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Die Ökologie geographischer Parthenogenese bei alpinen Pflanzen

The ecology of geographical parthenogenesis in alpine plants

Stefan Dullinger (ORCID: 0000-0003-3919-0887)
  • Grant-DOI 10.55776/I1189
  • Förderprogramm Einzelprojekte International
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2013
  • Projektende 30.04.2016
  • Bewilligungssumme 184.868 €

DACH: Österreich - Deutschland - Schweiz

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    Alps, Asexual Reproduction, Biogeography, Ecology, Flowering Plants, Modelling

Abstract Endbericht

Asexuelle Organismen weisen im Vergleich zu ihren sexuellen Verwandten größere Verbreitungsgebiete und eine Tendenz zu höheren Lagen und nördlichen Breiten auf. Dieses Phänomen namens "Geographische Parthenogenese" steht im Widerspruch zur Dominanz der sexuellen Fortpflanzung bei Tieren und Pflanzen. Die Fähigkeit, verschiedene ökologische Nischen zu besetzen, könnte einen Selektionsvorteil für asexuelle Organismen bewirken: eine hohe Diversität an spezialisierten Genotypen würde eine bessere Nutzung der Gesamt-Resourcen ermöglichen (The Frozen Niche Variation Model). Asexuelle können dadurch das potentielle Areal besser ausfüllen als sexuelle Populationen. Zusätzlich könnten kalte Klimate das Fortpflanzungsverhalten und die quantitative Expression von Apomixis direkt beeinflussen. Diese Hypothesen werden in mitteleuropäischen Hochgebirgen am Modellsystem Ranunculus kuepferi umfassend getestet. Nischendifferenzierung, ökologische Amplitude von sexuellen und asexuellen Populationen sowie das Ausmaß von fakultativer Apomixis in natürlichen Populationen sowie Keimungsversuche dienen der Evaluierung des "Frozen Niche Variation Models". Die Auswirkungen von verschiedenen Temperaturen auf die Expression von Apomixis werden experimentell getestet. Modellierungsansätze werden zur Feststellung von Nischendifferenzierung ebenso eingesetzt wie für die Klärung der Frage, inwieweit sexuelle und asexuelle Pflanzen ihr potentielles Verbreitungsgebiet tatsächlich ausfüllen. Die Ergebnisse werden die Entwicklung eines umfassenden evolutionären Modells für Geographische Parthenogenese ermöglichen.

Der Begriff Geographische Parthenogenese bezeichnet das Phänomen, dass asexuelle Tier- und Pflanzenarten im Vergleich zu ihren sexuellen Verwandten größere geographische Verbreitungsgebiete besitzen. Dieses häufige Muster steht im Widerspruch zur Dominanz der sexuellen Fortpflanzung bei Tieren und Pflanzen, seine Ursachen sind umstritten. Verschiedene Hypothesen betonen unter anderem eine Erweiterung der ökologischen Nische, die Vorteile von uniparentaler Reproduktion für Migrationsprozesse oder mögliche Konkurrenzvorteile der asexuellen, meistens polyploiden Organismen als entscheidende Faktoren. Eine vergleichende Evaluierung dieser alternativen Erklärungen fehlt allerdings. In diesem Projekt wurde eine solche vergleichende Evaluierung am Beispiel einer alpinen Pflanzenart, dem Wegerich-Hahnefuß, Ranunculus kuepferi versucht. Ranunculus kuepferi zeigt ausgeprägte Geographische Parthenogenese: Diploide sexuelle Populationen sind auf den äußersten Südwesten der Alpen beschränkt, wo die Art auch die letzte Eiszeit überdauert hat. Tetraploide, asexuelle Populationen, die erst nacheiszeitlich aus Hybridisierung vormals räumlich getrennter diploider Populationen entstanden sind, haben fast den gesamten Alpenraum besiedelt. Unsere Untersuchungen kombinieren Felderhebungen (zur Charakterisierung der ökologischen Nischen der beiden Zytotypen, zur Erhebung ihrer Konkurrenzkraft und zur Messung verschiedener funktioneller und demographischer Eigenschaften) mit statistischer Modellierung und Simulation der Holozänen Ausbreitungsdynamik der beiden Zytotypen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich ihre Konkurrenkraft in Koexistenz mit anderen Arten der alpinen Flora nicht unterscheidet. Ihre ökologische Einnischung ist dagegen tatsächlich verschieden. Die Nische des asexuellen, tetraploiden Zytotypes ist zwar nicht breiter, sie hat sich aber in Richtung kühlerer Temperaturen verschoben. Unsere Simulationen suggerieren allerdings, dass diese Nischenverschiebung alleine den größeren Ausbreitungserfolg des tetraploiden Zytotyps nicht erklären kann. Vielmehr scheint sie nur die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen zu haben: die weitergehende Toleranz gegenüber kalten Temperaturen hat die Migration durch die hohen Alpenteile im südwestlichen Alpenbogen erleichtert, ohne den Wechsel zu einem uniparentalen Reproduktionsmodus wäre eine Überwindung dieser Barriere aber trotzdem kaum möglich gewesen. Zusammenfassend legen diese Ergebnisse nahe, dass Geographische Parthenogenese ein multi-kausales Phänomen ist. Insbesondere die Kombination von ökologischer Toleranz gegenüber extremen Bedingungen und erhöhter räumlicher Mobilität durch Unabhängigkeit von Reproduktionspartnern dürften in vielen Fällen die rasche(re) Ausbreitung von asexuellen Sippen in kühlere, ehemals vergletscherte Gebiete ermöglicht haben. In einer Ergänzungsstudie hat sich unser Projekt außerdem mit der Rolle beschäftigt, die der Reproduktionsmodus von Pflanzen für biologische Invasionen spielt. Pflanzen, die vom Menschen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verschleppt werden, besetzen in ihren adventiven Arealen oft andere ökologische Nischen. Die Ursachen für dieses Phänomen sind unklar, rasche evolutive Anpassung an geänderte Verhältnisse wird diskutiert. Sollte diese Erklärung zutreffen, wären asexuelle Pflanzen im Nachteil, da ihre geringere genetische Diversität und das Fehlen von Rekombination die evolutive Flexibilität reduzieren dürfte. In unserer Ergänzungsstudie haben wir 13 kongenerische Artenpaare bezüglich solcher Nischenverschiebungen untersucht. Wir konnten zeigen, dass sie tatsächlich ein häufiges Phänomen darstellen, aber bei sexuellen Arten nicht stärker ausgeprägt sind als bei asexuellen. Wir schließen daraus, dass evolutive Anpassung für Nischenverschiebungen invasiver Arten eine untergeordnete Rolle spielt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Elvira Hörandl, Georg-August-Universität Göttingen - Deutschland

Research Output

  • 283 Zitationen
  • 10 Publikationen
Publikationen
  • 2015
    Titel Correlations of polyploidy and apomixis with altitude and environmental gradients in the alpine plant species Ranunculus kuepferi.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Hörandl E Et Al
    Konferenz Bredemeier, M (ed), 45th Annual Meeting of the Ecological Society of Germany, Austria and Switzerland. 31. August - 4. September 2015, Göttingen, Germany
  • 2015
    Titel A matter of scale: apparent niche differentiation of diploid and tetraploid plants may depend on extent and grain of analysis
    DOI 10.1111/jbi.12663
    Typ Journal Article
    Autor Kirchheimer B
    Journal Journal of Biogeography
    Seiten 716-726
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Correlations of polyploidy and apomixis with elevation and associated environmental gradients in an alpine plant
    DOI 10.1093/aobpla/plw064
    Typ Journal Article
    Autor Schinkel C
    Journal AoB PLANTS
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Niche dynamics of alien species do not differ among sexual and apomictic flowering plants
    DOI 10.1111/nph.13694
    Typ Journal Article
    Autor Dellinger A
    Journal New Phytologist
    Seiten 1313-1323
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Effects of cold treatments on fitness and mode of reproduction in the diploid and polyploid alpine plant Ranunculus kuepferi (Ranunculaceae)
    DOI 10.1093/aob/mcy017
    Typ Journal Article
    Autor Klatt S
    Journal Annals of Botany
    Seiten 1287-1298
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Reconstructing geographical parthenogenesis: effects of niche differentiation and reproductive mode on Holocene range expansion of an alpine plant
    DOI 10.1111/ele.12908
    Typ Journal Article
    Autor Kirchheimer B
    Journal Ecology Letters
    Seiten 392-401
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Epigenetic Patterns and Geographical Parthenogenesis in the Alpine Plant Species Ranunculus kuepferi (Ranunculaceae)
    DOI 10.3390/ijms21093318
    Typ Journal Article
    Autor Schinkel C
    Journal International Journal of Molecular Sciences
    Seiten 3318
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Niche differentiation in di- and tetraploid plants based on environmental niche modelling at macro- and micro-environmental scales.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Dullinger S Et Al
    Konferenz Chytrý, M, Zelený, D & Hettenbergerová, E (eds). Understanding broad scale vegetation patterns. 58th Symposium of the International Association of Vegetation Science: 19.-24. July 2015, Masaryk University, Brno, Czech Republic
  • 2015
    Titel Complex patterns of niche differentiation in sexual and asexual plants: a case study on Ranunculus kuepferi.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Dullinger S Et Al
    Konferenz Bredemeier, M (ed). Abstractbook? 45th Annual Meeting of the Ecological Society of Germany, Austria and Switzerland. 31. August - 4. September 2015, Göttingen, Germany
  • 2014
    Titel Reproductive strategies of the alpine apomictic plant Ranunculus kuepferi under different ecological conditions.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Hörandl E Et Al
    Konferenz BioDivEVo 15th Annual Meeting of the Society of Biological Systematics (GfBS). 24.-27. March 2014, Dresden, Germany

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