Bildgebung für die Operationsplanung von Aortenaneurysmen
Prospective Assessment of CT, MR, and Conventional Angiography for Improved Accurary of Surgical Planning for the Treatment of Abdominal Aortic Aneurysm
Wissenschaftsdisziplinen
Klinische Medizin (100%)
Keywords
-
COMPUTED TOMOGRAPHY,
MAGNETIC RESONANCE IMAGING,
ANGIOGRAPHY,
ABDOMINAL AORTIC ANEURYSM,
SURGERY
Ziel der Studie ist es (1) zu vergleichen, wie genau die CT-Angiographie, die MR-Angiographie und die konventionelle Angiographie die Ausdehnung abdomineller Aortenaneurysmen sowie assoziierte okklusive Arterienveränderungen der Aorta und ihrer Äste darstellen können. (2) Weiters soll der Einfluß der präoperativen Bildgebung auf die Wahl den Operationsplans und den Operationsergebnis bestimmt werden. In die Studie eingeschlossen werden alle Patienten mit abdominellen Aortenaneurysmen der Gefäßchirurgischen Abteilung der Universität Stanford. Nach genauer klinischer Abklärung wird bei den Patienten eine CT-Angiographie, eine MR- Angiographie und eine konventionelle Angiographie durchgeführt. Die Behandlung der Patienten erfolgt je nach Befunden entweder durch (1) chirurgische Rekonstruktion der Aorta, durch (2) endovaskuläre Stent-graft Implantation oder aber durch (3) ein Aufschieben der Therapie. Ausgewertet und verglichen wird die Genauigkeit, mit welcher die bildgebenden Verfahren die pathologischen Veränderungen an der Aorta und ihren Ästen nachweisen können, wobei der Operationssitus die Referenzmethode ist. Weiters erfolgt ein Vergleich von Operationsplänen, die ausschließlich auf klinischen (und sonographischen) Informationen beruhen, mit den Operationsplänen, die unter Zuhilfenahme der o.g. bildgebenden Verfahren erstellt wurden. So kann der Einfluß der verschiedenen Verfahren auf den tatsächlich ausgeführten Operationsplan bestimmt werden. Die Ergebnisse dieser Studie sollten in der Lage sein, den Einsatz moderner bildgebender Verfahren für die Operationsplanung von abdominellen Aortenaneurysmen zu optimieren. Damit könnte eine Reduktion der perioperativen chirurgischen und anästhesiologischen Morbidität sowie der damit verbundenen Kosten erreicht werden.
- University of Stanford - 100%
- Medizinische Universität Wien - 10%