Regesta Imperii XIV: Maximilian I., BAnd 4, Teil 1
Regesta Imperii XIV: Maximilian I., BAnd 4, Teil 1
Wissenschaftsdisziplinen
Geschichte, Archäologie (100%)
Keywords
-
Quellenedition,
Regestenedition,
Gundlagenforschung,
Geschichte,
Spätmittelalter/Frühe Neuzeit,
Regesta Imperii XIV
Der vorliegende Band 4/1 (Maximilian-Teil 1502-1504) setzt die Reihe der von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Maximilian-Regesten fort, von denen bereits drei Bände erschienen sind. Der Band 4/1 enthält 3.711 Regestennummern auf 739 Quartseiten. Davon sind 3.074 Nummern - d.s. 83% - insofern neu, als sie bisher in keiner Form, weder als Volltexte noch in Regestenform, bearbeitet und gedruckt wurden. Der vorliegende Band bearbeitet entsprechend den Grunsätzen der Regesta Imperii (Grundgerüst aller Quellen zur Geschichte des Königs bzw. des Kaisers und des Reiches) alle Quellengattungen: Urkunden, Akten, die Serien der Register- und Kammerraitbücher, politische Briefwechsel mit allen europäischen Mächten, Gesandtschaftsberichte, zeitgenössische erzählende Quellen, politische Propaganda etc. Dieses Dokumentenmaterial stammt aus allen größeren österreichischen, deutschen und europäischen Archiven, wie das unser Archivverzeichnis im einzelnen ausweist. Diese weithin neuen Quellen, die in 50-jähriger Arbeit gesammelt und bearbeitet wurden, sind geeignet, zu einer neuen und ganzheitlichen Sicht der österreichischen, deutschen und europäischen Geschichte an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit beizutragen. Den Inhalt des vorliegenden Bandes bilden die außen- und innenpolitischen Ereignisse der Jahre 1502-1504. Im Innern der österreichischen Länder ist dies ein Höhepunkt der österreichischen Verwaltungsreform, die Grundlegung des frühmodernen Staates; im Reich dagegen die Fortsetzung der sogenannten "Reichreform". In der Außenpolitik dokumentiert der vorliegende Band die habsburgische Erbfolge in Spanien und den allmählichen Aufstieg des österreichischen Hauses zur europäischen Großmacht. Größte Aufmerksamkeit wurde auch den Quellen zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie der Kultur- und Geistesgeschichte zugewendet; aber auch die Quellen zur Geschichte des alltäglichen Lebens wurden gebührend berücksichtigt. Inhalt, Aufbau und Methode des Werkes sind durch die Traditionen der Regesta Imperii vorgegeben. Über alle Einzelheiten gibt die Einleitung des Werkes näher Auskunft.