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Gräberfeld Halbturn I - Textband

Gräberfeld Halbturn I - Textband

Nives Doneus (ORCID: 0000-0002-9336-4254)
  • Grant-DOI 10.55776/D4257
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 21.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Archaeology of Roman Provinces, Roman rural settlement, Graveyard analysis, Burial rites

Abstract

Nach der zufälligen Entdeckung des Gräberfeldes (Halbturn I) im Jahr 1986 folgten zwischen 1988 und 2002 mehrere Ausgrabungskampagnen, die zu einer vollständigen Freilegung dieser Begräbnisstätte geführt haben. Parallel dazu wurde mittels archäologischer Prospektion nach einer zugehörigen Siedlung gesucht. Neben erwarteten Steingebäuden wurden auch zahlreiche andere römerzeitliche Siedlungsspuren entdeckt, die zusammen mit dem Gräberfeld Halbturn I eine komplexe römische Fundstelle bilden. Das vorliegende Buch zeigt die interdisziplinäre Forschungsarbeit mit folgenden Schwerpunkten: " Archäologische Auswertung des Gräberfeldes, das mit über 300 Gräbern zahlreiche Aufschlüsse über Chronologie, Brauch, Sozialstruktur, Lebensart und Lebensqualität geliefert hat. " Archäozoologische Auswertung der Tierknochen aus dem Gräberfeld, die Rückschlüsse auf Tierzucht und Tierhaltung ermöglicht hat. " Anthropologische Auswertung des Gräberfeldes mit dem Schwerpunkt auf Ernährung, Krankheiten und Verletzungen. " Aufschlüsse zur Landnutzung und konkret zum Ackerbau lieferten vor allem ein noch erhaltenes Flursystem sowie Resultate der Archäobotanik, die ein ganzes Spektrum an verwendeten Kultur- und Wildpflanzen lieferten. " Naturwissenschaftliche Analyse des Steinmaterials und der Keramik in Hinblick auf deren Herkunft. Die Villa rustica umfasste mit allen ihren Gebäuden und Aktivitätszonen mehrere Hektar Land, die zugehörigen Wirtschaftsflächen dürften bis zu 130 ha betragen haben. Diese Größeneinschätzung beruht auf den Prospektionsresultaten, der Kenntnis der benachbarten Siedlungen und einer kleinräumigen Rekonstruktion der Wirtschaftsflächen. Die Tatsache, dass die Mehrheit der botanischen und archäozoologischen Proben aus dem Gräberfeld eigentlich wenig mit dem Bestattungsritus zu tun hatte, kam etwas überraschend. Dafür ermöglichte dieses Material zahlreiche Überlegungen zur Bewirtschaftung der Villa und zeigte, dass mit der Zucht von Pferden und Rindern in der Villa zu rechnen ist. Das zugehörige Gräberfeld (2.-5. Jh. n. Chr.) bietet mit seinen ca. 300 Bestattungen ein komplettes demographisches Profil einer ländlichen Gemeinschaft, deren Mitglieder zwar von Zahn- und Gelenkschmerzen geplagt waren, dennoch insgesamt einen "gesunden" Eindruck hinterließen. Außergewöhnlich ist jedoch, dass speziell im 2. und 3. Jh. Kleinstkinder in Halbturn als zahlenmäßig gut vertreten sind, obwohl diese Altersgruppe auf fast jedem römerzeitlichen Gräberfeld unterrepräsentiert ist. In seinen Anfängen (2. Jh.) zeigt sich das Gräberfeld, wie auch die Villa, als großzügig geplant, wobei hier vor allem an die Sitte der Grabgärtchen gedacht wird. Ihr Zweck lag in der Abgrenzung "persönlicher" Räume, und gleichzeitig dienten sie als Bindeglied zwischen den einzelnen Bestattungen, wodurch sich größere Gemeinschaftsareale herausbildeten. Im Laufe des 3. Jhs. ist ein Aufschwung im zu bemerken, da die meisten Gräber aus dieser Zeit stammen und auch gleichzeitig mehr Inventar führen als in den anderen Perioden. Das 4. und 5. Jh. bringen einige Veränderungen wie z.B. das vollständige Übergehen zur Körperbestattung. Das Gräberfeld büßt in dieser Zeit auch einiges von seiner Größe, das persönliche Inventar zeigt als stark standardisiert und bietet wenig Abwechslung. Die ca. 300 Gräber lassen sich in sechs Gräberfeldgruppen fassen, die zwar räumlich voneinander getrennt sind, aber zeitlich teilweise parallel zueinander liefen. Daneben zeigten sich bei der Analyse auch soziale Komponenten, und zwar aufgrund von Grablage sowie von Zeit- und Materialaufwand. Obwohl die Gründe für eine unterschiedliche Behandlung der Toten nicht immer nachvollzogen werden konnten, zeigen sich drei Faktoren als besonders relevant: Sterbealter, Geschlecht und eine mögliche körperliche Behinderung. Besondere Aufmerksamkeit erlangte ein goldenes Amulett, das als derzeit ältestes Zeugnis jüdischen Glaubens auf österreichischem Boden interpretiert werden konnte.

Forschungsstätte(n)
  • Ludwig Boltzmann Gesellschaft - 100%

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