Zentrale und periphere Pulmonalarterienembolien sind in Industrieländern eine häufige Morbiditäts- und
Mortalitätsursache. Derzeit stellen aus methodischen Gründen weder die Pulmonalarterienangiographie, die
Computertomographie noch die Lungenszintigraphie optimale Verfahren in der Diagnostik der Lungenarterien dar.
Das geplante Forschungsprojekt umfaßt die Beurteilung zentral und peripherer Lungenembolien mittels
kontrastverstärkter Magnetresonanzangiographie (KVMRA).
Ziel dieser Studie ist es mittels spezieller MR-Sequenzen und durch MR-Angiographie periphere
Pulmonalembolien zu erkennen und eine neue, nicht-invasive Methode zur morphologischen und funktionellen
Beurteilung der Pulmonalarterienembolie zu etablieren.
Die KVMRA ermöglicht eine qualitativ und diagnostisch hochwertige angiographische Darstellung ausgedehnter
Gefäßterritorien in 20-40 sec. In Zukunft könnte sich diese Technik wegen Erlangen eines Hochkontrastes, der
Schnelligkeit und der unterdrückten Suszeptibilitätsproblematik als geeignetes Verfahren zum Ausschluß von
Pulmonalarterienembolien anbieten.