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Das k.(u.) k.Kultusprotektorat in Albanien

Das k.(u.) k.Kultusprotektorat in Albanien

Engelbert Deusch (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D3980
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 03.03.2008
  • Projektende 03.03.2008
  • Bewilligungssumme 8.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Abstract

Nach Darstellung der rechtlichen Situation der Christen im Türkenreich, den Grundlagen des österreichischen Kultusprotektorates (=Religionsprotektorates) und Kultusprotektoraten anderer Staaten wird die Entwicklung des Kultusprotektorates im 19. Jahrhundert im historischen Umfeld gezeigt und Rechte und Pflichten Österreichs übersichtlich zusammengefasst. Nach Vorstellung der albanischen Diözesen werden die damaligen Lebensverhältnisse des katholischen Klerus mit den österreichischen Amtssubventionen berücksichtigt. Durch den Einfluss der Geistlichen wird die religiöse Haltung der katholischen Albaner langsam verändert. Österreich hoffte, durch die Priester die Bevölkerung im monarchiefreundlichen Sinne beeinflussen zu können und musste manche Enttäuschung erleben. An wenigen Beispielen wird die rechtliche Ungleichheit von Katholiken und Muslimen vor dem Jahr 1900 gezeigt, die ja nach dem Gesetz gleichrangig sein sollten. Leistungen Österreich-Ungarns für Kirchen, Pfarrhäuser sowie Interventionen für Kirchenbesitz werden dargestellt. Katholische Schulen entstanden mit österreichischem Geld. Die Kosten für die Ausbildung des Weltklerus wurden seit 1860 überwiegend und des Franziskanernachwuchses seit 1882 ganz von Österreich-Ungarn getragen. Das Geld stammte aus frommen Spenden und Steuergeld. Im 19. Jahrhundert machten die Ausgaben für das Kultusprotektorat in Albanien bis 1897 insgesamt etwa zwei Millionen Gulden aus. Von 1989-1911 kamen noch eineinhalb Millionen Gulden dazu. Von 1912 - 1918 musste schon jährlich für das gleiche Gebiet eine Viertel Million Gulden ausgegeben werden. Diese enorme Ausgabensteigerung war notwendig, weil Italien seit dem Ende des 19. Jahrhunderts viel Geld in italienische Schulen und den Ausbau der Infrastruktur (Schiffsverbindungen, Post, Gesundheitswesen) steckte. Um von der Türkei nicht angefeindet zu werden, trat Österreich nicht offen als Geldgeber auf, sondern für die türkischen Behörden waren es das Generalat der Franziskaner oder Jesuiten oder die Propaganda Fide in Rom. Durch dieses Verschleiern konnte Österreich-Ungarn jedoch bei Unzufriedenheit nicht direkt eingreifen, sondern musste über Rom agieren. Durch diese Geheimniskrämerei war auch das Kultusprotektorat in Österreich-Ungarn Spitzenpolitikern und Diplomaten weitgehend unbekannt. Es darf darum nicht verwundern, dass auch Spitzenfunktionäre des Hl. Stuhles wie Kardinal Howard kaum Kenntnis davon hatten. Est zu Beginn des 20. Jahrhunderts versuchte Österreich darüber Wissen zu verbreiten. Rom war auf das Geld von Österreich angewiesen, darum wurden rechtzeitig und diskret geäußerte Wünsche vor Bischofsweihen oder Berufung von Ordensverbänden in Albanien berücksichtigt oder Missliebige gemaßregelt, ja sogar Erzbischöfe zum "freiwilligen" Rücktritt bewogen. Österreichs Einfluss auf die Katholiken in Albanien wurde besonders von Frankreich und Italien bekämpft. Ein gefährlicher Gegner des Protektorates erwuchs Österreich im neu geschaffenen armenisch-katholischen Patriarchat. Die Unterrichtssprache für Kleriker und Laien war Italienisch. Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts Italiens Handel anstieg und der Österreichs abnahm, propagierte Wien "Albanien den Albanern". Es begann Italienisch als Sprache im Unterricht gegen verschiedene Widerstände zurückzudrängen und Albanisch zu pflegen. Beim Eintritt Italiens in den I. Weltkrieg auf Seite der Westmächte wurden alle Missionare mit italienischer Staatsbürgerschaft aus Norditalien ausgewiesen. Alle katholischen Schulen im albanischen Siedlungsgebiet werden kurz dargestellt, sowie die italienischen Konkurrenzanstalten gewürdigt. Das Verhältnis der Jungtürken zum Kultusprotektorat kommt ebenfalls zur Sprache; in einem Abschnitt wird versucht, das Kultusprotektorat mit osmanischen Augen zu betrachten. Aus albanischer Sicht war Österreich-Ungarn der Staat der durch seine Albanisierung und den Glauben an die Lebensfähigkeit dieses Staates diese Staatswerdung zum eigenen Vorteil (und Italiens Nachteil) begünstigt hat. Durch Österreichs Bildungspolitik erhielten die Katholiken im neuen Staat überproportionalen Einfluss.

Forschungsstätte(n)
  • Bundesland Salzburg - 100%

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