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Die bandkeramische Siedlung von Mold bei Horn NÖ

Die bandkeramische Siedlung von Mold bei Horn NÖ

Eva Lenneis (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4210
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 7.900 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (20%); Geowissenschaften (30%); Geschichte, Archäologie (50%)

Keywords

    Geomagnetic Prospections And Excavation, Raw Material Of Flint And Green Stone Artefacts, 14C-dates calibration and sequenzing, Animal And Plant Remains, Distribution Pattern Of Findings, Household Structures And Their Change

Abstract

Das vorliegende Manuskript besteht aus 8 selbständigen Arbeiten, die - mit Ausnahme der Studie zu den Keramikfunden - im Rahmen des Forschungsprojektes Nr. 18980-G02 des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung von 2006 - 2008 entstanden sind. Das Thema des Projektes war die Rekonstruktion frühbäuerlichen Lebens vor 7000 Jahren. Die Realisierung des Projektzieles, ausgehend von Funden und Daten der Siedlung von Mold, vereint alle Autoren dieses Bandes. Die Beiträge der Herausgeberin beschränken sich auf eine knappe Vorstellung des Fundplatzes und seiner Erforschung zu Beginn, der Mitarbeit bei den Studien zur Fundverteilung und den Felssteingeräten sowie auf den abschließenden Versuch einer zusammenfassenden Analyse und Interpretation der in den vorangehenden Beiträgen vorgestellten Ergebnisse (Pkt. 11). Bei den Ausgrabungen 1995 - 2007 untersuchten wir insgesamt 14.400 m2 der etwa 4 ha umfassenden Siedlungsfläche, wie aus den Prospektionen (F.Pieler Pkt. 2.2) zu erschließen war. Die detaillierten Analysen der Keramik der Häuser 1-4 (K.Kowarik Pkt.5) zeigen eindrucksvoll den besonderen Charakter der Funde aus der Zeit des Überganges von der ältesten zur mittleren Linearbandkeramik. Für die absolute Datierung des Fundplatzes wurden insgesamt 30 14 C-Proben - überwiegend an kurzlebigem Material - gemessen, von denen aber nur 20 verwertbare Ergebnisse erbrachten. Erst durch die Auswertung dieser Daten in Kombination mit den Ergebnissen der Keramikseriationen (P.Stadler Pkt.4) gelang es, die Siedlungsentwicklung und deren zeitlichen Ablauf zu rekonstruieren. Demnach wurde die Siedlung um etwa 5300 BC im NW gegründet und verlagerte sich innerhalb von 200 Jahren allmählich nach SO (Gesamtplan Beilage1). Die unterschiedlichen Verteilungsmuster sämtlicher Fundkategorien (P.Stadler-E.Lenneis Pkt, 3 + Karte 1-9) weisen alle auf Tätigkeiten beidseits der Längswände des Hauses, seltener nur auf einer Seite oder auch nördlich des Gebäudes. Allein bei dem einzigen Kleinbau der Siedlung war auch der südliche Hausvorplatz eine Aktivitätszone. Die 436 Silexartefakte zeigen zu einem großen Teil eine Produktion Vorort, wobei neben lokalen Rohmaterialien beachtliche Mengen an importierten Rohstoffen aus S-Mähren, S-Polen und W-Ungarn verwendet wurden (I.Mateiciucov Pkt. 6). Erstaunlicherweise begnügte man sich auch bei den Mahlsteinen nicht mit Rohmaterial aus der Umgebung, sondern benutzte überwiegend Gesteine aus Mittelböhmen sowie in geringerem Ausmaß solche aus dem Moravo- Silesikum (M.A. Götzinger et al. Pkt.7). Von den 8869 verkohlten Pflanzenresten waren 80 % Kulturpflanzen mit einer deutlichen Dominanz von Einkorn gegenüber Emmer, etwas Gerste, Einzelstücken von Erbse und Linse sowie den ersten Nachweisen für Dinkel (cf.) (M.Kohler-Schneider-A.Caneppele Pkt.8). Die Wildpflanzen weisen auf Ährenernte und Sommeranbau. Knapp 1300 bestimmte Tierknochenreste zeigen eine überragende Rolle der Rinderhaltung mit vielen interessanten Details. Ovicapriden, Schweine und Wildtiere waren für die Fleischversorgung nur von geringer Bedeutung (M.Schmitzberger Pkt.9). Die Molluskenreste weisen auf offene Trockenbiotope. Einige Schalen sind wichtige Artefakte (C.Frank Pkt.10). Für die abschließende Evaluierung der Einzeluntersuchungen wurde die Struktur der einzelnen Haushalte rekonstruiert und verglichen. Dies zeigte, dass nur bei der landwirtschaftlichen Produktion die größten Großbauten dominierten, bei Gebäuden mittlerer Größe sind Schwerpunkte anderer Tätigkeiten zu finden. In der Nutzung der Ressourcen ließ sich bei der Viehwirtschaft eine zunehmende Bedeutung der Rinder, bei allen Steinrohmaterialien eine zunehmende Erweiterung der Fernkontakte feststellen. Beides könnte in ursächlichem Zusammenhang stehen und weist auf eine Vergrößerung des sozialen Netzwerks innerhalb der Bewohnungszeit dieses Platzes (E.Lenneis Pkt. 11).

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