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Karl Graf Zinzendorf - Band 1 - Einführung in seine Tagebücher

Karl Graf Zinzendorf - Band 1 - Einführung in seine Tagebücher

Grete Walter-Klingenstein (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D4059
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 6.900 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Multi-Ethnic Society, Innovation In Trade, Travels, Reading And Communication, Gender Relations, Arts And Sciences

Abstract

Die Monographie dient als problemorientierte Einführung in die vierbändige Edition jener Tagebücher, die Karl Graf Zinzendorf (1739-1813) als erster Gouverneur Triests (1776 -82) in französischer Sprache führte. Sie sondiert mittels ausgewählter Themen interdisziplinär relevante Erkenntnismöglichkeiten der bislang unausgewerteten Tagebücher, die zugleich Zeitdokumentation und Selbstzeugnis sind. Durch dieses Medium treten die bisher unbeachteten Leistungen Zinzendorfs für die Modernisierung von Verwaltung, Infrastruktur und Gesellschaft des Freihafens klar zutage. Auch läßt sich am Beispiel Triests das Kräftespiel der politischen und wirtschaftlichen Interessen von der lokalen Ebene bis zu den Entscheidungsinstanzen in Wien beobachten, was einen neuen methodischen Zugang zu Politik, Wirtschaft und Konfessionen im aufgeklärten Absolutismus eröffnet. Die Schauplätze des Tagebuches sind außer Triest und Venedig die Haupt- und Residenzstadt Wien und, im Kontrast dazu, Kärnten, Krain, Istrien und die kroatische Militärgrenze als unterschiedliche Abstufungen der Aufklärung. Der erste Abschnitt analysiert das Schicksal des umfangreichen Nachlasses und bietet eine kritische Sichtung der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in höchstem Maße zersplitterten Forschung, welche Musik und Theater ebenso einschließt wie Finanzen, Reisen und die Emanzipation der Juden in Triest. Der zweite Teil dringt mit konkreten Fragen in die Tagebücher ein. Es geht dabei erstens um die institutionellen Umstände von Zinzendorfs Eintritt in das von Joseph II. für Triest eigens geschaffene, monokratische Gouverneursamt, das dessen spätereVerwaltungsreformen vorwegnimmt, um Maximen, Methoden und Akzeptanz von Zinzendorfs Regierung, um die Parteiungen in den Wiener Ministerien und um sein persönliches Verhältnis zu den Landesfürsten, das sich im Falle Josephs II. sehr ambivalent gestaltete. In Triest leitete er für Verkehr und Transport, den Konsum von Fleisch, Brot, Getreide und Salz und für die Börse - durch seine Jenaer Studien, Europa-Reisen und kontinuierliche Lektüre mit dem politischen, wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Diskurs vertraut - die Wende vom Merkantilismus zum Liberalismus ein, noch bevor er 1778 als einer der ersten in Wien Adam Smiths 1776 erschienenes Buch las. Die Deregulierung des "Eisensystems" in Kärnten und in der Steiermark war 1780 ebenfalls sein Werk. Die in Triest niedergelassenen Lutheraner verdanken dem Konvertiten 1778 das Recht der öffentlichen Religionsausübung. Kulturgeschichtliche Perspektiven verfolgen jene Kapitel, die vom Tagesablauf in Triest und in Wien handeln, von täglichen Verpflichtungen und Verrichtungen, von den Menschen, mit denen er verkehrte, von seiner Lektürepraxis, von Besuchern aus aller Welt, Freunden und ehemaligen Kollegen, von Reisen und nicht zuletzt vom weiblichen Geschlecht. Das Ambiente des sich der Welt öffnenden Emporiums ist geprägt durch den Lebensstil der Patrizier und das bürgerliche Unternehmertum der multikonfessionellen Zuwanderer. In den kosmopolitischen Salons der Wiener Hofgesellschaft - eine der Entdeckungen dieser Arbeit - nimmt er an Gesprächen über die Führung und Ausrichtung der Politik und über das Weltgeschehen, so z. B. die Amerikanische Revolution, teil, und aus den Reihen der Ministerialbürokratie treten bislang unbeachtete Männer der zweiten Ebene als Initiatoren und Mitarbeiter wichtiger Reformvorhaben hervor. Die für alle vier Bände zutreffende Bibliographie enthält ca. 1000 Titel.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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