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Emotionale Improvisation: musikalisch, interaktiv und intermedial

Emotional Improvisation: Musical, Interactive, and Intermedial

Deniz Peters (ORCID: 0000-0002-8660-8388)
  • Grant-DOI 10.55776/AR188
  • Förderprogramm Entwicklung und Erschließung der Künste
  • Status beendet
  • Projektbeginn 06.01.2014
  • Projektende 05.10.2019
  • Bewilligungssumme 285.128 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Improvisation, Music, Emotion, Intermedial, Interactive, Dance

Abstract Endbericht

Musikalischer Ausdruck entsteht par excellence in der Improvisation. In allen Zeiten und Kulturen erzeugen improvisierende Musiker emotionale Erfahrung und Bedeutung aus dem Augenblick heraus, durch eine Verbindung forschender mit habituellen und erinnerten Handlungen. Dabei entstehen klare Ausdrucksgesten oft erst über lange Um- und Irrwege und amorphe Passagen, und zerfallen schließlich wieder ins Gewöhnliche und Unbestimmte. Jene expressiven, durch flow gezeichneten Plateaus sind oft das anspruchsvolle künstlerische Ziel einer Improvisation. Sie beschränken sich nicht auf private oder selbstbestimmte Handlungen und Ereignisse, wie sich anhand gemeinsam erreichter Expressivität in der Ensemblesituation zeigt. Über mediale Grenzen hinaus und im Wechsel zwischen analogen und digitalen Praktiken von intermedialen und interaktiven state-of-the-art Performances der künstlerischen Avantgarde gestaltet sich emotionale Improvisation allerdings weniger zugänglich. Das ästhetische Feld jener schnell wachsenden Gebiete zeitgenössischer Kunst mag emotionalem Ausdruck nur schwer zugeneigt oder zuträglich erscheinen; doch ist dies nicht der Fall: jener ist einfach verdeckter, seltener, und anders als im Herkömmlichen. Ziel dieses künstlerischen Forschungsprojekts ist es, Wege emotionaler Ausdrucksfindung in obigen experimentellen Praktiken zu ergründen und zu erweitern. Durch jene Praktiken. Die künstlerisch forschende Methode des Projekts ist performativ: Sie geht aus Perspektiven der 1. und 2. Person heraus improvisierend vor, um emotionalen Ausdruck zu gestalten und zu verorten. MusikerInnen und TänzerInnen improvisieren in bis zu vollständig ungeprobten Situationen und Konstellationen mit interpersonell gegenwärtigen, geteilten Emotionen und gemeinsamer Expressivität. Die musikalischen Handlungen, Prozesse und Bedingungen, sowie ihre Kontexte werden im Hinblick auf jene gemeinsame Ausdrucksentstehung methodisch: diskursiv und künstlerisch analysiert (inklusive praktischem Nachvollzug) und differenziert hinsichtlich Graduierungen von Kollektivität, struktureller Vorbestimmtheit, Spontaneität, Intermedialität und Interaktivität mit digitalen Medien. Projektteilnehmer sind MusikerInnen und TänzerInnen mit beginnendem bzw. herausragendem internationalen Profil: das Klangforum Wien ist kollektiver künstlerischer Co-Leiter; SARC (Belfast) und ICMuS (Newcastle University) sind institutionelle Partner. Künstlerische Innovationen und Forschungsergebnisse (audiovisuelle Dokumentation, autoethnographische Arbeit und kritische Reflektion) werden in künstlerischen Forschungszeitschriften und in Form einer Monographie publiziert.

Dass zwei oder mehr Musikerinnen und Musiker im Moment des anspruchsvollsten Zusammenspiels so klingen, als wären sie eine einzige Person, beruht auf einer tiefen Dialogizität, verwirklicht mittels gegenseitiger Empathie, die zu einem wirklich geteilten Fühlen führt. Dies ist das Ergebnis des mehrjährigen PEEK-Projekts "Emotionale Improvisation", in dem u.a. 25 Musikerinnen und Musiker in immer neuen Duo- und Trio-Erstbegegnungen miteinander improvisierten und versuchten, nicht nur - trotzdem sie noch nie zusammengespielt hatten - eine höchste zwischenmenschliche Qualität des Zusammenspiels zustandezubringen, sondern auch die Bedingungen jenes Zustandekommens besser zu verstehen. Die Beziehung, in die die Spielenden zwecks dieses Zustands für die Dauer der Improvisation treten, ist nicht einfach eine räumliche, sondern - durch die aufeinander bezogene klangliche Präsenz - eine quasi-körperlichen und engen emotionalen Kontakts. Dazu bedarf es, laut Projektergebnis, nicht bloß klanglicher Verschmelzung oder etwa einem höflichen Miteinanderspielen, sondern der gegenseitigen Wahrnehmung und dem gegenseitigen (sich zeigenden) Antworten in jedem Moment der Aufführung - eines sich durch jeden Moment hindurchziehenden Zustands dialogischer Offenheit und dialogischen Seins (im Sinne Martin Bubers). Darauf beruhend baut sich ein Wir-Gefühl auf, das über ein Ich und Du hinausgeht (die weiterhin autonom bleiben können), und das nicht bloß Hülle ist, sondern gelebten emotionalen Inhalt hat: das Gespielte ist für beide emotional relevant, weil sie sich darin als Gesamtperson hören, die musikalisch expressiv handelt - zur "gemeinsamen Stimme" wird. Es entwickelt sich eine geteilte Sensibilität für gemeinsame musikalische Entscheidungen, die sich von der Detailebene über Gesten und Strukturen bis hin zur Gesamtform ziehen. Das erlebte und musikalisch gestaltete Miteinanderfühlen geht hierin weit über ein achtsames gemeinsames Handeln oder das geschickte Verhandeln musikalischer Territorien hinaus. Ein hierfür nötiges Hören ist zuhöchst responsiv, was zum Eindruck führt, während und nach einer solchen Improvisation dem anderen Menschen auf sehr persönliche, gar existentielle Art begegnet zu sein. Die "spezielle Chemie" eines Duos oder Trios ist seine Dialogfähigkeit, die ein Miteinanderfühlen ermöglicht, das Zusammenhang erzeugt: eine "relationale Improvisation". Das Projekt bestätigt, dass künstlerische Forschung vermeintlich subjektive Phänomene gezielt beforschen und so geistiges und musikalisches Neuland betreten kann; die hierzu dezidiert neu entwickelte interdisziplinäre Methode nennt sich Konzeptgetriebene Künstlerische Exploration.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Musik und darstellende Kunst Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Paul Stapleton, Queens University Belfast - Vereinigtes Königreich
  • Bennett Hogg, University of Newcastle upon Tyne - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 23 Zitationen
  • 7 Publikationen
  • 11 Künstlerischer Output
Publikationen
  • 2015
    Titel Musical Empathy, Emotional Co-Constitution, and the “Musical Other”
    DOI 10.18061/emr.v10i1-2.4611
    Typ Journal Article
    Autor Peters D
    Journal Empirical Musicology Review
    Seiten 2-15
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Six Propositions on Artistic Research; In: Perspectives of Artistic Research in Music
    Typ Book Chapter
    Autor Peters D.
    Verlag Lexington Books
    Seiten 19-26
  • 2020
    Titel Gemeinsamer Ausdruck? Musikalische Empathie und ihre künstlerische Erforschung; In: Musik, die Wissen schafft: Perspektiven künstlerischer Musikforschung
    Typ Book Chapter
    Autor Peters D.
    Verlag Königshausen & Neumann
  • 2025
    Titel Between I and You in Music:; In: Performance, Subjectivity, and Experimentation
    DOI 10.2307/j.ctvv41431.4
    Typ Book Chapter
    Verlag Universitaire Pers Leuven
  • 2016
    Titel Instrumentality as Distributed, Interpersonal, and Self-Agential: Aesthetic Implications of an Instrumental Assemblage and Its Fortuitous Voice
    DOI 10.1007/978-981-10-2951-6_6
    Typ Book Chapter
    Autor Peters D
    Verlag Springer Nature
    Seiten 67-78
  • 0
    Titel Asking a Question Through Art: Conceptual Exploration, Artistic Action, and Reflexivity; In: Philosophy in Artistic Research. Artistic Research in Philosophy
    Typ Book Chapter
    Autor Peters D.
    Verlag Rowman & Littlefield International
  • 0
    Titel Relational Improvisation, Musical Empathy, and Shared Expressivity; In: Routledge Handbook of Philosophy and Improvisation in the Arts
    Typ Book Chapter
    Autor Peters D.
    Verlag Routledge
Künstlerischer Output
  • 2019
    Titel Cluj Improvisation (Rose & Peters)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2019
    Titel 2 Pitea Improvisations (Östersjö & Peters)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2018
    Titel Köln Improvisation (Rose & Peters)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2018
    Titel Berlin Improvisation (Rose & Peters)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2017
    Titel Across the divide (Malmö)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2017
    Titel Edith's Problem, Leo Records CD LR 812
    Typ Artefact (including digital)
  • 2017
    Titel Fredrikstad improvisation (Rose & Peters)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2017
    Titel nature table IV (trio-improvisation and performance installation)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2016
    Titel nature table III (trio-improvisation and performance installation)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2016
    Titel "expressiv" Improvisation and Discussion Series (8 events)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)
  • 2015
    Titel nature table II (trio-improvisation and performance installation)
    Typ Performance (Music, Dance, Drama, etc)

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