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Das kilikische Heilbuch für Pferde - Übersetzung, Glossar und Kommentar

Cilician horsebook - translation, glossary, commentary

Jasmine Dum-Tragut (ORCID: 0000-0003-0130-6274)
  • Grant-DOI 10.55776/P15427
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2002
  • Projektende 31.08.2004
  • Bewilligungssumme 97.460 €

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (90%); Veterinärmedizin (10%)

Keywords

    ARMENISCH, VERGLEICHENDE SPRACHWISSSENSCHAFT, KILIKISCH, PFERDEHEILBUCH

Abstract Endbericht

Das Kilikische Heilbuch für Pferde ist ein bislang unübersetztes und wenig kommentiertes Manu-skript aus dem 13. Jahrhundert, verfaßt von dem syrische Arzt Farac und dem armenischen Geist- lichen T`oros in mittelarmenischer Sprache, beauftragt von König Smbat III. von Kilikien. Dieses hippiatrisch-hippologische Werk basiert größtenteils auf der Überlieferung indischer und und arabischer Pferdeliteratur, bietet aber auch Querverbindungen zur einschlägigen Literatur an europäischen Königshöfen. Das Kilikische Pferdebuch repräsentiert in seiner immensen sprachlich-lexikalischen Komplexheit und seiner ungewöhnlichen Thematik eine Besonderheit der armenischen Literatur und gilt als das älteste erhaltene veterinärmedizinische Werk nicht nur der armenischen sondern der gesamten Literatur der Region Kaukasus- Armenisches Hochland. Im vorliegenden Projekt soll dieser Text erstmalig übersetzt werden, ins Deutsche, und von einem mehrsprachigen Glossar und einem umfangreichen Kommentar ergänzt werden. Die wissenschaftliche Bedeutung wird durch die interdisziplinäre Kooperation von Armenologie/Sprachwissenschaft und Veterinär- medizin betont. Die Übersetzung aus dem Kilikisch-Armenischen und die Etymologisierung des im heutigen Armenien obsoleten Fachwortschatzes, sowie die Erarbeitung der aktuellen armenischen Terminologie im Rahmen von Feldforschung in Armenien sind die Tätigkeitsbereiche der Projektleiterin bzw.Antragsstellerin. Auf Übersetzung und Etymologisierung baut das umfangreiche Glossar auf: die im Text verwendeten kilikisch- armenischen Termini aus den Bereichen Pferde-anatomie und-krankheiten, Bezäumung und Botanik werden dem deutschen Äquivalent, dem lateinischen Terminus technicus, dem Herkunftswort aus dem Arabischen, Persischen oder aus anderen Sprachen gegenüber gestellt. Die heute in Armenien geläufige Terminologie wird, wo vorhanden, dem Glossar hinzugefügt.Der Kommentar besteht aus drei Teilen, die in die armenisch-philologischen, historischen, veterinärmedizinischen, hippologischen und phytotherapeutischen Aspekte des Werkes einführen und der somit die Interdisziplinarität dieses Projektes betont. Die fachgerechte Übersetzung und das multilinguale Glossar stellen Hilfsmittel für weitere Erforschung der (veterinär)medizinischen Literatur dieses Sprachraumes nicht nur für Armenologen, sondern auch für Vergleichende Sprachwissenschafter, Orientalisten und Wissenschaftshistoriker dar. Durch die Übersetzung des Pferdeheilbuchs aber besonders durch das Fachlexikon- beides betreut von Veterinärmedizinern - wird das kilikische Werk nicht nur der armenologischen Fachwelt, sondern durch Quellenstudium und durch Vergleich mit arabischer hippiatrischer Terminologie und Litera-tur auch der Orientalistik und der Vergleichenden Sprachwissenschaft eröffnet. Besonders die Übersetzung bietet der Veterinärmedizin, speziell der Geschichte der Veterinärmedizin neue Einblicke in eine bislang unerforschte geographische, historische Region in der Pferdeheilkunde.

Das zweieinhalbjährige Projekt "Kilikisches Heilbuch für Pferde", - Übersetzung-Kommentar-Glossar - hat neben einer umfangreichen Publikation unter demselben Titel beim OLMS Verlag wesentliche Einsichten und neue Erkenntnisse für verschiedene Wissenschaftszweige geliefert. Insbesonders für die Armenologie hat sich mit der Übersetzung der pferdekundlichen Handschrift eine neue Literaturgattung eröffnet (Armenische Philologie). Übersetzungstechnisch hat sich gezeigt, dass die Übersetzung dieses komplexen, fachspezifischen Werkes breites Fachwissen erfordert. Im Bereich der Armenischen Sprachwissenschaft wurde vor allem die ungewöhnliche Sprachstruktur des Kilikisch-Armenischen erarbeitet (Grammatik) und der im Text verwendete, aber im heutigen Armenischen nicht mehr aktive Fachwortschatz genau analysiert und auf seine Quellsprachen, meist Arabisch oder Persisch, hin untersucht (Terminologie). Aus der Wortschatzarbeit an der Handschrift aber auch im Rahmen der Feldforschung in Armenien bei Pferdezüchtern, Veterinären und Bauern konnten aber auch Rückschlüsse auf die sozialhistorische Bedeutung des Pferdes für das armenische Volk vom Mittelalter bis heute sowie auf die verschiedensten Einflussbereiche aus der Pferdekunde aus dem Orient und dem Europa der Kreuzzüge gezogen werden (Armenische Sozialgeschichte). Das aufwändige Studium der arabischen, persischen und griechischen Quellen der Handschrift hat außerdem ergeben, dass es sich bei dieser mittelarmenischen Handschrift nicht um eine Übersetzung arabischer Pferdebücher handelt, sondern um ein in mittelarmenischer Sprache verfasstes Kompendium des gesamten pferdekundlichen Wissens des ausgehenden 13. Jahrhunderts. Als solches steht das kilikische Pferdeheilbuch als einzigartiges literarisches und pferdekundliches Werk des 13. Jahrhunderts fest. Als ganz besonderes Ergebnis ist zu werten, dass die armenischen Pferdezüchter aufgrund des intensiven Kontaktes mit der Projektleiterin nun begonnen haben, den in der Handschrift angeführten Fachwortschatz für ihre Stutbücher und Pferdepapiere zu aktiv verwenden. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Spezialisten der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat erwiesen, dass im Kilikischen Pferdebuch mit dem Wissenstand der damaligen Veterinärmedizin gearbeitet wurde, aber vergleichbar die Pflanzentherapien äußerst fortschrittlich waren. In der Handschrift werde viele Pflanzen als Heilmittel verwendet, die im armenischen Hochland heimisch sind und auf armenische Volksmedizin zurückgehen. Die Übersetzung der Handschrift hat außerdem dazu beigetragen, die veterinärmedizinische Wissenschaftsgeschichte zu ergänzen - aus diesem geographischen Raum waren bislang keine pferdekundlichen Handschriften, schon gar nicht in dieser Originalität und in diesem beträchtlichen Umfang vorgelegen. Dies zeigt nun auch die Bedeutung des Pferdes für die Region zwischen Europa und Asien, den Kaukasus und das Anatolisch-Armenische Hochland.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

Research Output

  • 15 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Opposing Roles of JNK and p38 in Lymphangiogenesis in Melanoma
    DOI 10.1016/j.jid.2016.01.020
    Typ Journal Article
    Autor Puujalka E
    Journal Journal of Investigative Dermatology
    Seiten 967-977
    Link Publikation

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