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Juristische Kontrafaktik: Eine Methode der kontrastiven Disk

Legal counterfactuals: A method of contrastive discourse analysis

Alexandra Claudia Juster (ORCID: 0000-0003-4415-7539)
  • Grant-DOI 10.55776/ESP507
  • Förderprogramm ESPRIT
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.02.2024
  • Projektende 31.01.2027
  • Bewilligungssumme 316.037 €

Wissenschaftsdisziplinen

Rechtswissenschaften (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    Literature, Law, Discourse, Counterfacts, Fact, Fiction

Abstract

Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Entschlüsselung des Rechtsdiskurses in zeitgenössischer Literatur, der kontrafaktisch dem realen Rechtsdiskurs des Juristen gegenübergestellt wird. Damit zielt die Forschungsarbeit darauf ab, einerseits, interdisziplinäre Zusammenhänge und mögliche Nahverhältnisse zwischen Recht und Literatur zu verdeutlichen und, andererseits, das Verfahren der kontrafaktischen Untersuchung auf die Eigenheiten der juristisch-literarischen Analyse auszuweiten. Zu diesem Zweck soll der Diskurs mit Bezug auf unterschiedliche Rechtsgebiete (Gewohnheitsrecht, Strafrecht, Asylrecht, Verwaltungsrecht, Fehderecht, talmudisches Recht) vergleichend in moderner Literatur untersucht werden. Als illustrative Basiswerke werden dabei La décision (2022) sowie Repenti (2017) der Franzosen Karine Tuil und Claude Chossat, Unorthodox (2017) und Ohrfeige (2016) der in Deutschland lebenden Amerikanerin Deborah Feldman sowie des Irakers Abbas Khider, Herida Duro (2019) des Deutschen Michael Roes und Il Saltozoppo (2015) des Italieners Gioacchino Criaco herangezogen. Anhand dieser vergleichenden und grenzüberschreitenden literarischen Auswahl soll, einerseits, die in der bisherigen Forschung dominante Beschäftigung mit dem strafrechtlichen Stoff zumeist Straf- und Schauprozesse, Straffälle, kriminelle Figuren, usw. durch die Erweiterung der Forschung auf weitere Rechtsgebiete bereichert und ergänzt und, andererseits, ein wiederholbares Verfahren der kontrastiven Diskursforschung erprobt werden. Bezweckt wird die Entwicklung eines methodischen Vorgehens, das in der Folge beliebig auf interdisziplinäre Untersuchungen, die Recht und Literatur implizieren, angewendet werden kann. Diese verdeutlichende Gegenüberstellung des Rechtsdiskurses in Literatur zum realen juristischen Diskurs beruht auf der Methode der juristischen Kontrafaktik, die als detektivisch-induktive Annäherung an literarische Texte zu verstehen ist, mit dem Ziel, rechtsrelevante Indizien zu verdeutlichen: Nach einem ersten Schritt der Textentschlüsselung erfolgt, in einem zweiten Schritt, die Herauslösung des dazu korrespondierenden realen Rechtsdiskurses, der, in einem dritten Schritt, dem diegetischen Rechtsdiskurs gegenübergestellt wird. Literatur und Recht kommen so ins gemeinsame Gespräch, indem der Grad der Divergenz zwischen literarischer fiktionaler Variation und tatsächlicher rechtlicher Faktizität bewertet wird. Für die Rezipienten und Nichtjuristen liefert die Methode der juristischen Kontrafaktik eine profundere Einsicht in rechtliche Verweise und Indizien im literarischen Text, die zu einem besseren Verständnis des realweltlichen Rechts verhilft. Ebenso wird dem Juristen die literarische Behandlung und Auslegung von Rechtsthemen aus einer neuen Perspektive eröffnet. Die Annäherung zwischen Laien und Experten beider Disziplinen soll auf diese Weise die Vertiefung der interdisziplinären Verständigung und Forschung zwischen Literatur und Recht ermöglichen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Sebastian Donat, Universität Innsbruck , Mentor:in

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