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Immun Antwort auf Orthohantaviren

Immune response to orthohantaviruses

Stefan Hatzl (ORCID: 0000-0001-6266-0512)
  • Grant-DOI 10.55776/J4737
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 06.07.2023
  • Projektende 05.01.2025
  • Bewilligungssumme 93.750 €

Wissenschaftsdisziplinen

Gesundheitswissenschaften (60%); Klinische Medizin (10%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (30%)

Keywords

    Neutralizing Antibody, Antigenic Epitopes, Hantavirus, Immune Response, Monoclonal Antibody

Abstract Endbericht

Es ist ein Szenario, das sich wohl in vielen Haushalten abspielt: Gartenhütten werden frühlingsfit gemacht, Gärten umgegraben, Abstellplätze entrümpelt. Solche Arbeiten wirbeln Staub auf und dieser Staub kann ein Virus übertragen, das sich seit den 1990er-Jahren vor allem in der Steiermark ausbreitet: das Puumala Virus. Es gehört zur Gruppe der Hantaviren und verbreitet sich über einen Nager, der sich nicht nur in Wald und Wiese, sondern auch auf Dachböden, in Scheunen oder Hütten herumtreibt: die Rötelmaus. Über ihren Kot und Urin scheidet sie das Virus aus, das im Staub bis zu zwei Wochen infektiös bleibt und das der Mensch einatmen kann. Die Steiermark ist der Hotspot für Puumala-Infektionen in Österreich, Etwa 90 Prozent der Erkrankungen treten in der Steiermark auf, vereinzelte Fälle gibt es auch in Kärnten und im Burgenland. In normalen Jahren sind es im Durchschnitt 25 Fälle in Österreich es gab aber auch Ausreißerjahre, in denen mehr als 200 Erkrankungsfälle auftraten. Das scheint auf den ersten Blick nicht viel heimtückisch ist jedoch, dass die Erkrankung in manchen Fällen sehr schwer verlaufen kann. Die Bandbreite der Erkrankungsformen reicht von einem banalen grippalen Infekt bis hin zu einer lebensbedrohlichen Infektion, die viele Organe des Körpers betreffen kann. Ähnlich wie schwere Verlaufsformen der Grippe oder von Covid-19 kann das Virus die Lunge, das Gehirn oder die Niere angreifen und Betroffene auf die Intensivstation bringen. Bis zu vier Prozent der Infektion enden tödlich. Warum es wenige so schwer trifft, wird im Rahmen des Forschungsprojektes Immun Response gegen Orthohantaviren geklärt. Im Rahmen dieses Projektes soll gemeinsam mit dem Virologen Florian Krammer, der ein Forschungslabor an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York City leitet, an einer spezifischen Therapie und Impfung gegen diese Viren geforscht werden. Grundlage dieser spezifischen Therapie und Impfungen ist immer einen gut passenden Antikörper gegen das Virus zu finden. Diese Antikörpersuche ist einer der zentralen Punkte des im Rahmen des durch den FWF Schrödinger geförderten Projektes.

Frühling in der Steiermark - Gartenarbeiten beginnen, Hütten werden entrümpelt, Staub wirbelt auf. Was viele nicht wissen: Genau dieser Staub kann ein gefährliches Virus übertragen - das Puumala-Virus. Es gehört zur Familie der Hantaviren und wird durch die Rötelmaus verbreitet, die sich in Wald, Wiesen, aber auch in Schuppen und Dachböden aufhält. Über Kot und Urin der Tiere gelangt das Virus in die Umwelt und kann dort bis zu zwei Wochen infektiös bleiben. Wird dieser Staub eingeatmet, kann es zu einer Infektion kommen. Die Steiermark ist in Österreich der Hotspot für Infektionen mit dem Puumala-Virus - etwa 90 Prozent der Fälle treten hier auf. Während die Zahl der jährlichen Erkrankungen im Durchschnitt bei etwa 25 liegt, gab es in Ausreißerjahren auch über 200 gemeldete Fälle. Die Infektion verläuft oft mild, kann in Einzelfällen jedoch schwere bis lebensbedrohliche Komplikationen verursachen. Organe wie Lunge, Gehirn oder Nieren können betroffen sein - ähnlich wie bei schweren Verläufen von Influenza oder COVID-19. Die Sterblichkeit liegt bei bis zu vier Prozent. Warum manche Menschen schwerer erkranken als andere, ist eine der zentralen Fragen, denen dieses Projekt nachgeht. Ziel der vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Forschung ist es, die Immunantwort gegen das Puumala-Virus genauer zu verstehen. Gemeinsam mit dem renommierten Virologen Florian Krammer vom Mount Sinai Hospital in New York werden die Antikörperreaktionen infizierter Patient:innen untersucht. In einer klinischen Studie wurden Blutproben von 23 Patient:innen zu vier verschiedenen Zeitpunkten der Erkrankung gesammelt - von der akuten Phase bis hin zur späten Genesung. Die Ergebnisse zeigen: Bereits während der Erkrankung bildet das Immunsystem wirksame Antikörper gegen das Virus. Interessanterweise entstehen Monate nach der Infektion zusätzlich sogenannte Kreuzantikörper, die auch andere, teils gefährlichere Hantavirus-Typen erkennen können. Diese Erkenntnisse sind ein wichtiger Schritt in Richtung Entwicklung einer gezielten Therapie und möglicher Impfstoffe gegen Hantaviren. Insbesondere die später auftretenden, breit wirksamen Antikörper bieten Ansatzpunkte für die Herstellung therapeutischer monoklonaler Antikörper - also hochspezifischer Medikamente gegen das Virus. Gleichzeitig zeigen Veränderungen in bestimmten Antikörperklassen, dass Virusbestandteile lange im Körper verbleiben - ein Hinweis, der künftig für Diagnose und Behandlung entscheidend sein könnte. Mit dem Projekt wird nicht nur die Forschung an einem bislang wenig beachteten Virus vorangetrieben, sondern ein möglicher Weg zu wirksamer Prävention und Therapie aufgezeigt - direkt aus der Steiermark, mit internationaler Zusammenarbeit.

Forschungsstätte(n)
  • Icahn School of Medicine at Mount Sinai - 100%

Research Output

  • 10 Zitationen
  • 3 Publikationen
Publikationen
  • 2024
    Titel Early Release - Invasive Pulmonary Aspergillosis in Critically Ill Patients with Hantavirus Infection, Austria - Volume 30, Number 6—June 2024 - Emerging Infectious Diseases journal - CDC
    DOI 10.3201/eid3006.231720
    Typ Journal Article
    Autor Hatzl S
    Journal Emerging Infectious Diseases
    Seiten 1275-1278
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Ruxolitinib, IV Immunoglobulin, and High-Dose Glucocorticoids for Critically Ill Adults With Secondary Hemophagocytic Lymphohistiocytosis: A Single-Center Observational Pilot Study
    DOI 10.1097/cce.0000000000001046
    Typ Journal Article
    Autor Scholz L
    Journal Critical Care Explorations
    Link Publikation
  • 2025
    Titel Cross-binding antibodies capable of neutralizing diverse orthohantaviruses are produced in response to Puumala virus infection
    DOI 10.1101/2025.03.04.25323331
    Typ Preprint
    Autor Clark J
    Seiten 2025.03.04.25323331
    Link Publikation

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