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Altgermanische Ethnonyme

Old Germanic Ethnonyms

Hermann Reichert (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P16044
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2003
  • Projektende 31.01.2005
  • Bewilligungssumme 54.802 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Germanische Altertumskunde, Ethnonyme, Kommentierte Bibliographie

Abstract

Das Projekt "Altgermanische Ethnonyme" hat die Sammlung und kritische Aufbereitung der einschlägigen Forschungsliteratur (bis 2001) über die altgermanischen Völkernamen zum Ziel. Es schließt damit an Vorprojekte zur altgermanischen Namenkunde an. Zum einen ist die Forschungsliteratur, die nach 1990 erschienen ist, zu erfassen, zum zweiten sind die bisher gesammelten stichwortartigen Exzerpte (unter Einbeziehung der neuesten Forschungsliteratur) zu redigieren und zu kleinen Artikeln weiterzuverarbeiten, um den modernen Forschungsstand übersichtlich und kritisch gesichtet zu dokumentieren. Die Ergebnisse sollen als ein Teilband einer kritisch kommentierten Bibliographie zur altgermanischen Namenkunde publiziert werden. Das Projekt basiert auf Hermann Reichert, Lexikon der altgermanischen Namen (Thesaurus Palaeogermanicus 1; Wien 1987-1990). I: Text. II: Register, erstellt von Robert Nedoma und Hermann Reichert. In dieser Sammlung altgermanischen onomastischen Materials sind ungefähr 3000 Namen (mit ungefähr 26.000 Belegen) erfaßt. In den Textband, in dem die Lemmata in alphabetischer Ordnung erscheinen, konnten etymologische und bibliographische Hinweise nur in einigen wenigen Fällen und nur in geringem Umfang aufgenommen werden. Es ist deshalb als sinnvolle Ergänzung eine Sammlung der Sekundärliteratur in Form einer kritisch kommentierten Bibliographie notwendig, um den Stand der Diskussion Benutzern verschiedener Disziplinen transparent zu machen. Das Lexikon der altgermanischen Namen dient seit seinem Erscheinen international als Materialbasis für namenkundliche Studien zum Altgermanischen. Das hier vorgestellte Projekt hat sich die Bearbeitung der altgermanischen Völkernamen zum Ziel gesetzt, eine Namensgattung die ungefähr 300 Lemmata umfaßt.Wissenschaftliches Neuland wird durch das beantragte Projekt in zweierlei Hinsicht erschlossen: a. insofern, als im Bereich der altgermanischen Namen viele Fragen strittig sind, die schon durch den Bearbeiter des jeweiligen Artikels einer Klärung zugeführt werden können. b. insofern, als die aus dem Projekt hervorgehenden Publikationen als Grundlagenforschung wesentlich als Basis für internationale Forschung dienen werden, da auf dem in zunehmendem Maße auch von Historikern und Archäologen als wichtige Teildisziplin der germanischen Altertumskunde erkannten Feld der Namenkunde ein großer Mangel an Handbüchern besteht, die das bisherige Wissen zusammenstellen und die darüber hinaus der Forschung neue Perspektiven eröffnen

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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