Die Bedeutung supramolekularer Chemie hat in den letzten Jahren aufgrund breiter Anwendungsmöglichkeiten in
bezug auf neue Technologien im nanoskalaren Bereich enorm zugenommen. Aktuelle Arbeitsgebiete der
supramolekularen Chemie umfassen die Entwicklung von Flüssigkristallen, organischer Halbleiter, Leiter und
Supraleiter, das Gebiet der "Molekularen Elektronik" und supramolekularer Katalysatoren.
Supramolekulare Nanosysteme bestehen aus organisierten komplexen Einheiten, die durch nichtkovalente Kräfte
zusammengehalten werden. Koordinative Chemie zwischen Übergangsmetallen und geeigneten geometrisch exakt
definierten "Bauteilen" erlaubt auf einfache Weise das Design neuer dreidimensionaler Supramoleküle mit
maßgeschneiderter Form, Größe, strukturdeterminierten Eigenschaften und Funktionalitäten.