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Jüdische Volksmusik - ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Habsburger Monarchie

Jüdische Volksmusik - ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Habsburger Monarchie

Gerlinde Haid (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D3413
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 25.11.2002
  • Projektende 06.09.2005
  • Bewilligungssumme 13.081 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    JÜDISCHE VOLKSMUSIK, JÜDISCHE KULTURGESCHICHTE, JÜDISCHE MODERNE IN ÖSTERREICH, KRISE DER MODERNE UND HOLOCAUST, REVIVAL AM ENDE DES 20. JAHRHUNDERTS, KLEZMER- UND SYNAGOGALMUSIK

Abstract

Im halben Jahrhundert vor dem Holocaust erhob sich die "jüdische Volksmusik" als eines der wichtigsten Kulturgüter der Juden Mitteleuropas, die jahrhundertlang entwurzelt in der Diaspora überlebt hatte. In einer gemeinsamen Volksmusik ließ sich eine gemeinsame Geschichte erkennen, die aus Wurzeln im Nahen Osten bzw. in der sakralen Praxis der Tempelzeit in Jerusalem sowie aus den verschiedensten Klangweltern der Diasporaländer bestand. An der Schwelle des 20. Jahrhunderts waren aber die Klänge einer aktuellen Volksmusik der mitteleuropäischen Juden fast nicht mehr wahrzunehmen. Um die Klangspuren der jüdischen Vergangenheit aus einer lebendigen Volksmusik wieder zu aktualisieren, wurde ein Kulturkampf um den Begriff und die Identität einer "jüdischen Volksmusik" ausgerufen. In diesem Buch wird das Entstehen einer neu konzipierten Historiographie untersucht. Es ist ein moderner, kulturkritischer Ausgangspunkt zum zeitgemässen Verständnis der jüdischen Geschichte Mitteleuropas. Bei der Geistesgeschichte der "jüdischen Volksmusik" handelte es sich zur Zeit der Jahrhundertwende um eine Auseinandersetzung zwischen Tradition und Moderne, sowie zwischen Fremd- und Eigenbildern einer zunehmend intoleranter werdenden mitteleuropäischen Gesellschaft. Am Vorabend des Holocaust, als die Suche nach den volksmusikalischen Spuren der jüdischen Moderne noch viel dringender war, gehörte das Musizieren - z.B. im Jüdischen Kulturbund Deutschlands nach 1933 - zu den Überlebenschancen der mitteleuropäischen Juden. Der Kulturkampf um die jüdische Volksmusik wurde zum Schlüsselmoment in der modern jüdischen Geschichte Europas erhoben. Der Zweck dieses Buches ist es, diesen Schlüsselmoment aufgrund zeitgenössischer Dokumente, Debatten und öffentlichen Stellungnahmen zur jüdischen Volksmusik zu interpretieren. Die Teilnehmer am Kulturkampf über die "jüdische Volksmusik" waren Musiker und Sammler, Intellektuelle und Zeitkritiker, und sie stammten aus allen Bereichen der jüdischen und nicht-jüdischen Gesellschaft Mitteleuropas. Öffentliche Debatten fanden auf vielen Ebenen statt, und dazu haben Schriftsteller wie etwa Max Brod, Religionsphilosophen wie etwa Martin Buber, Ethnomusikologen wie etwa A.Z. Idelsohn und Künstler wie etwa Arno Nadel beigetragen. Die Musiker und Sammler, deren Veröffentlichungen das neue volksmusikalische Kulturgut etablierte, stammten u.a. aus Russland, Galizien, Rumänien, Deutschland und Österreich. Einige von ihnen repräsentieren darüber hinaus die jüdische Migration, zuerst aus dem Osten nach Mitteleuropa aber ab 1918 nach Amerika und Jerusalem. Ihre volksmusikalischen Aktivitäten fußten auf der Musik der Synagoge und des Schtetls, sowie auf der Instrumentalmusik des Klesmerensembles und der romantischen Chorbewegung innerhalb der jüdischen Gemeinde. Sie spürten verschiedene Sprachen auf - darunter die Mundarten der aschkenasischen und sephardischen Juden bzw. Jiddisch und Ladino, sowie die hebräische und deutsche Hochsprache. Wenngleich sich die Quellen und Repertoires der jüdischen Volksmusik unterschiedlich gut erschliessen liessen, zeigten sie sich in kurzer Zeit als unbestechliche Wegweiser in die jüdische Moderne, d.h. in eine neu gefasste Kulturbewegung, die die europäische Gesellschaft der Juden am Vorabend des Holocaust charakterisiert.

Nationale Projektbeteiligte
  • Philipp Bohlman, University of Chicago , assoziierte:r Forschungspartner:in

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