Vienna Graduate School of Finance
Vienna Graduate School of Finance
Wissenschaftsdisziplinen
Wirtschaftswissenschaften (100%)
Keywords
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Vienna Graduate School of Finance (VGSF),
Financial Economics,
Research,
Ph.D. Education
Die Vienna Graduate School of Finance untersucht, wie das Finanzsystem die Widerstandsfähigkeit der menschlichen Entwicklung angesichts existenzieller Risiken wie Klimawandel, Pandemien und geopolitische Krisen stärken kann. Finanzmärkte spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie die Umverteilung von Kapital zur Minderung dieser Risiken ermöglichen müssen. Unsere Forschung konzentriert sich darauf, wie diese Risiken die Wertpapierpreise, die Kapitalkosten von Unternehmen, Investitions- und Beschäftigungsentscheidungen sowie die Stabilität des Finanzsystems insgesamt beeinflussen. Wir streben danach, die Schlüsselfaktoren zu identifizieren, die die Anfälligkeit eines Unternehmens für solche Risiken bestimmen. Kritische Faktoren umfassen Verschuldungsgrad, Laufzeiten von Schulden und Liquiditätsreserven. Unsere Analyse untersucht, wie diese Merkmale die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens gegenüber Katastrophen beeinflussen. Darüber hinaus erforschen wir die Dauer der Auswirkungen spezifischer Risikenwie Dürren, Waldbrände oder Überschwemmungenauf Aktienkurse, die Kapitalkosten von Unternehmen und die Stabilität des Bankensektors. Die traditionelle Finanztheorie geht davon aus, dass die Preise von Wertpapieren ausschließlich durch den Barwert der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme bestimmt werden. Diese Sichtweise wird zunehmend aufgrund von empirischer Evidenz, dass Haushalte, Institutionen und Unternehmensleiter auch ethische und soziale Faktoren in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen, hinterfragt. Der Einfluss dieser sozialen Präferenzen auf reale Wirtschaft ist Gegenstand anhaltender Debatten. Infolgedessen befassen sich mehrere unserer Projekte damit, wie soziale Präferenzen den Übergang zu einer grünen Wirtschaft gestalten, wobei der Fokus auf der Erforschung der Mechanismen liegt, durch die die sozialen Werte der Investoren das Verhalten von Unternehmen beeinflussen. Existentielle Risiken können Bankzusammenbrüche auslösen, die schwerwiegende wirtschaftliche und soziale Folgen nach sich ziehen. Eine zentrale Lehre aus der Finanzkrise 2007-2009 ist, dass die üblichen Insolvenzverfahren für Banken unzureichend sind. Daher bewertet unsere Forschung die Kosten und Nutzen verschiedener Regime zur Abwicklung von Bankinsolvenzen. Sollte eine Bankengruppe als eine Einheit behandelt werden, wobei die Insolvenz durch die vollständige Vergemeinschaftung von Verlusten innerhalb der Gruppe gelöst wird, oder sollte jede Bank innerhalb der Gruppe separat behandelt werden, ohne die Verluste zu vergemeinschaften? Unsere Forschung identifiziert die Bedingungen, unter denen unterschiedliche Abwicklungsregime zu effizienteren Investitionsergebnissen führen, und zeigt, wie diese Bedingungen je nach den Merkmalen der Bankengruppe variieren. Im Zentrum all dieser Projekte steht die grundlegende Frage: welche Merkmale der Finanzmärkte verschärfen und welche mildern die existenziellen Risiken, denen die Menschheit derzeit gegenübersteht?
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Konsortiumsmitglied (01.10.2024 -)
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- Wirtschaftsuniversität Wien