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Die Netzwerkorganisation: Arbeitsteilung und Koordination in interorganisationalen Netzwerken

Die Netzwerkorganisation: Arbeitsteilung und Koordination in interorganisationalen Netzwerken

Robert Bauer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/J1714
  • Förderprogramm Erwin Schrödinger
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.1998
  • Projektende 30.11.1999
  • Bewilligungssumme 26.162 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Wirtschaftswissenschaften (100%)

Keywords

    NETWORK ORGANIZATION, INTERORGANIZATIONAL NETWORK, COLLABORATIVE ADVANTAGE, CONTIGENCY THEORY, INCOMMENSURABILITY

Abstract

Untersucht werden Organisationsformen, die wie ein Betrieb wirken, weil sie ein integriertes ganzheitliches Produkt (bzw. Leistung) anbieten, die aber als kooperatives Netzwerk unterschiedlicher, rechtlich und organisatorisch selbständiger, obgleich wirtschaftlich voneinander abhängiger, Unternehmen strukturiert sind. Paradebeispiel war die Autoindustrie; mittlerweile sind Netzwerkorganisationen in der industriellen Produktion und zunehmend im Dienstleistungsbereich verbreitet. Die Wirksamkeit dieser Struktur ergibt sich (a) aus den Effektivitätsvorteilen ihrer - verglichen mit großen, hierarchisch integrierten Unternehmen - klar (durch-) organisierten, hoch spezialisierten und über eigene Kultur verfügenden (Teil-) Organisationen. Dazu kommt, daß (b) interorganisationale Beziehungen entwickelt werden, die eine höhere Koordinationsleistung erzielen, weil die bekannten innerbetrieblichen Organisationsinstrumente auch im zwischenbetrieblichen eingesetzt, aber zusätzlich noch ergänzt werden, um Elemente der inter(organisations)kulturellen Kommunikation und des an Marktpreisen orientierten Tausches. Schließlich erhöht (c) die Abwesenheit zentraler Koordination auf Netzwerkebene im allgemeinen Fall die Effektivität der Netzwerkorganisation, wogegen zentrale Organisationseinheiten (zentrale Dienstleister oder fokale Unternehmen) nur unter spezifischen angebbaren Bedingungen funktional sind. Dieses differenzbetonte, pluralistische Strukturmodell hat Implikationen für die praktische Gestaltung von Netzwerkorganisationen aber auch weitreichende Konsequenzen für die Organisationsforschung, insofern es anstatt auf orthodox universalistischen Rationalitätsauffassung auf einer pluralen Konzeption von Vernunft beruht.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Linz - 10%
  • University of Toronto - 100%

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