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Datum Lines by First Appearances

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Manfred Bietak (ORCID: 0000-0003-2867-8617)
  • Grant-DOI 10.55776/F14
  • Förderprogramm Spezialforschungsbereiche
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.1999
  • Projektende 28.02.2011
  • Bewilligungssumme 20.690.661 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (100%)

Abstract

Der SFB SCIEM 2000 ist eines der umfangreichsten Forschungsvorhaben Österreichs auf dem geisteswissenschaftlichen Gebiet. Es wurde, finanziert durch den FWF und die Österreichische Akademie der Wissenschaften sowie anderen Sponsoren, 1999 begonnen und hat zum Ziel, die regional bis zu 150 Jahre divergierenden Chronologien des östlichen Mittelmeerraumes zu harmonisieren, um für das 2. Jahrtausend solide wissenschaftliche Grundlagen für die Geschichtsforschung zu schaffen. Nach den ersten drei Jahren wurde dieses Forschungsunternehmen von einer Gruppe internationaler Gutachter unter die Lupe genommen und schnitt dabei so gut ab, daß dieses Gremium die Fortführung des Projektes ausdrücklich empfahl. Seit der Einrichtung des SFB SCIEM 2000 hat sich die Konfrontation in der Datierung der Eruption des Thera- Vulkans dramatisch zugespitzt, da eine Gruppe dänischer Forscher au dem Grönlandeis Partikel zutage förderte, deren Spurenelemente eine auffallende Ähnlichkeit mit jener der minoischen Thera-Eruption zeigen. Diese Proben werden durch die Eisstratigraphie um 1650 v.Chr. datiert, während die historische vor allem durch die Ägyptologie getragene Chronologie für einen Ansatz um 1500 v.Chr. spricht. Eine Lösung in dieser Streitfrage ist nicht so bald in Aussicht. In der Zwischenzeit werden im Rahmen dieses Forschungsunternehmens alle Anstrengungen unternommen, eine Synchronschaltung der relativen Chronologien zu erreichen. Durch die weite Verbreitung bestimmter Artefakte, wie z.B. der spätzyprischen Keramik oder spezifischer ägyptischer Gefäße, werden Datumslinien im gesamten ostmediterranen Bereich aufgebaut und so die Relation regionaler Chronologien zueinander festgestellt. Eine "Spezialwaffe" ist das Projekt der vergleichenden Stratigraphie, wobei - ausgehend von ägyptischer Chronologie - anhand der gleichen, immer wiederkehrenden Kombinationen von Handelsobjekten das genaue Verhältnis der Schichten von Grabungsplätzen in Ägypten, Syrien, Israel/Palästina, Anatolien und Zypern zu klären, angestrebt wird. Eine zentrale Bedeutung hat dabei der österreichische Grabungsplatz Tell el-Dabca im östlichen Nildelta - die Hauptstadt der Hyksos und die biblische Ramsesstadt. Dieser Platz war im 2. Jahrtausend v.Chr. eine wichtige Drehscheibe des internationalen Handels. Die vielfältigen Importe aus der Levante, Zypern und der Ägäis zeigen in deutlicher Weise das zeitliche Verhältnis der Exportländer zur ägyptischen Kultur. Es ist daher geboten, die Auswertung dieser wichtigen Ausgrabung nachdrücklich voranzutreiben. Eine andere wichtige Drehscheibe ist die Stadt Aigina, die eine Stratigraphie mit Handelswaren der gesamten Agäis und darüber hinaus aufweist. Das Forschungsvorhaben umfaßt auch umfangreiche naturwissenschaftliche Untersuchungen. So wird einer Chronologie durch Vermessung der Baumringe libanesischer Zedern, die seit dem 4. Jahrtausend v.Chr. nach Ägypten exportiert worden waren, aufgebaut. Es gelang schon in der Ersten Projektphase ein halbes Jahrtausend einer Zedernchronologie zu erstellen, wobei Messungen in amerikanischen, europäischen und ägyptischen Museen durchgeführt wurden. Dafür wurde eine neue, erstmals zerstörungsfreie Meßmethode entwickelt, die in Zukunft noch verfeinert und erweitert werden soll. Weiters wird die Schließung der fehlende Chronologie von ca. 1500 v.Chr. Bis 1500 A.D. angestrebt. Mit Neutronenaktivierungsanalysen werden Bimssteinfunde, die aus gut datierten Grabungsschichten stammen untersucht, um das erste Auftreten von Bimssteinen aus Thera festzustellen. Da Bimsstein im Mittelmeer nicht nur von der Minoischen Eruption stammt, sondern auch auf anderen Ägäischen Inseln große Vorkommen älterer Ausbrüche existieren, wurden von dort auch früher schon Bimse einerseits natürlich erodiert und an den Küsten angespült, aber offensichtlich auch abgebaut und gehandelt. Mit Hilfe der Neutronen-Aktivierungsanalyse kann nun die Herkunft klar bestimmt werden und das erste Auftauchen des Minoischen Santorini-Bimses in den jeweiligen Schichtfolgen kann als Zeitmarke verwendet werden. Zusätzlich wird mit Hilfe von 14C-Datierung eine Basis zur Einordnung in durchgängige Datumslinien angestrebt, wobei hier besonderes Augenmerk auf Methodenverbesserung und Feinkalibrierung der Messungen und daraus gewonnener Daten gelegt wird. In die Forschungen des SFB sind zahlreiche Wissenschafter im In- und Ausland eingebunden, zahlreiche Forschungsinstitutionen aus aller Welt wirken in einem dicht verflochtenen Netzwerk mit. In den nächsten 3 bis 5 Jahren sollen grundlegende Handbücher über die Entwicklung der Typologie der materiellen Kultur des antiken Ägypten und der Levante entstehen und als Standardnachschlagewerk zur Verfügung stehen. Vielfältig sind die Begleiterscheinungen dieses Unternehmens. Studenten und junge Akademiker werden rasch in die internationale Forschungslandschaft integriert - eine der Hauptanforderungen an einen SFB. Forschungsergebnisse wirken stimulierend auf Lehre und Forschung an österreichischen Universitäten, zahlreiche Dissertationen entstehen und berechtigen zur Hoffnung, daß in zahlreichen Disziplinen eine Forschergeneration heranwächst, für die Integration, Zusammenarbeit und Internationalität eine Selbstverständlichkeit ist. Der Spezialforschungsbereich arbeitet nach dem Grundsatz: je internationaler die Forschungsdimension umso bedeutender wird Österreichs Forschung werden.

Konsortium
  • Florens Felten, Universität Salzburg
    Konsortiumsmitglied (01.03.1999 - 28.02.2011)
  • Hermann Hunger, Österreichische Akademie der Wissenschaften
    Konsortiumsmitglied (01.03.1999 - 28.02.2005)
  • Irmgard Hein, Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.03.1999 - 28.02.2011)
  • Manfred Bietak, Österreichische Akademie der Wissenschaften
    Konsortiumsmitglied (01.03.2002 - 28.02.2011)
  • Maria G. Firneis, Universität Graz
    Konsortiumsmitglied (01.03.1999 - 28.02.2005)
  • Max Bichler, Technische Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.03.1999 - 28.02.2011)
  • Otto Cichocki, Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.03.2002 - 28.02.2011)
  • Peter Michael Fischer, Österreichische Akademie der Wissenschaften
    Konsortiumsmitglied (01.03.1999 - 28.02.2002)
  • Peter Stadler, Naturhistorisches Museum Wien
    Konsortiumsmitglied (01.03.1999 - 28.02.2005)
  • Stefan Hiller, Universität Salzburg
    Konsortiumsmitglied (01.03.1999 - 28.02.2002)
  • Walter Kutschera, Universität Wien
    Konsortiumsmitglied (01.03.1999 - 28.02.2011)
Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften

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