hatten Frauen mit selbstverletzendem Verhalten signifikant mehr (p<0.001) Kindheitstraumata in der Vorgeschichte. Im Gegensatz hierzu wurden diese Assoziationen nicht bei Männern gefunden. Das COMT (Catecholamine-O-Methyltransferase) Gen trägt zur Entstehung von neuropsychiatrischen Krankheiten wie Depression bei. Wir fanden signifikante Assoziationen mit Suizidversuchen (p=0.003) (Bernegger et al. 2017) und Schweregrad des suizidalen Verhaltens (Schosser et al., in Vorbereitung). Weiters zeigte sich eine signifikant verminderte COMT Genexpression in Frauen, hingegen eine erhöhte Oxytocin Genexpression bei Frauen mit Suizidgedanken (Kienesberger et al., in Vorbereitung). Nachdem die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse (HPA-Achse) eng in die Entstehung von affektiven Erkrankungen involviert ist, untersuchten wir weiters u.a. das CRHR1 (Corticotropin-Releasing Hormon Rezeptor 1) Gen, fanden jedoch keine Assoziation mit früheren Suizidversuchen. Bei affektiv Erkrankten mit Kindheitstraumata in der Vorgeschichte zeigte sich in Gen-Umwelt-Interaktionsanalysen hingegen eine Assoziation von CRHR1 Polymorphismen und Suizidversuchen (Ludwig et al. 2018).

Forschungsstätte(n)
  • Zentrum für Seelische Gesundheit Leopoldau (BBRZ-Med) - 50%
  • Medizinische Universität Wien - 50%
Nationale Projektbeteiligte
  • Alexandra Schosser, Zentrum für Seelische Gesundheit Leopoldau (BBRZ-Med) , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Rudolf Uher, Dalhousie University - Kanada
  • Anne E. Farmer, King´s College London - Vereinigtes Königreich
  • Cathryn Lewis, King´s College London - Vereinigtes Königreich
  • Ian Craig, King´s College London - Vereinigtes Königreich
  • Peter Mcguffin, King´s College London - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 52 Zitationen
  • 3 Publikationen
Publikationen
  • 2018
    Titel The Impact of COMT and Childhood Maltreatment on Suicidal Behaviour in Affective Disorders
    DOI 10.1038/s41598-017-19040-z
    Typ Journal Article
    Autor Bernegger A
    Journal Scientific Reports
    Seiten 692
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Influence of Sex on Suicidal Phenotypes in Affective Disorder Patients with Traumatic Childhood Experiences
    DOI 10.1371/journal.pone.0137763
    Typ Journal Article
    Autor Bernegger A
    Journal PLOS ONE
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Influence of CRHR1 Polymorphisms and Childhood Abuse on Suicide Attempts in Affective Disorders: A GxE Approach
    DOI 10.3389/fpsyt.2018.00165
    Typ Journal Article
    Autor Ludwig B
    Journal Frontiers in Psychiatry
    Seiten 165
    Link Publikation

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