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FEATURES: Wiener Gesichtsprojekt/ Labor der Sinne

FEATURES: Vienna Face Project: Laboratory of the Senses

Christina Lammer (ORCID: 0000-0001-9906-4095)
  • Grant-DOI 10.55776/AR30
  • Förderprogramm Entwicklung und Erschließung der Künste
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2010
  • Projektende 31.12.2014
  • Bewilligungssumme 299.980 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (50%); Kunstwissenschaften (25%); Soziologie (25%)

Keywords

    Face, Video, Portraiture, Body Image, Social Interaction, Plastic Surgery

Abstract Endbericht

In diesem Projekt beschäftigen wir uns mit zeitgenössischen Praktiken des Porträtierens. Diese beschränken sich keineswegs auf künstlerische Formen, sondern beziehen die chirurgische Wiederherstellung des Gesichts mit ein. Ausgehend vom Selbstporträt oder der Präsentation des Selbst im Alltag wird das menschliche Ausdruckspotential untersucht. Hierzu werden ausgewählte Porträts von KünstlerInnen mit jenen von Kranken konfrontiert, die in ihrer mimischen Selbstdarstellung behindert sind und sich in der plastischen Chirurgie behandeln lassen. KünstlerInnen wenden unterschiedliche Strategien an, sich mit dem Körperbild und seinen Ausprägungen auseinanderzusetzen. Exemplarisch dienen künstlerische Arbeiten von Franz Xaver Messerschmidt, Oskar Kokoschka, Hermann Heller, Arnulf Rainer, Kurt Kren, Günter Brus und Maria Lassnig als Inspirationsquellen und Untersuchungsgegenstände, um einen sensorischen Ansatz zu entwickeln und diesen mit ethnografischen Methoden zu kombinieren. Eine Laborsituation wird hergestellt, in der Fächer übergreifend und experimentell daran gearbeitet wird, was es heißt, "anders" zu sein und mit einer Entstellung zu leben. Eine Fallstudie` mit im Gesicht Gelähmten wird durchgeführt, die in der rekonstruktiven Chirurgie behandelt werden, um ihre Mimik wiederherzustellen. Methodisch kombinieren wir Kunstansätze mit der visuellen und sensorischen Anthropologie sowie mit kulturhistorischen Analysen. Die Videokamera wird als Verlängerung des Körpers und als Prothese eingesetzt. Mittels Kamera kreierte Nahaufnahmen erzeugen eine im täglichen Leben unübliche Distanzlosigkeit zu den Gesichtern anderer. Normalerweise schränken gesellschaftliche Konventionen Nähe und Intimität ein. Der Kinoblick hingegen kombiniert das Private mit dem öffentlichen Spektakel. Zudem porträtieren wir mit Hilfe von biografischen Interviews. In dieser Versuchsanordnung wird das Porträt als eine vorübergehende Situation definiert und in einen Zusammenhang des gesellschaftlichen und politischen Handelns eingebettet. Porträtieren wird als performativer Akt begriffen. Die Wechselwirkungen zwischen einer körperlichen Entstellung` und der Wiederherstellung` einer modellhaften Mimik werden als kulturelles Spannungsfeld deutlich. Folgende Praktiken kommen exemplarisch ins Spiel und werden miteinander verwoben: Videoporträts und diagnostische Tests, Selbstexperimente und Gesichtsoperationen, Autopathografien und therapeutische Übungen der Gesichtszüge. In einem Labor der Sinne wird die Ausdruckskraft des Gesichts Disziplinen übergreifend im permanenten Wechsel zwischen Deformation` und Rekonstruktion` zur Darstellung gebracht.

Mit unserem Gesicht drücken wir uns aus. Die künstlerische Forschungsarbeit Features: Wiener Gesichtsprojekt (2010-2014) beschäftigte sich mit vier Kindern, deren Ausdruckskraft durch Gesichtslähmungen teilweise eingeschränkt war und die vom in Wien praktizierenden plastischen und wiederherstellenden Chirurgen Manfred Frey operiert wurden. Im Gesicht gelähmte Mädchen und Buben wurden während der Behandlung von mir begleitet. Sie bekamen eine Videokamera mit nach Hause und filmten ihre soziale Umgebung und wurden gefilmt. Zudem wurden ihre Fortschritte nach den chirurgischen Eingriffen beim Üben ausführlich mittels Video und Fotografie dokumentiert. Künstlerische Arbeiten entstanden, die in Ausstellungen in Montreal, Berlin und Wien gezeigt wurden. Gemeinsames Ziel dieser vielfältigen Fächer übergreifenden Forschung, die Ansätze der Körperkunst, der Choreografie und des Tanzes sowie der visuellen und sensorischen Anthropologie miteinander kombiniert, ist eine inhaltliche Öffnung von Therapie und Kunst, die unmittelbar an konkreten Praktiken ansetzt, diese gegenüberstellt und auf ungeahnte Weise miteinander zum Kommunizieren bringt. Ein sensibles Unterfangen, da Verletzlichkeiten offengelegt werden und eine ungewohnte Intimität zu Tage befördert wird. Eine gemeinsame Sprache exemplarisch in den Begegnungen des plastischen Chirurgen Manfred Frey und den im Gesicht gelähmten Kindern und ihren Familien entwickelte sich. Die ungewöhnliche Forschung, die künstlerische Methoden mit wissenschaftlichen verbindet, wurde in enger Zusammenarbeit mit Manfred Frey konzeptualisiert. Die österreichische Künstlerin Elke Silvia Krystufek und der in Warschau lebende Videokünstler und Filmemacher Artur Zmijewski haben mich in der konkreten Ausarbeitung einzelner Arbeitsschritte beraten. Mit der Kunsthistorikerin und Performerin Tamar Tembeck (Montreal, Canada) sind zahlreiche Veröffentlichungen, eine Ausstellungsbeteiligung sowie eine Choreografie mit dem Titel Equations (2012) entstanden. Die choreografische Arbeit wurde in New York City (NYC, USA) mit der Tänzerin, Theaterregisseurin und Bewegungstrainerin Selma Trevino ausgearbeitet. Eine wesentliche Inspirationsquelle hierfür waren Franz Xaver Messerschmidts Charakterköpfe aus dem 18. Jahrhundert, die wir in einem dreitägigen Workshop mit dem Übungsmaterial der Kinder in Verbindung brachten und auf den ganzen Körper übertrugen. Menschlicher Ausdruck lässt sich nicht auf das Gesicht reduzieren. Menschen drücken sich mit dem gesamten Körper aus. Sie sprechen mit den Händen, gehen auf Distanz oder sind auf Tuchfühlung. Personen artikulieren ihre Gefühle unterschiedlich. Sie zeigen sich in vielfältigem Gewande.www.corporealities.org

Forschungsstätte(n)
  • Universität für angewandte Kunst Wien - 70%
  • Medizinische Universität Wien - 30%
Nationale Projektbeteiligte
  • Sonia Johanna Horn, Medizinische Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Sarah Pink, Monash University - Australien
  • Tamar Tembeck, McGill University - Kanada
  • Bernadette Wegenstein, University of Stanford - Vereinigte Staaten von Amerika

Research Output

  • 8 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Healing Mirrors: Body Arts and Ethnographic Methodologies.
    Typ Book Chapter
    Autor Lammer C
  • 2015
    Titel Moving Faces.
    Typ Book
    Autor Lammer C
    Verlag Löcker Verlag
  • 2014
    Titel Empathography.
    Typ Book Chapter
    Autor Lammer C
  • 2013
    Titel Anatomy Lessons.
    Typ Book
    Autor Lammer C
    Verlag Löcker Verlag
  • 2013
    Titel Surgery Lessons.
    Typ Book Chapter
    Autor Lammer C
  • 0
    Titel Empathography.
    Typ Other
    Autor Lammer C
  • 0
    Titel Anatomy Lessons.
    Typ Other
    Autor Lammer C
  • 0
    Titel Moving Faces.
    Typ Other
    Autor Lammer C

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