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Ist Material wichtig?

Does material matter?

Andrea Pülz (ORCID: 0000-0002-6649-2242)
  • Grant-DOI 10.55776/P32590
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2020
  • Projektende 30.11.2025
  • Bewilligungssumme 449.619 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Andere Naturwissenschaften (30%); Geschichte, Archäologie (40%); Sprach- und Literaturwissenschaften (20%)

Keywords

    Jewellery Byzantine Era Archaeology Techniques Com

Abstract Endbericht

Die geplante Studie befasst sich mit bestimmten Typen von Ohrringen, Schnallen und Gürtelverzierungen in früh- und mittelbyzantinischer Zeit (6. bis 12. Jahrhundert) einschließlich der Übergangszeit, den sogenannten dunklen Jahrhunderten zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert. Der geographische Rahmen ist auf byzantinische Gebiete beschränkt und konzentriert sich hauptsächlich auf gut dokumentierte Fundorte mit einem großen Spektrum an vergleichbarem Material. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von signifikanten Objekttypen in Zusammenhang mit ihrer Verwendung verschiedener Materialien (Edelmetalle und Kupferlegierungen) während dieser Zeitspanne herauszuarbeiten. Im Zuge dessen sollen auch sog. interregionale Merkmale eines zentralen byzantinischen Stils an den einzelnen Typen untersucht und einem möglicherweise regionalen Konzept gegenübergestellt werden, da sich die Frage stellt, ob regionale Einflüsse - nicht nur in den Randregionen, sondern auch in den Kernländern des Byzantinischen Reiches nicht eine viel größere Rolle spielen als bisher in der Forschung angenommen. In diesem Zusammenhang spielt insbesondere die diachronische Komponente eine große Rolle. Für eine solche Untersuchung wird ein interdisziplinärer Ansatz mit folgenden Kategorien verfolgt: Typo-Chronologie, Dekorationsanalyse, Fertigungstechnik und Materialanalyse. Die Ergebnisse dieser Studie können von entscheidender Bedeutung für die soziale, wirtschaftliche und technologische Geschichte der byzantinischen Gesellschaft in früh- und mittelbyzantinischer Zeit sein. Das Studium der Veränderungen und Rezeptionen des Materials sowie von Formen und Motiven ist nicht nur für chronologische Klassifikationen, sondern auch für Fragen der Verbreitung, Kontakte und des Handels von wesentlicher Bedeutung. Zugleich wird ein Überblick über die verwendeten Metalle, Herstellungs- und Dekorationstechniken der relevanten Schmucktypen innerhalb der byzantinischen Reichs und angegebenen chronologischen Rahmens erreicht. Basierend auf der Verwendung unterschiedlicher Materialien sowie regionaler Unterschiede von byzantinischen Metallartefakten in Verbindung mitdem erworbenen Wissen über ihre unterschiedlichen technischen Traditionen und ihre chemischen Zusammensetzungen werden neue Erkenntnisse für verschiedene Ebenen der byzantinischen Gesellschaft angestrebt.

Die Studie untersucht Körper- und Gewandschmuck des Mittelmeerraums vom 6. bis 12. Jahrhundert mit besonderem Fokus auf die verwendeten Materialien (Edelmetalle vs. Kupferlegierungen), Herstellungstechniken und kulturellen Zusammenhänge. Ziel war es, regionale und überregionale Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede herauszuarbeiten und daraus Rückschlüsse auf kulturellen Austausch und Technologietransfer zu ziehen. Methodisch verfolgte das Projekt einen interdisziplinären Ansatz durch die Kombination archäologischer, kulturhistorischer und naturwissenschaftlicher Analysen. Die Grundlage bildeten relevante Typen von Ohrringen, Schnallen und Gürtelornamenten, die sich durch ihre Aussagekraft in chronologischer, typologischer, ikonographischer, technologischer und geographischer Hinsicht auszeichnen. Die Datengrundlage umfasste überwiegend bereits publizierte Objekte aus Sammlungen, Museen und archäologischen Ausgrabungen mit gesichertem Kontext, ergänzt durch bislang unzureichend publizierte oder unbekannte Funde. Eine eigens für die Anforderungen des Projekts entwickelte Datenbank wurde mit archäologischen, herstellungstechnologischen und materialanalytischen Informationen zu rund 1000 Artefakten gefüllt. Ergänzt wurde sie durch eine Vergleichssammlung publizierter Funde zum projektrelevanten Typenspektrum aus Grabungen in der heutigen Türkei, Griechenland und Ägypten. Die Basis bildeten naturwissenschaftliche Untersuchungen von 140 Objekten aus der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Wien. Mithilfe zerstörungsfreier Methoden wie Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) und Rasterelektronenmikroskopie (REM) wurden Materialzusammensetzung und Herstellungstechniken detailliert analysiert. Dabei konnten auch feinschmiedetechnische Aspekte wie Lötverfahren, Vergoldung oder Werkzeugspuren untersucht werden. Die bisherigen Ergebnisse zeigen komplexe kulturelle Verflechtungen, insbesondere zwischen dem Byzantinischen Reich und dem Awarenreich im Karpatenbecken (spätes 6. bis frühes 9. Jahrhundert n. Chr.). Die awarische Sachkultur erwies sich dabei als stark von byzantinischen Einflüssen geprägt, die eine heterogene, multikulturelle Bevölkerung widerspiegeln. Es gibt zahlreiche Belege für eine enge Verbindung zwischen 'awarischer' und 'byzantinischer' und 'italo-byzantinischer' materieller Kultur. So nimmt beispielsweise im Awarenreich im Laufe des 7. und 8. Jahrhunderts n. Chr. die Häufigkeit und technische Qualität der Granulation auf Schmuckstücken 'byzantinischer' Art ab, während die Größe der Körner zunimmt. Zudem ließen sich Veränderungen im Schmuckdesign beobachten: Perldrähte, die über spezielle Schmucktypen, etwa die Körbchenohrringe aus benachbarten Kulturen im Süden und/oder Westen (langobardisches Italien, merowingische Sachkultur), in das Awarenreich gelangt sein könnten, ersetzten zunehmend die lineare Granulation. Generell zeigte sich, dass spätere Schmuckstücke teilweise technisch innovativer waren als frühere, auch wenn diese aus hochwertigeren Goldlegierungen bestanden. Die technologischen Analysen ergaben zudem eine Vielfalt an Verbindungstechniken bei Edelmetallobjekten und relativieren damit bisherige Annahmen zur Dominanz bestimmter Lötverfahren wie des 'Reaktionslötens'. Auch die Einordnung bestimmter Objekttypen, etwa die halbmondförmigen Ohrringe in Durchbruchstechnik, konnte neu bewertet werden, da sie eher als Teil eines mediterranen Formenkreises denn als rein 'byzantinisch' zu verstehen sind. Außerdem wurde erstmals Filigranschmuck aus Kupferlegierungen nachgewiesen, was neue Einblicke in Imitationstechniken liefert. Insgesamt verdeutlicht die Studie, dass Materialwahl, Technik und Stil eng mit kulturellen Kontakten und sozialen Faktoren verknüpft sind. Eine umfassende Publikation der Ergebnisse ist in Vorbereitung.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 8 Publikationen
  • 1 Policies
  • 1 Methoden & Materialien
  • 1 Disseminationen
Publikationen
  • 2024
    Titel Rezension zu: E. Lafli (ed.), Greek, Roman, and Byzantine Bronzes from Anatolia and Neighbouring Regions, BARIntSer 3038 (Oxford 2021)
    Typ Journal Article
    Autor Andrea M. Pülz
    Journal Antiquite Tardive 32
    Seiten 330-331
  • 2024
    Titel A toggle from the Late Antique city quarter in Ephesos
    Typ Other
    Autor Andrea M. Pülz
  • 2024
    Titel Belt buckles from a Late Antique City Quarter. Evidence of the Material Culture in the 6th and 7th centuries in Ephesos
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Andrea M. Pülz
    Konferenz Nis and Byzantium XXII
    Seiten 49-66
  • 2023
    Titel Ein seltenes Statussymbol: Ostmediterraner Gürtelschmuck aus Lousoi; In: Ein anderes Griechenland
    Typ Book Chapter
    Autor Andrea M. Pülz
    Seiten 150-153
  • 2023
    Titel Die Funde. Neue Evidenz zur Verbreitung des cloissonierten Gürtelschmucks und zur Siedlungsdynamik in der gebirgigen Nordpeloponnes
    Typ Journal Article
    Autor Andrea M. Pülz
    Journal ÖJh
    Seiten 40-51
  • 2021
    Titel The Comparative Study of Tool Marks on Non-Ferrous Metalwork from Archaeological Contexts: Methodological Considerations, Case Studies and Experimental Archaeology
    Typ Journal Article
    Autor Birgit Bühler
    Journal Interdisciplinaria Archaeologica. Natural Sciences in Archaeology (IANSA)
    Seiten 69-81
  • 2021
    Titel From Production to Sales. Non-ferrous Metalworking in Late Antique and Early Byzantine Ephesos; In: Veränderungen von Stadtbild und urbaner Lebenswelt in spätantiker und frühbyzantinischer Zeit. Assos im Spiegel städtischer Zentren Kleinasiens
    Typ Book Chapter
    Autor David Sz. Schwarcz
    Seiten 235-242
  • 2020
    Titel Byzantine small finds and their workshops in Ephesos
    Typ Postdoctoral Thesis
    Autor Andrea Pülz
Policies
  • 2025
    Titel Supervision of a PhD thesis
    Typ Influenced training of practitioners or researchers
Methoden & Materialien
  • 0
    Titel database
    Typ Improvements to research infrastructure
Disseminationen
  • 2021
    Titel University of Vienna
    Typ A talk or presentation

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