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Getrennt und doch verbunden - Grenzstädte zwischen Österreich und Russland 1772 - 1918

Getrennt und doch verbunden - Grenzstädte zwischen Österreich und Russland 1772 - 1918

Börries Kuzmany (ORCID: 0000-0003-1886-6745)
  • Grant-DOI 10.55776/D4188
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 8.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (50%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (50%)

Keywords

    Border Towns, World War I, Habsburg Empire, Russian Empire, Confessional border, Galicia, Podolia, Volhynia, Trade

Abstract

In der vorliegenden Studie zu Grenzstädten zwischen dem Habsburgerreich einerseits und Polen-Litauen bzw. dem Zarenreich andererseits werden erstmals beide Seiten der Grenze einbezogen: Also einerseits die Ostgrenze des 1772 an Österreich gefallenen Galiziens, andererseits die Westgrenzen der polnischen Wojewodschaften (nach 1793/95 der russländischen Gouvernements) Podolien und Wolhynien. Die AutorInnen spannen den Bogen von der Ersten Teilung Polens im Jahr 1772 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Als Untersuchungsgegenstand dienten in erster Linie sechs Kleinstädte zu beiden Seiten der Grenze. Dabei handelte es sich auf der österreichischen Seite (von Nord nach Süd) um Brody, Podwo?oczyska und Husiatyn sowie auf der polnischen, seit 1793/95 russländischen Seite um Radziwi??w (russ. Radzivilov), Wo? oczyska (russ. Volo?isk) und Husiatyn (russ. Gusjatin). Eine Besonderheit stellt der Umstand dar, dass sowohl Podwo?oczyska-Wo?oczyska als auch die "beiden" Husiatyns bis 1772 zusammengehörige Gemeinden bildeten, ab diesem Jahr aber durch die, von einem schmalen Fluss markierte Staatsgrenze voneinander geschieden waren. Einem mikrohistorischem Ansatz folgend zeigen die AutorInnen die Veränderungen und Kontinuitäten, die die "große" Politik im "Kleinen", also auf der Ebene der kleinräumigen Grenzregion bedeutete. Zu Beginn des Buches wird überblicksmäßig die innere Entwicklung der Städte im Verlauf der fast 150-jährigen Nachbarschaftsgeschichte dargestellt. Dabei zeigt sich, dass die Grenzlage einen ganz wesentlichen Einfluss auf die demografische und soziale Struktur der Kleinstädte hatte. Alle Städte waren typische osteuropäische Schtetl, in denen zahlenmäßig vor der polnischen und der ukrainischen Bevölkerung klar die jüdische Bevölkerung dominierte. Dieser Umstand sollte durch die Rolle als Zoll- und Handelsplätze im Laufe des 19. Jahrhunderts noch gefestigt werden. Das darauf folgende Kapitel untersucht die Chronologie der Grenzziehungen, der Zollämter und der Grenzbewachung. Hierbei zeigte sich, dass die untersuchten Städte, ungeachtet ihrer - Brody ausgenommen - anfänglichen Kleinheit, eine strategische Bedeutung erfuhren und in Krisenzeiten zu Schauplätzen reger militär- und spionagetechnischer Tätigkeiten wurden. Die staatlichen Regulationsmechanismen unterlaufend, setzte gleich zu Beginn ein reger Schmuggel ein. Ein weiteres Kapitel behandelt die Entwicklung des Handels. Die Zeit der Napoleonischen Kontinentalsperre brachte einen ersten Höhepunkt im Handel an dieser Landgrenze, der danach tendenziell zugunsten des Seehandels an Bedeutung verlor. Ungeachtet dessen brachte allein die Existenz der Zollämter in allen der untersuchten Städte ungeahnte Entwicklungschancen und spätestens seit dem in drei der sechs Grenzstädte erfolgten Bau von internationalen Eisenbahnverbindungen einen demografischen Boom. Das Kapitel "Grenze und Religion" zeigt den Zusammenhang von staatlichen Ideologien und religiöser Praxis, der sich am eindrucksvollsten anhand der "Rückkehr" der unierten Bevölkerung zur Russischen Orthodoxen Kirche im russländischen Teilungsgebiet zeigte. Die dadurch entstandene Konfessionsgrenze bildete in der Folge einen Reibepunkt für ideologische Agitation und Polemik. Die AutorInnen zeigten die Parallelen zwischen den Grenzklöstern Podkamie? (Galizien) und Po?aev (Wolhynien), wobei letzterem eine zentrale Rolle als transnationale Pilgerstätte und russisch-orthodoxe "Bastion" an der Westgrenze des Zarenreichs zukam. Nicht zuletzt hatte die Grenzziehung auch für die Juden weit reichende Konsequenzen, da sie fortan neuen, sehr unterschiedlichen Rechtsordnungen unterlagen. Des Weiteren werden Brody und Husiatyn als wichtige Koordinaten für die geistesgeschichtlichen Bewegungen der Haskalah und des Chassidismus vorgestellt. Die Grenzstädte spielten ebenfalls während der Pogromwelle der Jahre 1881/82 und der drauf einsetzenden Massenauswanderung eine Rolle. Den unrühmlichen Schlusspunkt unter die österreichisch-russländische Nachbarschaft bildete der Erste Weltkrieg, der nicht nur zum Fall beider Imperien führte, sondern auch verheerende Folgen für die Grenzstädte hatte. Neben den Verwüstungen durch Militärmanöver hatten Teile der Zivilbevölkerung unter generellen Verdächtigungen zu leiden: Sowohl die ruthenische (ukrainische) als auch die jüdische Bevölkerungsgruppe sahen sich mit dem Generalvorwurf der Illoyalität konfrontiert, ein Verdacht, der für Tausende Deportation oder Hinrichtung bedeutete.

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