Assigment of Taxing Rights (Source Taxation vrsus Residence Taxation; Double Non-Taxation)
Assigment of Taxing Rights (Source Taxation vrsus Residence Taxation; Double Non-Taxation)
Wissenschaftsdisziplinen
Rechtswissenschaften (100%)
Keywords
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Income Tax,
Trade Liberalization,
Unemployment
Probleme der internationalen Besteuerung geraten immer stärker ins Blickfeld der Entscheidungsträger von Wirtschaft und Gesellschaft. Infolge der Globalisierung und der zunehmenden Verflechtung der Volkswirtschaften kommt es immer häufiger zu grenzüberschreitenden Besteuerungsproblemen. Unternehmen, Investoren und Anleger müssen sich daher auf Strategien zur Vermeidung doppelter oder mehrfacher Besteuerung bei grenzüberschreitenden Aktivitäten einstellen, um durch den Schritt über die Grenze nicht "bestraft" zu werden. Die Staaten wiederum müssen, wenn sie attraktive Wirtschaftsstandorte sein wollen, versuchen, auch das steuerliche Umfeld entsprechend zu gestalten. Um aber einen ruinösen Steuerwettbewerb zwischen den einzelnen Staaten zu vermeiden, zeichnet sich zunehmend eine Koordinierung der nationalen Steuersysteme ab. Im Mittelpunkt des SFB steht die Internationale Steuerkoordinierung innerhalb der EU. Die Beteiligung von Wissenschaftler/inne/n, die aus rechtswissenschaftlicher, finanzwissenschaftlicher, volkswirtschaftlicher, betriebswirtschaftlicher und wirtschaftshistorischer Sicht zu steuerlichen Themen an der WU forschen, ermöglicht die kritische Betrachtung vorliegender Konzepte zur Koordinierung der bestehenden Steuersysteme aus verschiedenen Blickwinkeln. Dabei ist insbesondere an die Auswirkungen internationaler Steuerkoordinierung auf die EU-Mitgliedsstaaten unter Budgetaspekten und die Auswirkungen auf die Wirtschaftstreibenden unter Steuerbelastungsaspekten zu denken. Grenzüberschreitende unternehmerische Direktinvestitionen stehen ebenso auf der Agenda wie Einkünfte von mobilen Arbeitnehmern. Einen besonderen Schwerpunkt des Projekts bilden die zwischen den Staaten abgeschlossenen Doppelbesteuerungsabkommen. Das sind Staatsverträge, die den jeweiligen Unterzeichnerstaaten die Besteuerung einer konkreten Situation erlauben oder verbieten. Bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten kann dadurch eine doppelte oder sogar mehrfache Besteuerung von real nur einmal verdienten Einkünften vermieden werden. Diese Abkommen können auch dazu führen, dass Einkünfte unbesteuert bleiben. Der SFB wird untersuchen, inwieweit Doppelbesteuerungsabkommen das Ergebnis von Steuerkoordinierungsbemühungen innerhalb der Europäischen Union beeinflussen. Der SFB soll Antworten auf die Frage geben, ob Steuerharmonisierung, Steuerwettbewerb oder Steuerkoordinierung die "richtige" Strategie für die Besteuerung von grenzüberschreitenden Aktivitäten ist und Vorschläge für Entscheidungsträger ausarbeiten.
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Konsortiumsmitglied (01.01.2008 - 31.03.2012)
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Konsortiumsmitglied (01.01.2008 - 31.03.2012)
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Konsortiumsmitglied (01.12.2003 - 31.03.2012)
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Konsortiumsmitglied (15.12.2003 - 14.12.2007)
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Konsortiumsmitglied (15.12.2003 - 14.12.2007)
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Konsortiumsmitglied (15.12.2003 - 14.01.2008)
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Konsortiumsmitglied (01.01.2008 - 31.03.2012)
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Konsortiumsmitglied (01.12.2003 - 31.03.2012)
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Koordinator:in (15.12.2003 - 14.12.2007)
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Konsortiumsmitglied (01.12.2003 - 31.03.2012)
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Konsortiumsmitglied (01.01.2008 - 31.03.2012)
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Konsortiumsmitglied (15.12.2003 - 14.12.2007)
- Wirtschaftsuniversität Wien
- Erich Pummerer, Universität Innsbruck , nationale:r Kooperationspartner:in
- Joze P. Damijan, University of Ljubljana - Slowenien