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Eugen Hoeflich (Moshe Ya´akov Ben-Gavriel) Tagebücher 1915 - 1927

Eugen Hoeflich (Moshe Ya´akov Ben-Gavriel) Tagebücher 1915 - 1927

Armin Wallas (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/D3010
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 27.01.1999
  • Projektende 27.01.2009
  • Bewilligungssumme 18.357 €

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Abstract

Der expressionistische Schriftsteller, zionistische Publizist und Theoretiker des "Panasiatismus" Eugen Hoeflich (1891 Wien - 1965 Jerusalem) führte seit 1915 Tagebücher, die in seinem Teilnachlaß in der "Jewish National and University Library" (Jerusalem) aufbewahrt sind. Der vorliegende erste Band der Edition umfaßt die Jahre 1915 bis 1927, das Jahr seiner Übersiedlung nach Palästina. In diesem Jahr nahm er den hebräischen Namen Moshe Ya`akov Ben-Gavriêl an. In seiner Wiener Zeit war Hoeflich in literarischen und bewußt jüdischen Kreisen mannigfach tätig, so als Herausgeber der Zeitschriften "Esra" (1919/20) und "Das Zelt" (1924/25), als Initiator kultureller und politischer Initiativen (unter anderem der jüdischen Künstlervereinigung "Haruach" und der volkssozialistisch- zionistischen Partei "Hapoel Hazair") sowie als Kritiker und Organisator (als Sekretär der "Freien jüdischen Volksbühne") von Theaterereignissen (unter anderem des Gastspiels der Wilnaer Truppe in Wien 1922/23 und der jiddischen Kleinkunstbühne "die gildene pawe" 1924/25). Er veröffentlichte in diesen Jahren die Bücher "Der Weg in das Land" (1918) (Aufzeichnungen aus Palästina während seiner Zeit als Österreichisch-ungarischer Soldat 1917 in Jerusalem), "Der rote Mond" (1920) (Lyrik), "Feuer im Osten" (1920) (Kurzprosa) und "Die Pforte des Ostens" (1923) (politische Essays). Eugen Hoeflichs Konzeption des Panasiatismus umfaßt die "östlichen" Geistes- und Lebenswelten in ihrer Gesamtheit (Judentum, Arabien, Indien, China, Japan), ihre Prägnanz erhält sie durch die Interpretation des Judentums als "Gemeinschaftslehre". Asien stellt für Hoeflich nicht nur einen geographischen, sondern vor allem einen "geistigen Begriff" dar, der Ursprünglichkeit, Verinnerlichung und Religiosität umfaßt und den er zu einer Gegeninstanz zu den Entfremdungserscheinungen Europas, zu Organisation, Mechanisierung, Industrialisierung, Kommerzialisierung und Entindividualisierung stilisiert. Der Weg nach Palästina eröffnete sich so gleichermaßen als Ausweg aus der von Krieg, Pogromen, Antisemitismus und Nationalismus beherrschten Lebenswirklichkeit in Europa und als Möglichkeit zur Gestaltung einer auf der Grundlage eines "anderen" Nationalismus und eines "anderen" Sozialismus aufgebauten Gemeinschaft. Mit seinem Konzept des "jüdischen Sozialismus" formulierte Hoeflich eine Alternative sowohl zur Politik des Zionismus als auch zur Klassenkampftheorie des Marxismus. Die Tagebücher Hoeflichs aus den Jahren 1915 bis 1927 stellen eine wichtige literatur-, sozial-, kultur- und mentalitätsgeschichtliche Quelle zum jüdischen Leben im Wien der Zwischenkriegszeit dar, die reichhaltige Informationen vor allem zum literarischen Leben, zum Theaterbetrieb und zur Geschichte des Zionismus enthalten. Aus diesem Grund war es vonnöten, einen ausführlichen Kommentarteil zu erstellen, der auch als ein Quellenbuch zu der noch weitgehend ungeschriebenen Geschichte des Wiener Judentums der Zwischenkriegszeit verwendet werden kann. Als Quellengrundlage des Kommentars dienten Recherchen in Archiven (vor allem im Österreichischen Staatsarchiv, dem Wiener Stadt- und Landesarchiv, der Jewish National and University Library, den Central Zionist Archives, dem Leo Baeck Institute, dem Archiv Bibliographia Judaica sowie in Privatnachlässen) und Bibliotheken. Im Vordergrund stand die Aufarbeitung der zeitgenössischen Publizistik (vor allem die Berichterstattung der zionistischen Periodika Jüdische Zeitung (Wien), Wiener Morgenzeitung (Wien), Selbstwehr (Prag), Jüdische Rundschau (Berlin) und Die Neue Welt (Wien). Die Ausführlichkeit des Kommentarteils gewährleistet die möglichst genaue Rekonstruktion der Lebensumstände Hoeflichs sowie der politischen, künstlerischen und kulturhistorischen Kontexte, in denen seine Werke entstanden sind. Darüber hinaus enthält der Kommentar detaillierte Hinweise auf die reichhaltigen, in zum Teil schwer zugänglichen Periodika publizierten Aufsätze, Gedichte und Erzählungen Hoeflichs.

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