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Geschichte der Venezianischen Malerei, Band II

Geschichte der Venezianischen Malerei, Band II

Günter Brucher (ORCID: 0000-0001-7702-0489)
  • Grant-DOI 10.55776/D4225
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 19.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Venetian Painting, Ornamental, Sacra conversazione, Historical representation

Abstract

Das vorliegende Buch-Manuskript ist der zweite Band einer auf insgesamt vier Bände projektierten Buchreihe, die sich mit der Geschichte der venezianischen Malerei von den Anfängen bis zum 18./19. Jahrhundert befasst - ein Vorhaben, dem sich die deutschsprachige Kunstgeschichte bis heute entzogen hat. Auch seitens der italienischen Forschung liegt m.E. nichts Adäquates vor, zumal der Doppelband "Pittura nel Veneto" (1989/90) zwar die wichtigsten Fakten (Künstlerbiographien, etc.) und eine breite Darstellung des Forschungsstandes enthält, auf strukturell-künstlerische, koloristische, entwicklungsgeschichtliche, ikonographische, stilgenetische und hermeneutische Probleme aber nur sehr rudimentär und in einer für den Leser nur schwer nachvollziehbaren Organisationsweise Bezug nimmt. Überblickt man die vielen Monographien italienischer Provenienz, so ist all diesen eines gemeinsam: ein Mangel an genauen Werkanalysen, anhand derer es allein möglich ist, dem Entwicklungsgang und Wesen der venezianischen Malerei, das Theodor Hetzer mit dem Begriff des "Ornamentalen" so treffend umschrieben hat, auf den Grund zu gehen. Diesem kunstwissenschaftlichen Defizit soll hier - basierend auf einer strukturspezifischen und wahrnehmungsgestützten Beschreibungstechnik - Abhilfe geleistet werden. Der zur Begutachtung eingereichte zweite Band umfasst die Zeit von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis etwa 1520. Zur Besprechung gelangen Künstler, die, obwohl sie zum Teil bis in das erste Viertel des 16. Jahrhundert tätig waren, noch immer der Stiltradition des Quattrocento verpflichtet sind. Ausnahmeerscheinungen sind lediglich der junge Lorenzo Lotto und Giovanni Bellini mit seinem Spätwerk, die sich in Ansätzen an der aufkeimenden Stilentwicklung des Cinquecento beteiligen. Im Zentrum steht Giovanni Bellini, der sich als Schöpfer vieler Altar- und Andachtsbilder vorwiegend mit sakraler Thematik beschäftigt hat, aber auch wie sein Bruder, Gentile, ein vorzüglicher Porträtmaler war. Aus seinem florierenden Werkstattbetrieb gingen zahlreiche Mitarbeiter hervor, die für eine weite Verbreitung seiner Bildsprache sorgten. Zu seinen bedeutendsten Adepten zählt Cima da Conegliano, der sich zum meistbeschäftigten Produzenten von Sacra Conversazione-Altargemälden entwickelte und dabei auch Alvise Vivarini, dem Repräsentanten und konservativen Gegenpol zu Bellini, einiges zu verdanken hatte. Unter dem Einfluss Giovanni Bellinis standen ferner Marco Basaiti, der junge Lorenzo Lotto (bis zu seiner Übersiedlung in die Marken), Giovanni Bounconsiglio, Boccacco Boccaccino und die Künstlerfamilie der Santacroce, die bis weit in das 16. Jahrhundert an der Stiltradition des Quattrocento festhielt. Im Anschluss an ein Kapitel über Gentile Bellini, der mit seinem (beim Brand von 1577 verloren gegangenen) Historienbilder-Zyklus im Dogenpalast sowie als bevorzugter Maler von Dogenbildnissen zum anerkannten Staatskünstler der Seerepublik avancierte und auch im Dienst des türkischen Sultans Mehmet II. stand, bildet der Beitrag zu Vittore Carpaccio den zweiten Schwerpunkt vorliegender Abhandlung. Carpaccio arbeitete im Auftrag von fünf venezianischen Scuolen, für die er Bilderzyklen schuf, in denen er sich als Venedigs begabtester Historienmaler und Meister des Narrativen auszeichnete. Das Hauptaugenmerk gilt den zahlreichen Werkanalysen, denen - methodisch auch durch die Gestalttheorie gestützt - Überlegungen zu Ikonographie, Struktur, Farbe, Licht und Bildzeit zugrunde liegen. Einen besonderen Stellenwert hat die Untersuchung des Kolorits, zumal es sich hier um den in der Fachliteratur am meisten vernachlässigten Forschungsaspekt handelt. Aus all dem resultieren mitunter neue hermeneutische Erkenntnisse, Antworten auf künstlerische Qualitätsfragen sowie auch Vorschläge zur Lösung strittiger Datierungsprobleme. Unter stilgenetischen wie ikonographischen Gesichtspunkten werden die Gemälde nicht nur im Rahmen der venezianischen Maltradition besprochen, sondern auf Basis der komparatistischen Methode auch im überregionalen Kontext untersucht. So gesehen zählt die Frage, wie die venezianischen Künstler auf auswärtige Einflüsse (etwa durch Mantegna oder Antonello da Messina) reagiert bzw. diese transformativ verarbeitet haben, nach wie vor zu den interessantesten Problemstellungen der Kunstwissenschaft. Der wissenschaftliche Anspruch vorliegender Arbeit dokumentiert sich nicht zuletzt in einem kritischen Diskurs mit dem Forschungsstand, dessen Thesen die eigene Argumentation des Autors unterstützen oder sich gegebenenfalls als revisionsbedürftig erweisen.

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